Nicht der Diesel ist der Skandal DWV fordert: Politik muss handeln



Die deutsche Industriepolitik ist im Begriff, eine einmalige Chance zu verpassen: statt sich mit fragwürdigen kosmetischen Maßnahmen in Bezug auf Dieselmotoren zu beschäftigen, müssen die aktuellen Vorgänge als Sprungbrett in die Zukunft des Verkehrs genutzt werden. (WK-intern) - Wasserstoff und Brennstoffzellen sind ein Kernelement davon. Nur so sind Deutschlands Klimaziele zu erreichen. „Wenn ich die Leute gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt: schnellere Pferde“, soll Henry Ford gesagt haben. Zum Glück fragte er die Leute nicht. Fragt man allerdings unsere Politiker, was im Hinblick auf die Emissionen der Verbrennungsmotoren zu tun sei, hört man: Software-Updates, Katalysatoren, Beimischungen und andere Pflästerchen und

Der Ausbau Erneuerbarer Energien vollzieht sich nur noch in Minischritten



Erneuerbare Energien / Fotos: HB

BEE-Halbjahresbilanz 2017: (WK-intern) - Der Anteil Erneuerbarer Energien ist über alle Sektoren hinweg im ersten Halbjahr 2017 erneut nur leicht angestiegen. Positiv ist der Anstieg bei der Stromerzeugung, dem aber ein Rückgang im Verkehrssektor gegenübersteht. Im Wärmesektor gab es nur einen leichten Anstieg. „Die Energiewende kommt in Deutschland viel zu langsam voran“, kritisiert Harald Uphoff, kommissarischer Geschäftsführer des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V. "Nur mit einem deutlich engagierteren Ausbau Erneuerbarer Energien – bei Strom genauso wie bei Wärme und Verkehr – können wir den Pariser Klimavertrag einhalten und unsere gegenüber der EU verbindlichen Erneuerbare Energien-Ausbauziele erreichen. Klimaschutz und wirtschaftliche Entwicklung dürfen nicht länger gegeneinander

Elektromobilität: Chancen für den Wirtschaftsstandort Deutschland



Vor dem Hintergrund der Debatte um die Zukunft des Verbrennungsmotors in Deutschland sowie des angekündigten Verbots konventioneller Personenkraftwagen (Pkw) in Frankreich und England veröffentlicht das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI eine Analyse möglicher volkswirtschaftlicher Auswirkungen des Wandels hin zur Elektromobilität. (WK-intern) - Während die jüngst veröffentlichte Studie des Münchner ifo Instituts die potenziellen negativen volkswirtschaftlichen Folgen eines Verbots von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor herausarbeitet, sehen die Expertinnen und Experten des Fraunhofer ISI im Umstieg von konventionellen Pkw auf Elektrofahrzeuge für den Wirtschaftsstandort Deutschland durchaus Chancen und Potenziale für positive Effekte bei Arbeitsplätzen und Wertschöpfung. Hierfür muss der Wandel aber aktiv gestaltet werden. Basis

KUKA investiert in den Augsburger Standort



Pressebild: (v.l.n.r.) Carola Leitmeir und Armin Kolb, KUKA Betriebsräte und Mitglieder im Aufsichtsrat, KUKA CFO Peter Mohnen, Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, KUKA CEO Dr. Till Reuter, Michael Leppek, Stellv. Vorsitzender des KUKA Aufsichtsrats, Eva Weber, 2. Bürgermeisterin der Stadt Augsburg und Gerd Merkle, Leiter des Baureferats der Stadt Augsburg

KUKA investiert am Heimatstandort Augsburg. (WK-intern) - In den kommenden Jahren steckt der Automatisierungsspezialist mehr als 100 Millionen Euro in die Erweiterung und Modernisierung seines Hauptquartiers im Augsburger Osten. „KUKA hat sich in den vergangenen Jahren zu einem internationalen Innovationsführer in Industrie 4.0 entwickelt", sagte Dr. Till Reuter, Vorstandsvorsitzender der KUKA AG. „Ein Schlüssel zu diesem globalen Erfolg liegt in KUKAs deutschen Wurzeln. Wir investieren in unseren Heimatstandort und damit in unsere Innovationskraft." Zu den Bauvorhaben zählen ein neues Parkhaus mit 1.000 Stellplätzen, eine neue Produktionshalle auf zwei Ebenen sowie ein neues Ausbildungszentrum und ein Büroturm. Die neuen Gebäude sollen bis 2025 Schritt

WindEurope begrüßt die 1,1 GW Windleistung, die gestern in Spanien versteigert wurden



Senvion-Windkraftanlage / Foto: HB

Nach Angaben des spanischen Windenergieverbandes (AEE) wird die Installation der Projekte in diesem Jahr zugänglich gemacht (WK-news) - Investitionen in Höhe von über 4,5 Mrd. € und die Schaffung von 25.000 bis 30.000 Arbeitsplätzen. "Es ist ein positives Signal für die Windindustrie", sagte WindEurope Chief Policy Officer, Pierre Tardieu. Lesen Sie hier mehr: https://windeurope.org/... Windkraftanlage / Foto: HB

EWE kauft Hannoverschen Windprojektierer TurboWind



Haben den Vertrag geschlossen: Uwe Thomas Carstensen, Turbowind, und Dr. Jörg Buddenberg, EWE ERNEUERBARE ENERGIEN GmbH / Pressebild

Die EWE ERNEUERBARE ENERGIEN GmbH übernimmt 100 Prozent der Anteile an der TurboWind Energie GmbH aus Hannover. (WK-intern) - Beide Unternehmen unterzeichneten vor Kurzem eine entsprechende Vereinbarung. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. TurboWind wird ein eigenständiges Unternehmen bleiben und innerhalb der EWE-Gruppe den Bereich der erneuerbaren Energien ergänzen. Der Erwerb ist Teil der neuen Strategie von EWE. Wolfgang Mücher, Mitglied des Vorstands der EWE Aktiengesellschaft: „Erneuerbare Energien sind ein wichtiger Teil unseres Kerngeschäfts. Beim Ausbau der Windenergie setzt EWE vor allem auf den Ausbau an Land. Mit dem Erwerb von TurboWind durch EWE ERNEUERBARE ENERGIEN und dem kürzlichen Erwerb der Gewi-Gruppe durch

Hauptkunde Nordex verlängert einen auslaufenden Liefervertrag nicht bei Carbon Rotec



Unerkannte Schäden in Rotorblättern von Windenergieanlagen / Foto: HB

Mehr als 200 Jobs in Lemwerder in Gefahr (WK-news) - Nicht nur beim Rotorblatthersteller Powerblades droht der Verlust Hunderter Arbeitsplätze – auch der Lemwerder Konkurrent Carbon Rotec steht vor Massenentlassungen. Die Formenfertigung in Bremerhaven wurde bereits geschlossen. Lesen Sie mehr unter: https://nord24.de/wesermarsch/windkraft-mehr-als-200-jobs-in-lemwerder-in-gefahr Foto: HB

Deutschland und Frankreich bauen Zusammenarbeit mit Afrika aus



Deutschland und Frankreich bauen Zusammenarbeit mit Afrika aus / Bildrecht (Copyright: BMZ)

Paris – Deutschland, Frankreich und die Europäische Union haben während des 19. Deutsch-Französischen Ministerrates den Ausbau ihrer Entwicklungszusammenarbeit mit den Staaten der Sahel-Region beschlossen. (WK-intern) - Mit der gemeinsamen „Allianz für den Sahel“ sollen durch Berufsbildungsangebote und Investitionen in Landwirtschaft und Infrastruktur Arbeitsplätze vor allem für die junge Bevölkerung geschaffen werden. Mit der Initiative werden Mauretanien, Mali, Burkina Faso, Niger und Tschad auch beim Kampf gegen Korruption unterstützt. Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller: „Klimawandel, Ernährungssicherung, Jobs für junge Menschen – Die Länder des Sahel stehen vor gewaltigen Herausforderungen. Wir werden unsere hervorragende Zusammenarbeit mit Frankreich ausbauen, um die Region zu stabilisieren und für die

Die Energie der Zukunft gestalten: das neue Karriereportal von Hailo Wind Systems



Pressebild: Das Portfolio an Aufgaben bei Hailo Wind Systems ist vielseitig: Von Praktikanten und Berufseinsteigern über Spezialisten bis hin zu Führungskräften werden unterschiedlichste Talente gesucht.

Neues Karriereportal von Hailo Wind Systems (WK-intern) - Im Energiemix der Zukunft wird Windenergie eine bedeutende Rolle spielen. Schon heute werden in Deutschland rund 13 Prozent des Bruttostromverbrauchs durch die regenerative Energieform gedeckt. Wer die Energieversorgung der Zukunft mitgestalten möchte, ist bei Hailo Wind Systems an einer der besten Adressen: Als einziger Turmausrüster in entsprechender Qualität versorgt das Unternehmen seine internationalen Kunden mit Leitern, Serviceliften und Steigschutzsystemen. Dabei lebt Hailo Wind Systems sein Qualitätsversprechen auch nach innen: Teamwork und lebenslanges Lernen werden bei Hailo Wind Systems großgeschrieben. Das Unternehmen investiert ins Teambuilding, fördert aktiv das Betriebsklima mit vielen Aktionen und Events und unterstützt

Windenergie ist der Leistungsträger



Hermann Albers, Präsident des Bundesverband WindEnergie e.V. / Pressebild: © BWE/Silke Reents

Klimaschutz erfordert Ausbau Erneuerbarer Energien (WK-intern) - In dieser Woche findet das Treffen der G-20-Staaten in Hamburg statt. Im Mittelpunkt steht unter anderem die Eindämmung des Klimawandels. Es wird also darum gehen, wie das Klimaabkommen von Paris umzusetzen ist und welche Anstrengungen die einzelnen Staaten unternehmen. Auch wenn Deutschland einen entscheidenden Beitrag dafür geleistet hat, dass Erneuerbare Energien heute weltweit wettbewerbsfähig sind, drohen wir die Vorreiterrolle einzubüßen. Nationale Ziele werden verfehlt und mit der FDP betätigt sich eine politische Kraft als Bremser. Dabei hatte eine schwarz-gelbe Bundesregierung ab 2011 die Energiewende ganz entscheidend forciert. In der Folge haben sich die Bundesländer eigene Ausbauziele für

Innovation für Arbeitsplätze in der Erneuerbaren-Branche



Neuer Projektleiter der Netzwerkagentur EE.SH stellt sich vor (WK-intern) - Jede Menge Erfahrung aus der Windenergie und der Projektentwicklung bringt Sascha Wiesner mit nach Nordfriesland. Der 44-Jährige ist neuer Leiter der Netzwerkagentur Erneuerbare Energien Schleswig-Holstein EE.SH, ein Projekt der Wirtschaftsförderung Nordfriesland (WFG NF). Für EE.SH erhält die WFG NF von 2015 bis 2021 insgesamt 1,79 Millionen Euro vom Wirtschaftsministerium des Landes Schleswig-Holstein und der EU. Den erfolgreichen Antrag für das Projekt zur Unterstützung der Biomasse-, Solar- und Windkraftfirmen des Landes hatte Wiesners Vorgänger Martin Kopp ausgearbeitet, der nun als Geschäftsführer zur Wirtschaftsförderung des Kreises Nordwestmecklenburg wechselt. Sascha Wiesner kommt aus Schleswig und ist studierter

Arbeitsplätze: IG Metall Proteste vor PowerBlades und Adwen in Bremerhaven am 26.06.2017



http://www.igmetall-weser-elbe.de/

Erhalt der Windenergiebranche in Bremerhaven (WK-intern) - Seit Wochen und Monaten gibt es immer wieder schlechte Nachrichten über die Windenergiebranche in Bremerhaven. Jetzt reicht es! Wir als IG Metall Weser-Elbe gehen für den Erhalt der Arbeitsplätze auf die Straße und machen unsere Forderungen öffentlich deutlich. Wir haben Alternativvorschläge unter anderem für PowerBlades entwickelt und auch für Adwen müssen Alternativen entwickelt und diskutiert werden. Bremerhaven muss auch weiterhin der Leuchtturm für die erneuerbare Energie sein. „Wir haben das Knowhow und wir sind die Nummer 1 als Entwicklungs- und Produktionsstandort in Deutschland und das muss auch so bleiben“, betont Gewerkschaftssekretärin Doreen Arnold. „Die gut ausgebildeten

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