Windpark Andlersdorf/Orth feierlich eröffnet

Windpark Andlersdorf / Copyright: Wien Energie/FOTObyHOFER

13 Windräder beginnen zu laufen (WK-intern) - Der Windpark Andlersdorf/Orth von Wien Energie und ImWind ist feierlich eröffnet worden. Er besteht aus 13 Windrädern, sieben in Andlersdorf und sechs in Orth an der Donau. Mit einer installierten Leistung von 39 Megawatt erzeugt er sauberen Strom für 27.000 Haushalte. Das entspricht der Einwohnerzahl der niederösterreichischen Landeshauptstadt St. Pölten oder der Wiener Bezirke Mariahilf und Josefstadt. Die Projekteigentümer ImWind und Wien Energie investierten knapp 70 Millionen Euro. Zum Festakt trafen sich Landeshauptmann-Stellvertreter und Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf, die Bürgermeister der Gemeinden Andlersdorf und Orth/Donau Gerhard Paier und Johann Mayer, der geschäftsführende Gesellschafter von ImWind Thomas Huemer

Unsicherheiten für Ausbaupfad stellen exportstarke Industrie vor Herausforderungen

Überraschender Start für Ausschreibung bei Windenergie an Land (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat am vergangenen Freitag die Ergebnisse der ersten EEG-Ausschreibungsrunde für Windenergieanlagen an Land veröffentlicht. Für die ausgeschriebenen 800 Megawatt wurden Gebote im Umfang von 2.137 Megawatt abgegeben. Die Bundesnetzagentur erteilte 70 Zuschläge für 224 Windenergieanlagen, die eine Leistung von 807 Megawatt auf sich vereinigen. 93 Prozent der Zuschläge bzw. 96 des Volumens gingen an Bürgerenergiegesellschaften. Der durchschnittliche Zuschlagswert liegt bei 5,71 ct/kWh. Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie: „Wir haben ein gut vorbereitetes Verfahren erlebt. Nur wenige Gebote mussten aus formalen Gründen ausgeschlossen werden. Unter dem Strich war dies formal ein gelungener Start.

ABO Invest verfehlt angestrebtes Ergebnis in 2016

Pressebild: ABO INVEST

Windflaute belastet Konzernergebnis Ertragsprognose 2016 erstmals deutlich verfehlt Windparks schütteten trotzdem mehr als vier Millionen Euro Liquidität aus Sinkende Renditeerwartung von Investoren erhöht Marktwert des Portfolios Vorstand will bei Hauptversammlung Strategie zum weiteren Ausbau des Portfolios erläutern (WK-intern) - Aufgrund europaweit schlechter Windverhältnisse hat ABO Invest das für 2016 angestrebte positive Ergebnis vor Steuern verfehlt. „Trotzdem sind wir zuversichtlich, die Ergebniswende bald zu schaffen“, sagt Vorstand Andreas Höllinger. In den vergangenen Jahren war es ABO Invest gelungen, die Zinskosten deutlich zu reduzieren. „In einem Geschäftsjahr mit durchschnittlichem Windaufkommen ist daher mit einem positiven Ergebnis zu rechnen.“ Ob das 2017 gelingt, ist nach dem windschwachen Auftakt fraglich. „Mit

Ausschreibungsrunden: Kostendruck bei der Entwicklung von Onshore-Windparks nimmt deutlich zu

Windkraftausbau / Foto: HB

Wettbewerb bei Windenergie steigt (WK-intern) - Kommunales Engagement bei Onshore-Ausschreibungen „Der Kostendruck bei der Entwicklung von Onshore-Windparks nimmt deutlich zu. Bereits in der ersten Ausschreibungsrunde für Windenergie an Land sehen wir einen intensiven Wettbewerb, der weiter zunehmen wird und Entwickler von Windparks vor neue Herausforderungen stellt“, kommentiert Herbert Muders, Bereichsleiter Projektentwicklung Onshore der Stadtwerke-Kooperation Trianel, das Ergebnis der ersten Gebotsrunde für Windenergie an Land. Der bezuschlagte Gebotsumfang von 807 MW wurde nahezu dreifach überzeichnet. Mit dem höchsten Gebotszuschlag von 5,78 ct/kWh liegt die wettbewerblich ermittelte Vergütung für einen 70-Prozent-Standort bereits rund 8 Prozent unter der aktuellen EEG-Festvergütung. Überraschend dabei sei der sehr hohe

Trotz Rekordausbau macht sich die Windenergiebranche große Sorgen

9. Branchentag Windenergie NRW 28. und 29. Juni 2017

9. Branchentag Windenergie NRW diskutiert über Weiterbetrieb alter Anlagen (WK-intern) - Der deutsche Windmarkt steht in diesem Jahr vor einem Rekordausbau. Die Branchenorganisationen rechnen damit, dass bis zum Jahreswechsel einige Hundert neue Windturbinen mit zusammen mehr als 5 000 Megawatt Leistung neu ans Netz gehen. Das entspricht in etwa fünf Mal der Leistung des Kohlekraftwerks, das der Energiekonzern Uniper derzeit in Datteln fertig stellt. Dieser erfreuliche Zubau ist aber nur die eine Seite der Medaille, die die Windbranche hierzulande beschäftigt. Auf der anderen Seite bereitet immer mehr Branchenexperten eine Entwicklung Sorgen, die sich am Horizont abzeichnet: Wenn im April 2020 das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Widerstand und Albtraum: Die hessischen Grünen zertrören den Märchenwald

Die Windpotentialunsicherheit an Standorten auf bewaldeten Hügeln ist deutlich höher als beispielsweise im Flachland oder an den Küsten. / Foto: HB

„Bitte beunruhigen Sie das Wild nicht – bleiben Sie auf den Wegen!“ (WK-news) - So mahnten Tafeln den Spaziergänger und Erholungssuchenden auf Wanderparkplätzen noch bis vor kurzer Zeit. Und nun? Inmitten dieser Idylle sollen nun mindestens 40 Windräder gebaut werden, die derzeit größten, jedes davon 230 Meter hoch! Solange Windparks abgeschaltet werden, ist es nicht einzusehen, dass eine neue Windanlage aufgebaut wird. Lesen Sie mehr das windärmste Bundesland, Hessen. https://www.tichyseinblick.de/meinungen/windraeder-das-maerchenland-ist-in-gefahr/ Foto: HB

Stadtwerke Tübingen und W-I-N-D weihen Windpark Ellwanger Berge ein

Ministerpräsiden Winfried Kretschmann (Bildmitte) eröffnete den Windpark Ellwanger Berge. (Foto: swt/Marquardt)

Ministerpräsident Kretschmann eröffnet Windpark Ellwanger Berge (WK-intern) - Stadtwerke Tübingen und W-I-N-D gestalten Teil der „Energieallee A7“ Im Rahmen eines Bürgerfestes haben die beiden Windparkbetreiber Stadtwerke Tübingen (swt) und W-I-N-D-Energien GmbH ihren Windpark Ellwanger Berge eingeweiht. Ministerpräsident Winfried Kretschmann eröffnete bei seinem Besuch auf dem Bürgerfest offiziell den neuen Windpark entlang der Autobahn A7 im nördlichen Ostalbkreis. Zehn neue Windkraftanlagen des Herstellers Enercon, die technisch bereits seit März in Betrieb sind und Windstrom produzieren, liefern klimafreundlichen Ökostrom für rund 19.000 Haushalte. Die Betreiber haben zusammen 50 Millionen Euro in das Projekt investiert. Bei seiner Eröffnungsrede betonte Ministerpräsident Winfried Kretschmann: „Der Windpark Ellwanger Berge ist

Windmasterplan verunmöglicht in Zukunft den Ausbau der Windkraft in Oberösterreich

Pressebild: IG Windkraft

Kehrtwende in Energie- und Klimaschutzpolitik in Oberösterreich (WK-intern) - Oberösterreichische Energiestrategie schon vor dem Beschluss ein alter Hut Im Oberösterreichischen Landtag soll heute voraussichtlich eine überarbeitete Energiestrategie beschlossen werden. Damit wird der Stillstand in der oberösterreichischen Energiewirtschaft gesetzlich legitimiert. „Die oberösterreichische Energiestrategie ist schon vor dem Beschluss im Landtag ein alter Hut, denn sie berücksichtigt mit keinem Wort das Pariser Klimaschutzabkommen“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft. Am 17.05.2017 sollte die oberösterreichische Energiestrategie im Landtag beschlossen werden. Auffallend an dem Dokument ist, dass die Grundlagen auf denen diese Strategie fußt nicht mehr aktuell sind. Der aktuellste Bezugspunkt ist eine EU-rechtliche Vorgabe aus dem Jahr

Betreiber von Windanlagen und Schiffseigner könnten in Zukunft viel Geld für Wartungsarbeiten und Ersatzteile sparen

Luftbildaufnahme - Campus der FH Kiel / Foto: Matthias Riedel

Kick-off für Interreg-Programm Reliables Offshore an der FH Kiel (WK-intern) - Betreiber von Windanlagen und Schiffseigner könnten in Zukunft viel Geld für Wartungsarbeiten und Ersatzteile sparen. Denn bislang tauschen sie diese Komponenten auf Verdacht oder bei Erreichen ihrer vermuteten Lebensdauer aus. Im Interreg-Programm RELIABLES Offshore entwickeln die Fachhochschule (FH) Kiel, die Syddansk Universitet (SDU) und die Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH (FuE Zentrum FH Kiel) ein Structural Health Monitoring (SHM). Dieses soll auf Basis tatsächlicher Belastungen der Anlage eine zuverlässige Vorhersage über die Haltbarkeit eines Bauteils ermöglichen. SHM kann so helfen, die Sicherheit, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit dynamisch beanspruchter Konstruktionen wie Windanlagen oder

Wirtschaftskanzlei: Konsolidierungswelle im Windenergiemarkt zu erwarten

475 MW entscheiden sich für Ausschreibungen / Foto: HB

Studie von Norton Rose Fulbright, Berenberg, BayernLB und Hypoport zu strategischen Handlungs- und Finanzierungsoptionen für Investoren und Hersteller im Zuge der Ausschreibungen für onshore Wind nach dem EEG 2017 (WK-intern) - Im Zuge der ersten Ausschreibungen zur Vergabe von onshore Windprojekten nach dem reformierten Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) rechnet die Energiebranche mit einem deutlichen Preisverfall. Die Mehrzahl der größeren Projektentwickler will vor diesem Hintergrund ihre Geschäftsmodelle erweitern und künftig verstärkt als Independent Power Producer (IPP) auftreten. Dazu wird eine engere Kooperation mit Investoren angestrebt. Ferner will die Branche ihr internationales Wachstum vorantreiben. Neben den Ländern der Europäischen Union sind vor allem die USA

Ausschreibungsrunde für Windkraftanlagen: Bürgerenergie ernst nehmen – Zuschläge genau prüfen

ENERCON Windpark / Foto: HB

Ergebnisse der ersten Ausschreibungsrunde für neue Windkraftanlagen veröffentlicht (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute die Ergebnisse der ersten Ausschreibungsrunde für neue Windenergieanlagen an Land veröffentlicht. Ein Zuschlag in der Ausschreibung ist für die Anlagenbetreiber Pflicht, um eine Förderung laut EEG zu erhalten. Laut Veröffentlichung der Bundesnetzagentur sind 93% der Ausschreibungsgewinner Bürgerenergie-Gesellschaften. Es kommentiert René Mono, Vorstand im Bündnis Bürgerenergie e.V.: „Wir freuen uns natürlich, dass in der ersten Ausschreibungsrunde für Windenergie an Land so viele ‚Bürgerenergie-Gesellschaften‘ zum Zuge gekommen sind. Zu beachten ist jedoch, dass mit einer vollkommen neuen Definition von Bürgerenergie gearbeitet wurde. Daher müssen wir genau hinschauen, ob alle Unternehmen, die sich

innogy gewinnt bei erster Onshore-Auktion in Deutschland

innogy behauptet sich in hart umkämpfter Netzausbauregion Zuschlag für den Bau und Betrieb des Onshore-Repowering-Projektes Sommerland  Leistungsstarker Partner für Entwicklung und Betrieb von Windprojekten (WK-intern) - innogy hat erfolgreich an der ersten Onshore-Auktion in Deutschland teilgenommen. Neben Projekten anderer Bieter hat innogy‘s Repowering-Projekt Sommerland den Zuschlag in der hart umkämpften Netzausbauregion Schleswig-Holstein erhalten. Die Bundesnetzagentur hat somit bestätigt, dass innogy eines der wettbewerbsfähigsten Gebote vorgelegt hat. Der von innogy gebotene Preis regelt die Vergütung in den ersten 20 Betriebsjahren. Der Baubeginn des Windparks ist für das dritte Quartal 2017 und die Inbetriebnahme für Frühjahr 2018 geplant. Hans Bünting, Vorstand Erneuerbare Energien der innogy SE, erklärt:

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