Schaeffler AG und Fraunhofer unterzeichnen strategische Partnerschaft

Mobiler Arbeitsplatz der Zukunft: Prof. Dr. rer. nat. Georg Rosenfeld (links), Fraunhofer-Vorstand für Technologiemarketing und Geschäftsmodelle, stellt Prof. Dr.-Ing. Peter Gutzmer, Technologievorstand Schaeffler AG, im »Fraunhofer-Future Work Lab« neue Technologien für den Menschen als Mittelpunkt der Fabrik von morgen vor.

Die Schaeffler AG kooperiert seit vielen Jahren erfolgreich mit verschiedenen Fraunhofer-Instituten. (WK-intern) - Nun sind die Schaeffler AG und Fraunhofer eine strategische Partnerschaft eingegangen, die die Zusammenarbeit weiter intensivieren soll. Wie sehen die Fabrik und der Arbeitsplatz der Zukunft aus? Wie gestaltet sich die zukünftige Mobilität emissionsfrei und intelligent im urbanen Umfeld zunehmender Digitalisierung? Das sind Themen bei denen Schaeffler und Fraunhofer zukünftig strategisch und langfristig zusammenarbeiten werden. Der regelmäßige Austausch über den Wandel in der Welt und die daraus resultierenden Herausforderungen und Möglichkeiten sind für beide Seiten wichtige Bestandteile der Partnerschaft. „Die zukünftige Mobilität wird durch neue Formen der Fortbewegung in urbanen Bereichen

Erfolgreiche Energiewende erfordert effizientes Zusammenspiel von Strom- und Wärmeversorgung

Grafik: Agentur für Erneuerbare Energien veröffentlicht neue Metaanalyse

Agentur für Erneuerbare Energien veröffentlicht neue Metaanalyse (WK-intern) - Effizienz und Flexibilität sind die zentralen Anforderungen an das Energiesystem der Zukunft. Dies ist ein Ergebnis der heute von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) veröffentlichten Metaanalyse „Zusammenspiel von Strom- und Wärmesystem“, die 32 wissenschaftliche Studien und Datenquellen von führenden Instituten untersucht und vergleicht. „Die 27-seitige Metaanalayse zeigt, dass zukünftig eine verstärkte Nutzung von Strom zur Wärme- und Kälteversorgung eine Schlüsselrolle für das Gelingen der Energiewende spielt“, erklärt Nils Boenigk, stellvertretender AEE-Geschäftsführer. Vor allem Wind- und Solarstrom können fossile Energieträger in der Wärmeversorgung ersetzen. „Dabei muss jedoch Wert auf Effizienz und Flexibilität der neuen Anwendungen

Deutsch-Französische Geothermieanlage startet kommerziellen Betrieb

Pressebild: Abbildung 1 Das neue Geothermiekraftwerk in Soultz-sous-Forêts erzeugt eine Strommenge, die rechnerisch für die Versorgung von 3.000 Vier-Personen-Haushalten ausreicht. (© EnBW, Hanna Mergner)

In Mitteleuropa stecken 5% der natürlichen Erdwärmevorkommen in Thermalwasserschichten, aber 95% im Tiefengestein. (WK-intern) - Um auch die Wärme im Gestein nutzen zu können, sind neue, aufwendige Konzepte und Technologien erforderlich. Daher arbeiten Wissenschaftler in einem deutsch-französischen Kooperationsprojekt in Soultz-sous-Forêts zusammen. Das BINE-Projektinfo „Deutsch-Französische Geothermieanlage vollendet“ (10/2017) stellt das neu errichtete Kraftwerk in den Mittelpunkt. Neben dem neuen Kraftwerk gingen auch die wissenschaftlichen Untersuchungen am geothermischen Reservoir weiter. Dazu gehören Themen wie Korrosion und Ablagerungen, geothermische Pumpen sowie zum Umgang mit natürlichen Radionukleiden. Zwei Energieversorgungsunternehmen aus Frankreich und Deutschland haben 2016 in Soultz-sous-Forêts ein neues kommerzielles Kraftwerk in Betrieb genommen. Es ersetzt ein altes

Instandhaltungskosten für Windenergieanlagen im Meer lassen in sich um bis zu 10 Prozent senken

Pressebild: Ob der Überstieg vom Serviceschiff auf eine Windenergieanlage möglich ist, hängt von Wetter und Wellen ab. / Bildquelle: SENVION

Projekt „Methoden und Werkzeuge für die preagierende Instandhaltung von Offshore Windenergieanlagen“ (preInO) erfolgreich abgeschlossen (WK-intern) - Bremer Forscher belegen große Einsparpotenziale und sehen weitere Optionen Nächster Schritt: Entwicklung zur Marktreife Nicht stets nur reagieren müssen, um zum Beispiel bereits entstandene Schäden zu beheben, sondern schon vorher agieren und so Serviceeinsätze besser planen und Verluste vermeiden können. Mit diesem Problem hat sich das Projekt „Methoden und Werkzeuge für die preagierende Instandhaltung von Offshore Windenergieanlagen“ (preInO) des BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik an der Universität Bremen beschäftigt. Nach dreijährigen Forschungen und erfolgreichen Tests mithilfe eines im Projekt entwickelten Demonstrators und anhand realer

Nanomaterial hilft Sonnen- und Windenergie zu speichern: effizient und kostengünstig

Pressebild: Die Forschenden Emiliana Fabbri und Thomas Schmidt in einem Labor am PSI, an dem sie die Leistungsfähigkeit des neuentwickelten Katalysators für Elektrolyseure untersucht haben. / Foto: Paul Scherrer Institut/Mahir Dzambegovic

Neues Katalysator-Material für Elektrolyseure bewährt sich im Praxistest (WK-intern) - Damit Sonnen- und Windenergie in Form von Wasserstoff gespeichert werden können, werden effiziente Elektrolyseure benötigt. Dank eines neuen Materials, das Forschende des Paul Scherrer Instituts PSI und der Empa entwickelt haben, dürften diese Geräte in Zukunft günstiger und effizienter werden. Die Forschenden haben auch gezeigt, wie sich das neue Material zuverlässig in grossen Mengen herstellen lässt, und seine Leistungsfähigkeit in einer technischen Elektrolysezelle, der Hauptkomponente eines Elektrolyseurs, nachgewiesen. Da Sonnen- und Windenergie nicht jederzeit verfügbar sind, können sie nur dann einen wesentlichen Beitrag zur Energieversorgung leisten, wenn sie effizient gespeichert werden können. Ein vielversprechender

Klimaforscher vergleichen Grosswetterlage von Europa und Windstromproduktion

Windstrom nach Bayern bringen / Foto: HB

Würden die Länder Europas bei der Windenergie besser zusammenarbeiten, würde die Windstromproduktion weniger stark schwanken. (WK-news) - Einseitige Planung verschärft Schwankungen Klimaforscher der ETH Zürich und des Imperial College London untersuchen die Grosswetterlage von Europa und vergleichen sie mit Stromproduktionszahlen. Wird Windkraft nur gemäss nationalen Strategien geplant statt auf wetterbasierten gesamteuropäischen Überlegungen, verstärken sich die Produktionsschwankungen. Lesen Sie mehr auf der Internetseite der ETH Zürich Windstrom / Foto: HB

Gasmotor-Wärmepumpe beheizt Wohnanlage in München

Gasmotor-Wärmepumpe beheizt Wohnanlage in München / Pressebild: BINE

Prototyp für das Forschungsprojekt entwickelt (WK-intern) - Eine Wohnanlage aus der Nachkriegszeit im Münchner Stadtteil Haidhausen sollte energetisch saniert werden und ein neues, CO2-neutrales Energiekonzept erhalten. Im Zentrum des Heizsystems steht eine Gasmotor-Wärmepumpe, die das Grundwasser als Wärmequelle erschließt. Das neue BINE-Projektinfo „Gasmotor-Wärmepumpe versorgt sanierte Wohnanlage" (09/2017) stellt den Prototypen der Wärmepumpe, das Konzept des Heizsystems, ein Verfahren für den energieeffizienten Legionellenschutz und das Sanierungsprojekt insgesamt vor. Eine für den mitteleuropäischen Markt taugliche, seriengefertigte Gasmotor-Wärmepumpe existierte zum Planungszeitpunkt nicht. In einer Gasmotor-Wärmepumpe bestehen interessante Möglichkeiten, zusätzlich die interne Abwärme aus Motor und Abgas zu nutzen. Die neue Wärmepumpe vermag Wärme auf zwei Temperaturniveaus bereitzustellen: Ein

Forschungsflugzeug HALO misst Emissionen von Großstädten

Forschungsflugzeug HALO misst Emissionen / Pressebild: DLR

Luftverschmutzung europäischer Ballungsräume Abgasmessungen über London, Rom und dem Ruhrgebiet Wanderung und photochemische Umwandlung der Emissionen im Fokus Teilweise Messungen im Tiefflug Schwerpunkt(e): Luftfahrt, Umwelt, Luftreinhaltung (WK-intern) - Die Emissionen großer Städte können sich bei bestimmten Wetterlagen über die Grenzen der Metropolen hinaus ausbreiten. Dabei werden Partikel und gasförmige Schadstoffe mit dem Wind oft über 1000 Kilometer weit getragen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) führt derzeit bis zum 30. Juli 2017 Forschungsflüge durch, um die Ausbreitung und Umwandlung der Emissionen von London, Rom, dem Ruhrgebiet und anderen europäischen Ballungsräumen genauer zu untersuchen. Die wissenschaftliche Leitung des internationalen Projekts EMeRGe (Effect of Megacities on the

Wirtschaftliche Energiespeicher für Energieversorger und die Industrie

Pressebild: VDI Wissensforum

Batteriespeicher, die vielfältige Aufgaben wahrnehmen, werden zurzeit in ganz Deutschland von Energieversorgern und Industrieunternehmen installiert. (WK-intern) - Auf der 7. VDI-Fachkonferenz „Wirtschaftliche Energiespeicher – Best Practice Beispiele von Energieversorgern und aus der Industrie“ vom 24.-25.10.2017 in Köln werden Erfahrungen mit dieser Speicherart ebenso thematisiert wie die möglichen Anwendungsbereiche von Wärmespeichern. Große Lithium-Ionen Batteriespeicher werden zur Bereitstellung von Regelenergie eingesetzt und stabilisieren das Netz. Doch auch die Industrie entdeckt diese Speicherform immer mehr für sich, um Netzentgelte und Energie zu sparen. Energieintensive Industrien beginnen zudem damit, geeignete Anlagen als Zwischenspeicher zu nutzen und so ihren Energieverbrauch zu optimieren. Das Thema Sektorkopplung entwickelt sich spürbar

In den Niederlanden wir eine Mega-Insel mit Offshore Wind, Gezeitenenergie und schwimmenden Solarmodulen geplant

Pressebilder: Maritime Research Institute Niederlande

This week MARIN (Maritime Research Institute) tested an innovative concept for a floating mega island. (WK-intern) - The island comprises 87 large floating triangles that are flexibility connected to one another. Together they form a flexible floating island that can be as large as 1 to 5 km in cross-section. Olaf Waals, project manager and the concept developer: “As sea level rises, cities become overcrowded and more activities are carried out at sea, raising the dikes and reclaiming land from the seas are perhaps no longer an effective solution. An innovative alternative that fits with the Dutch maritime tradition is floating ports

HRK kritisiert massive Einschränkung akademischer Freiheiten an türkischen Hochschulen

Ein Jahr nach dem Umsturzversuch in der Türkei sieht die HRK die akademischen Freiheiten dort massiv eingeschränkt. (WK-intern) - Erst in dieser Woche berichteten Medien erneut über die Verhaftung zahlreicher Hochschulangehöriger. Die HRK protestiert scharf gegen diese Entwicklung und versichert den Opfern staatlicher Repressionen in der Türkei ihre Solidarität. Ein Jahr nach dem Umsturzversuch in der Türkei sieht die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) die akademischen Freiheiten dort massiv eingeschränkt. Erst in dieser Woche berichteten Medien erneut über die Verhaftung zahlreicher Hochschulangehöriger. Die HRK protestiert scharf gegen diese Entwicklung und versichert den Opfern staatlicher Repressionen in der Türkei ihre Solidarität. Analysen des internationalen Netzwerks Scholars at Risk

Klimaforschung mithilfe von Lackfilmen – größte Sammlung Deutschlands wird erweitert

Der Lackfilm eines eemwarmzeitlichen Podsol wird heute an das Geologisch-Paläontologische Museum des Centrums für Naturkunde übergeben. Foto: Gymnasium Heidberg

Was für Fachunkundige wie moderne Kunst aussieht, ist für Geologinnen und Geologen ein Schatz an Informationen für die Klimaforschung. (WK-intern) - Naturgetreu dokumentiert der sogenannte Lackfilm geologische Ablagerungen in lockeren Sedimenten. Die Sammlung von Lackfilmen der Universität Hamburg ist mit 600 Exemplaren die umfangreichste Deutschlands und wird nun um ein neues Abbild erweitert: Das 3,5 x 1,7 Meter große Stück ist eine Schenkung des Hamburger Gymnasiums Heidberg. Bei der Lackfilm-Methode werden Querschnitte von Bodenschichten mit speziellem Lack fixiert und auf ein Gewebe überführt. Die Lackfilme geben so einen plastischen Einblick in die Erdgeschichte. Der Abzug, der heute von einer Gruppe von Schülerinnen und

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