Förderbescheid für ein Klimaschutz-Modellprojekt: Ein Baukasten der Energiewende

Solar- und Kleinwindanlage machen Menschen unabhängiger / Foto: HB

Die Parlamentarische Staatssekretärin im BMUB hat der Stadt Sigmaringen heute den Förderbescheid für ein Klimaschutz-Modellprojekt überreicht. (WK-intern) - Auf der Konversionsfläche der ehemaligen Graf-Stauffenberg-Kaserne soll ein energieautarkes Quartier entstehen. Parlamentarische Staatssekretärin übergibt Förderbescheid über 5,3 Millionen Euro für kommunales Klimaschutz-Modellprojekt Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, hat der Stadt Sigmaringen heute den Förderbescheid für ein Klimaschutz-Modellprojekt überreicht. Auf der Konversionsfläche der ehemaligen Graf-Stauffenberg-Kaserne soll ein energieautarkes Quartier entstehen. Ein virtuelles Kraftwerk wird die Energie- und Wärmeerzeugung künftig steuern. Neben dem Quartier soll der "Innovationscampus" der Hochschule Albstadt-Sigmaringen entstehen. Hier werden Studentinnen und Studenten Forschungsprojekte durchführen und neue Technologien erproben können. Das Projekt wird

Studie: Energiesparen lohnt sich!

Pressebild: Pressebrunchs zur Vorstellung der Energieeffizienzpotentialanalyse für das Land Sachsen-Anhalt

Nutzung der Energieeffizienzpotenziale unterstützt beim Klimaschutz und schont den Geldbeutel (WK-intern) - Ergebnisse einer landesweiten Analyse von Umwelt-, Landwirtschafts- und Energie-ministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert und der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA) gemeinsam vorgestellt Magdeburg. Die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie, Frau Prof. Dr. Claudia Dalbert hat heute gemeinsam mit der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA) die Ergebnisse einer landesweiten Energieeffizienzpotenzialanalyse vorgestellt. Die Untersuchungen zum Endenergieverbrauch und zur Energieeffizienz in den vier Sektoren brachten wichtige Ergebnisse für die unmittelbare Umsetzung. Die beiden untersuchten Szenarien (Trend und Mit-Maßnahmen) mit dem Zeithorizont 2030 zeigen Einspar- und Effizienzpotenziale bezogen auf Endenergie zwischen -10 % und -20 %. Für

„Grüner“ Wasserstoff aus grünem Strom

Wirtschaftlich und sicher - die großtechnische Umsetzung der Wasserstofftechnologie ist HYPOS-Ziel (WK-intern) - HYPOS, ein vom Bund und vom Land Sachsen-Anhalt gefördertes Projekt, ist ein Netzwerk von Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit Sitz in Halle(Saale) im deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt Es untersucht die Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien für die Herstellung von Wasserstoff. Das Ziel: Unabhängiger werden vom Erdöl und anderen fossilen Energieträgern. Das chemische Verfahren ist nicht neu, es wirtschaftlich und sicher zu machen, daran arbeitet HYPOS mit inzwischen 114 Mitgliedern, darunter Siemens, und die Linde AG. Warum Sachsen-Anhalt dafür ideale Voraussetzungen bietet, will das Netzwerk jetzt auf der Intersolar Europe in

Forschung und Entwicklungen auf dem Wärmesektor

Pressebild: Prof. Karsten Lemmer, Vorstand für Energie und Verkehr beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Energiewende: "In Wärme steckt ein unglaubliches Potential" (WK-intern) - Obwohl die Reduktion von klimaschädlichem CO2-Ausstoß im Stromsektor schon weit fortgeschritten ist, droht Deutschland seine Klimaziele bis 2020 nicht zu erreichen. Die Energiewende kommt im Verkehrs- und Wärmebereich nur schleppend voran. Dabei stecken gerade im Wärmesektor Potentiale für mehr Energieeffizienz und die Nutzung von erneuerbaren Energien. Prof. Karsten Lemmer, Vorstand für Energie und Verkehr beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), beschreibt, wie man diese Potentiale heben kann. Wärme ist alles andere als ein neues Thema, warum wird in der Energiewirtschaft gerade jetzt darüber diskutiert? Im Stromsektor haben die erneuerbaren Energien bereits einen Anteil von

Lösungen für die neue Energiewelt auf der Intersolar Europe 2017

Pressebild

Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (WK-intern) - Sachsen-Anhalts Mittelständler setzen auf innovative Verfahren zur Qualitätsverbesserung und Kostensenkung Magdeburg/München. Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen aus dem deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt wollen vom 31. Mai bis 2. Juni auf der Intersolar Europe 2017 in München mit innovativen Produkten und Dienstleistungen für die nachhaltige Energiegewinnung und Energieversorgung ihre Geschäftschancen auf neuen Märkten erweitern. Auf einem von der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt (IMG) organisierten Gemeinschaftstand in Halle A3 (Stand 560) setzen die Aussteller vor allem auf Forschung und Entwicklung für verbraucherorientierte Produkte sowie dezentrale Lösungen, die verschiedene regenerative Energiequellen, Speichertechnologien sowie intelligente Steuerungstechnik verknüpfen. Die KMU aus Sachsen-Anhalt profitieren dabei

Mit solarthermischer Energie Industrieprozesse unterstützen

Pressebild: Mit Solarthermie können Prozesse in Industrie und Gewerbe unterstützt werden. (© Ritter XL Solar GmbH)

Konstanter Wärmebedarf unter 100 °C besonders gut geeignet (WK-intern) - Ob Trocknen, Reinigen oder Vorwärmen: Es gibt viele Wärmeprozesse in Industrie und Gewerbe, die mit solarthermischer Energie unterstützt werden können. Langfristig können Unternehmen so ihre CO2-Bilanz verbessern und Energiekosten sparen. Das jetzt veröffentlichte BINE-Themeninfo „Solare Prozesswärme“ stellt mögliche Einsatzfelder und technische Besonderheiten dieser Technologie vor. Das theoretische Potenzial ist groß: Rund 30 Prozent des Wärmebedarfs der Industrie erstreckt sich auf dem für Solarthermie gut geeigneten Temperaturniveau bis 200 °C. Allerdings konkurriert die Technologie dabei mit alternativen oder ergänzenden Maßnahmen wie Abwärmenutzung, KWK-Lösungen oder Effizienzmaßnahmen. Das BINE-Themeninfo beschreibt, wie und an welchen Punkten Solarthermie in industrielle

ISPEX: Mittelständische Unternehmen tragen einen Großteil der Lasten der Energiewende

Grafik Entwicklung der Preisbestandteile Strom 2011-2017 und Grafik Entwicklung Verhältnis Preis zu Nebenkosten 2011-2017

Mittelstand im harten Wettbewerb durch hohe Energieabgaben (WK-intern) - ISPEX: Mittelständische Unternehmen tragen einen Großteil der Lasten der Energiewende und müssen umso mehr Kosten optimieren Bayreuth. Vor allem Unternehmen, die viel Energie benötigen, aber nicht von den Befreiungen für Großverbraucher profitieren, tragen die Lasten der Energiewende. Mit der richtigen Beratung können auch sie Entlastungstatbestände effektiv nutzen sowie mit Eigenerzeugung und Effizienzsteigerung dauerhaft ihre Stromkosten senken. Darauf weist der Energiedienstleister ISPEX hin. Hohe Kosten im internationalen Vergleich Die Kosten für den veränderten Strommix aus erneuerbaren und konventionellen Energien lagen nach Berechnungen des Instituts der Deutschen Wirtschaft in Köln (IW Köln) 2016 bei rund 31 Milliarden Euro.

Betreiber von Windanlagen und Schiffseigner könnten in Zukunft viel Geld für Wartungsarbeiten und Ersatzteile sparen

Luftbildaufnahme - Campus der FH Kiel / Foto: Matthias Riedel

Kick-off für Interreg-Programm Reliables Offshore an der FH Kiel (WK-intern) - Betreiber von Windanlagen und Schiffseigner könnten in Zukunft viel Geld für Wartungsarbeiten und Ersatzteile sparen. Denn bislang tauschen sie diese Komponenten auf Verdacht oder bei Erreichen ihrer vermuteten Lebensdauer aus. Im Interreg-Programm RELIABLES Offshore entwickeln die Fachhochschule (FH) Kiel, die Syddansk Universitet (SDU) und die Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH (FuE Zentrum FH Kiel) ein Structural Health Monitoring (SHM). Dieses soll auf Basis tatsächlicher Belastungen der Anlage eine zuverlässige Vorhersage über die Haltbarkeit eines Bauteils ermöglichen. SHM kann so helfen, die Sicherheit, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit dynamisch beanspruchter Konstruktionen wie Windanlagen oder

KIT: Energiewende: intelligent, vernetzt, nachhaltig

Effizienzvermessung eines Speichersystems Bild: KIT

Der Umbau des Energiesystems hin zu mehr Nachhaltigkeit benötigt viele Bausteine. (WK-intern) - Etwa smarte Solarspeicher, intelligent verknüpfte Energienetze und strombasierte synthetische Kraftstoffe (e-Fuels). Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erforscht diese Technologien und stellt auf den Messen Intersolar und ees Europe (31. Mai bis 02. Juni 2017, München) aktuelle Ergebnisse und Forschungsausblicke vor. Themen sind die Helmholtz-Infrastrukturplattform „Energy Lab 2.0“, das Projekt „SafetyFirst“ für effiziente Heimspeicher und Betriebserfahrungen aus Deutschlands größtem Solarstrom-Speicherpark für die Forschung am KIT (Halle B1, Stand B1.154 und Sonderschau „Smart Renewable Energy“). „SafetyFirst“ und Solarstromspeicherpark Je günstiger Heimspeicher werden, desto mehr davon werden im privaten Haushalt eingesetzt. Die Technologie steht

Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

Abb. 1: Reaktionspfade zur Ionisation und Dissoziation von molekularem Wasserstoff in einem intensiven Femtosekunden-Laserpuls. / Grafik: MPI für Kernphysik

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab (WK-intern) - Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten Ionisations- und Dissoziationsmechanismen einen neuen Reaktionsweg beobachtet und identifiziert. Dabei übertragen schwingende Atomkerne ihre Bewegungsenergie auf das Elektron und setzen dieses frei. [Physical Review Letters, 5. Mai 2017] Ultrakurze Laserpulse spielen eine Schlüsselrolle für die Kontrolle molekularer Reaktionen, da sie direkt auf die Dynamik der für die chemische Bindung verantwortlichen Elektronen Einfluss nehmen. Die wesentlich schwereren Kerne bewegen sich deutlich langsamer und werden damit nur indirekt beeinflusst. In vielen Fällen ist daher auch die Näherung zulässig, dass sich

Abgasnachbehandlung: TU Wien vergibt Porsche-Preis an Anke Kleinschmit

Pressebild: TU Wien vergibt Porsche-Preis an Anke Kleinschmit

Mit dem Porsche-Preis der TU Wien werden besondere Leistungen in der KFZ-Technologie ausgezeichnet. (WK-intern) - Diesmal wurde er für ein Motorenkonzept der Daimler AG vergeben, das Stickstoff-Emissionen extrem wirkungsvoll reduziert. Die Grenzwerte werden immer strenger, aber trotzdem nimmt die Stickoxid-Belastung der Luft nicht in ausreichendem Maß ab. Besonders Dieselmotoren erzeugen immer noch große Mengen an Stickoxiden. Ein vielversprechender Ansatz um das zu ändern ist ein neuartiger Motor mit direkt angeschlossener Abgasnachbehandlung, der von Anke Kleinschmit und ihrem Team bei der Daimler AG entwickelt wurde. Dafür wurde sie nun mit dem Ferdinand-Porsche-Preis der TU Wien ausgezeichnet, der alle zwei Jahre für herausragende Leistungen in

Vestas stärkt Forschungs- und Entwicklungsfähigkeiten mit dem neuen Ingenieurbüro in Portugal

Vestas erhält 41 MW Auftrag in der Ukraine / Pressebild

Vestas strengthens research and development capabilities with new engineering design centre in Portugal (WK-intern) - Vestas opens engineering design centre in Porto, Portugal, to further strengthen its global research and development setup, underlining its industry-leading investments in research and development. The centre will be responsible for developing core technology for Vestas' product portfolio. The centre is part of Vestas' existing research and development (R&D) setup, which includes sites in the UK, Norway, Germany, India and the company headquarters in Aarhus, Denmark. The new Centre effectively expands Vestas' industry-leading global R&D organisation. Vestas has begun recruiting for the new Centre, which is expected to employ

Top