Auf dem Weg zum Flugzeug der Zukunft

Pressebild: Auf dem Weg zum Flugzeug der Zukunft

Leitlinien der Europäischen Luftfahrtforschung erweitert Neue Luftfahrtforschungsagenda setzt den Fahrplan für die Forschung zum leisen und sauberen Fliegen der Zukunft. Lärm- und CO2-Ausstoß des Luftverkehrs sollen im Jahr 2050 um 65 Prozent beziehungsweise 75 Prozent unter den Werten des Jahres 2000 liegen. Schwerpunkt(e): Luftfahrt, Digitalisierung (WK-intern) - Das europäische Forum für Luftfahrtforschung ACARE (Advisory Council for Aviation Research and Innovation in Europe) hat am 21.Juni 2017 auf der Paris Air Show die aktualisierte Forschungsagenda SRIA (Strategic Research and Innovation Agenda) veröffentlicht. Der ACARE-Vorsitzende und DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke übergab die Forschungsagenda an Clara de la Torre, Direktorin Verkehr der Europäischen Kommission. Bis 2050 soll entlang der

Leistungsfähigkeit von Flugzeugen und Verringerung von Emissionen im Fokus

DLR und Embraer vereinbaren Zusammenarbeit in der Luftfahrtforschung

DLR und Embraer vereinbaren Zusammenarbeit in der Luftfahrtforschung Gemeinsame Forschungsanstrengungen werden intensiviert Schwerpunkt: Luftfahrt, Emissione (WK-intern) - Der Brasilianische Flugzeughersteller Embraer und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben ein Abkommen über die Vertiefung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit im Bereich Luftfahrt unterzeichnet. Beide Partner wollen zukünftig deutlich umfangreicher gemeinsam an vielfältigen Forschungsfragen arbeiten, beispielsweise an der Verringerung von Fluglärm und Emissionen, an Verbesserungen der aerodynamischen und aeroelastischen Leistungsfähigkeit von Flugzeugen sowie zahlreichen Aspekten des Flugzeugleichtbaus mit faserverbundverstärkten Kunststoffen und integrierten adaptronischen Systemen. Das Abkommen wurde auf der Paris Air Show in Le Bourget während eines bilateralen Treffens des DLR-Luftfahrtvorstands Prof. Rolf Henke mit dem

CO2-neutraler Wasserstoff aus Biomasse

Pressebild: Das Biomasse-Forschungsteam an der TU Wien - Copyright: TU Wien

Wie man aus Biomasse Wasserstoff herstellen kann, untersuchen TU Wien und voestalpine in einem gemeinsamen Forschungsprojekt. (WK-intern) - Ohne Koks gibt es zwar keinen Hochofenprozess – aber Wasserstoff könnte in Zukunft eine wichtigere Rolle spielen. An der TU Wien wurde ein Verfahren entwickelt, mit dem man aus Biomasse auf umweltschonende Weise ein wasserstoffreiches Gas herstellen kann, das sich dann auf verschiedene Arten in der Eisen- und Stahlindustrie nutzen lässt. Gemeinsam wollen TU Wien und voestalpine nun an diesem Thema weiterforschen. Die langfristige Vision ist es erneuerbare Energieträger fest im Konzept eines integrierten Hüttenwerkes zu verankern. Zwei Gasströme: Hier der Wasserstoff, dort das Kohlendioxid In einem

Clean Sky 2: DLR entwickelt Schlüsselkomponenten für Hochgeschwindigkeits-Hubschrauber

Pressebild: Hochgeschwindigkeits-Hubschrauber RACER

Das DLR ist an entscheidender Stelle bei der aerodynamischen Gestaltung der Flügel und des Höhenleitwerks beteiligt. (WK-intern) - Mehr als 400 Kilometer pro Stunde. So schnell soll der Hochgeschwindigkeits-Hubschrauber RACER (Rapid And Cost-Effective Rotorcraft) fliegen, der am 20. Juni 2017 von Airbus Helicopters auf der Paris Air Show vorgestellt wurde. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist an entscheidender Stelle bei der aerodynamischen Gestaltung der Flügel und des Höhenleitwerks beteiligt. Um die Lärmemissionen zu minimieren, haben DLR-Forscher die akustischen Eigenschaften der neuartigen Hubschrauberkonfiguration analysiert, die neben dem Hauptrotor auch über zwei kleine Tragflächen mit extra Propellern verfügt. Der nun vorgestellte Technologiedemonstrator

SKODA Auszubildende bauen Elektro-Buggy

Pressebild: SKODA ELEMENT: SKODA Auszubildende bauen Elektro-Buggy. Nach drei erfolgreichen Fahrzeugstudien in den vergangenen Jahren entschieden sich die Auszubildenden jetzt für einen Elektro-Buggy, der den Namen SKODA ELEMENT trägt.

22 SKODA Auszubildende aus neun Berufszweigen entwerfen und bauen das vierte Azubi Car seit 2014 (WK-intern) - Der Elektro-Buggy heißt SKODA ELEMENT Die 17 und 18 Jahre alten Nachwuchstechniker bauten 1.500 Stunden an dem Azubi Concept Car - Immer mehr Mädchen bewerben sich bei der SKODA Akademie Jedes Jahr entwerfen und bauen die Auszubildenden von SKODA ein Azubi Car. Nach drei erfolgreichen Fahrzeugstudien in den vergangenen Jahren entschieden sich die Auszubildenden jetzt für einen Elektro-Buggy, der den Namen SKODA ELEMENT trägt. Das 'E' steht für Elektrizität, das 'ELEMENT' für den elementaren Antrieb der Zukunft: die E-Mobilität. Die Auszubildenden haben rund 1.500 Stunden an

Forschergruppe gelingt Durchbruch bei organischen Halbleitern und Solarzellen

Pressebild: Einem Linzer Team von Physikern gelang es, Halbleiter aus dem Farbstoff Indigo herzustellen. Dieser ist nicht nur an der Luft, sondern auch im Wasser sehr stabil und damit vielversprechend für den Einsatz im medizinischen Bereich. Quelle: Shutterstock

TRANSISTOREN IN DER FARBE VON BLUEJEANS (WK-intern) - Im Rahmen eines vom Wissenschaftsfonds FWF finanzierten Projekts untersuchte der Physiker Serdar Sarıçiftçi, wie sich Halbleiter-Eigenschaften des Farbstoffs Indigo für Elektronik nutzen lassen. Silizium ist nach wie vor das wichtigste Material zur Produktion von Halbleiter-Elementen wie Transistoren, Dioden oder Solarzellen. Seit einigen Jahren gibt es allerdings eine interessante Alternative: Bestimmte Kohlenwasserstoffe haben ebenfalls Halbleiter-Eigenschaften. In OLED-Displays bei Handys oder Fernsehern werden sie inzwischen standardmäßig eingesetzt, "organische" Verbindungen, wie man Kohlenwasserstoffe auch nennt, eignen sich überdies als Solarzellen oder zur Herstellung von Transistoren. Der große Nachteil ist deren Haltbarkeit: Der Sauerstoff aus der Luft zerstört diese

Neuartiges Verfahren: Forscher stellen Biokraftstoff für konventionelle Dieselmotoren her

Pressebild: Das neue Verfahren wurde im Sonderforschungsbereich (SFB) "3MET" an der TU Kaiserslautern entwickelt. (Im Bild: Agostino Antonio Biafora und Annika Bernhardt vom SFB 3MET.) / Foto: TUK, Thomas Koziel

Laut einer EU-Richtlinie wird herkömmlichem PKW-Diesel sieben Prozent Biodiesel beigemischt. (WK-intern) - Bis 2020 soll dieser Anteil auf zehn Prozent steigen. Aus technischer Sicht ist dies jedoch schwierig: Biodiesel siedet bei höheren Temperaturen, was zu Problemen bei elektronischen Einspritzanlangen und Rußpartikelfiltern führen kann. Forscher aus Kaiserslautern, Bochum und Rostock haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sie aus konventionellem Biodiesel bei niedrigeren Temperaturen einen Petrodiesel-ähnlichen Kraftstoff herstellen. Dieser kann unverdünnt in modernen Dieselmotoren zum Einsatz kommen. Die Forscher stellen ihre Arbeit in der renommierten Fachzeitschrift Science Advances vor. Biodiesel wird in Europa zum Großteil aus Rapsöl gewonnen. Chemisch gesehen besteht er aus langkettigen Kohlenwasserstoff-Verbindungen, sogenannten

Power to Gas: dena-Roadmap empfiehlt Technologieoffenheit und Verbesserung der Rahmenbedingungen

Roadmap Power to Gas

Märkte für Kraftstoffe und Wärme sollen für Nutzung von Wasserstoff und synthetischem Methan geöffnet werden (WK-intern) - Anpassungen auch beim Emissionshandelsgesetz sinnvoll im Schwerlast-, Schiffs- und Flugverkehr ist Power to Gas die einzige Alternative für wirksamen Klimaschutz Um die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung zu erreichen, müssen Klimaschutztechnologien wie die Umwandlung von erneuerbarem Strom zu Wasserstoff (Power to Gas) für eine integrierte Energiewende stärker genutzt werden. Dafür sind an mehreren Stellen Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen erforderlich, die einen fairen und technologieoffenen Wettbewerb ermöglichen. Das geht aus einer Roadmap hervor, deren Ergebnisse am 20. Juni auf der Jahreskonferenz der Strategieplattform Power to Gas der Deutschen

Leiser und sauberer Fliegen

Pressebild: DLR-Stand

Die Dynamik der Erde digital im Blick und eine Reise zum Asteroiden Ryugu (WK-intern) - DLR zeigt technische Innovationen für ökoeffizientes Fliegen ebenso wie wegweisende Satellitenprojekte für globales Monitoring des Systems Erde Stand in Halle 2C am Deutschen Gemeinschaftsstand Schwerpunkte: Mobilität, Digitalisierung, Big Data, Luftfahrt, Raumfahrt Mit den Schwerpunkten Mobilität und Digitalisierung präsentiert sich das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) vom 19. bis 25. Juni 2017 auf der diesjährigen Paris Air Show. Am deutschen Gemeinschaftsstand in Halle 2C zeigt das DLR technische Innovationen für ökoeffizientes Fliegen mit geringeren CO2- und Lärmemissionen ebenso wie wegweisende Satellitenprojekte für das globale Monitoring des dynamischen Systems Erde

Klimaschutz und Meeresschutz sind nicht voneinander zu trennen

Wattenmeer im Aquarium / Foto: HB

Alle Prozesse, die Einfluss auf die Umwelt haben, können in ihrer Wirkung nur dann umfassend beurteilt werden, wenn eine detaillierte, auf Dauer angelegte Sammlung aller relevanten Daten und Informationen zur Verfügung steht. (WK-intern) - Sie werden auch benötigt, um Maßnahmen zur Verbesserung des marinen Ökosystems zu entwickeln und deren Wirksamkeit zu überprüfen. Diese zwei Kernaussagen kennzeichnen die Ergebnisse der Diskussionen auf dem 27. Meeresumwelt-Symposium, das sich am 13. und 14. Juni 2017 in Hamburg mit aktuellen Problemen der Meeresumwelt befasste. „Das breite und sehr interessante Themenspektrum des diesjährigen Meeresumwelt-Symposiums zeigt wirklich, dass die Wissenschaft sich sehr intensiv mit den Themen befasst, die in

Forschung für sauberes Trinkwasser

At one of the study areas for soil leachate at the Hainich CZE, Prof. Kai Uwe Totsche and geologist Katharina Lehmann of the University of Jena check the station parameters. / Photo: Robert Lehmann

Der Sonderforschungsbereich AquaDiva wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit rund 9,5 Millionen Euro für weitere vier Jahre gefördert (WK-intern) - Sauberes Trinkwasser ist hierzulande eine Selbstverständlichkeit. Rund 4,5 Milliarden Kubikmeter werden jedes Jahr in Deutschland verbraucht. Pro Kopf sind das etwa 120 Liter pro Tag. Mehr als zwei Drittel dieser Menge entstammt dem Grundwasser. Doch wie sicher sind diese lebensnotwendigen, unterirdischen Wasserreservoire angesichts intensiver Landnutzung, Umweltverschmutzung und des Klimawandels? Dieser Frage gehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit Partnern im Sonderforschungsbereich (SFB) "AquaDiva" nach. 2013 gestartet, wird der Forschungsverbund auch in den kommenden vier Jahren von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt. Für

Mit Schwung in die Mobilitätswende – DBU fördert Modellprojekt an der Hochschule Osnabrück

ZE: Elektro-Stadtflitzer von Renault / Foto: HB

Ein Pendlerportal für die ländliche Region und verbesserte Carsharing-Möglichkeiten: (WK-intern) - Mit diesen und vielen weiteren Bausteinen wächst an der Hochschule Osnabrück ein betriebliches Mobilitätsmanagement, unterstützt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Wie sieht das Mobilitätsverhalten der Studierenden an der Hochschule Osnabrück aus? Und wie ist es möglich, dieses Verhalten im Sinne einer Umweltentlastung durch neue, innovative Mobilitätsangebote und eine sogenannte suffizienzorientierte Kommunikation positiv zu beeinflussen? Diesen Fragen geht das Forschungsprojekt „Suffizientes Mobilitätsverhalten – Nutzen statt Besitzen“ an der Hochschule nach. Suffizienz bedeutet frei übersetzt Genügsamkeit. Die Forscherinnen und Forscher wollen herausfinden, inwiefern Menschen einen umweltverträglichen Verbrauch von Materie und Energie als attraktiv wahrnehmen

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