Mit den E-Autos kommen neue Verhaltensweisen im Falle eines Unfalls auf die Rettungskräfte zu

Elektromobilität in Aachen / Foto: HB

Die Schweizer Stadt Chur schult nun Polizei, Feuerwehr und Sanitäter da bei einem unsachgemäßen Umgang die Verletzungsgefahr durch Stromschläge besonders groß sein kann. (WK-news) - Die Stadtpolizei Chur hat aufgrund der immer grösseren Anzahl an immatrikulierten Hochvoltfahrzeugen eine Weiterbildung für alle Verkehrspolizisten realisiert. Diese Ausbildung führte ein Instruktor der Stadtpolizei und der Vereinigung Auto-Strassenhilfen-Schweiz durch. Lesen Sie mehr auf der Internetseite der Stadt Chur Elektromobilität, vom Zweirad bis zum LKW erfordert einen anderen Umgang bei Rettungsmaßnahmen / Foto: HB

Schleswig-Holstein hat 115 % seines rechnerischen Stromverbrauchs durch Erneuerbare Energien erzeugt

Senvion Windpark / Foto: HB

Mehr Energie aus Erneuerbaren, mehr Arbeitsplätze, schneller Netzausbau - Energiewendeminister Habeck: "Schleswig-Holstein baut Position als ein führendes Energiewendeland aus." (WK-intern) - Der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Schleswig-Holstein kommt voran und hat dem Norden einen Zuwachs von 15 Prozent an Beschäftigung in der Branche beschert. So stieg die Beschäftigung durch Installation, Wartung und Betrieb von Erneuerbare Energien-Anlagen von rund 16.000 Arbeitsplätzen im Jahr 2013 auf rund 18.400 im Jahr 2015. Davon entfallen 12.200 Arbeitsplätze auf Wind Onshore und Offshore, 5.100 auf Biomasse und 700 auf Photovoltaik, die verbleibenden 400 auf Solar- und Geothermie. Der Anstieg der Beschäftigung erfolgte – dem starken Ausbau entsprechend

Internationales Wattenmeer-Partnerschaftszentrum kommt nach Niedersachsen

Wattenmeer im Aquarium / Foto: HB

Umweltminister Stefan Wenzel und Oberbürgermeister Andreas Wagner unterschreiben Kooperationsvereinbarung und starten Architektenwettbewerb (WK-intern) - Der Niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel und der Oberbürgermeister der Stadt Wilhelmshaven Andreas Wagner haben in Hannover den Kooperationsvertrag für das neue „Trilaterale Weltnaturerbe Wattenmeer-Partnerschaftszentrum" in Wilhelmshaven unterzeichnet. „Gemeinsam mit unseren Nachbarn in Dänemark und den Niederlanden werden wir dem Weltnaturerbe Wattenmeer in der Nordsee weiteren Auftrieb und neuen Schwung geben" sagte Umweltminister Stefan Wenzel. „Die bisher schon erfolgreiche Drei-Länder-Zusammenarbeit zum Schutz des Wattenmeeres bekommt durch das Zentrum eine zusätzliche Aufwertung. Ziel ist es, weitere Partner aus allen gesellschaftlichen Bereichen für den Erhalt des Wattenmeeres zu gewinnen und dessen

Umweltinformation/Satellitenfernerkundung – Copernicus sieht alles

Die weltweiten Herausforderungen der Umwelt- und Stadtentwicklungspolitik sind ohne verlässliche Daten nicht lösbar. (WK-intern) - Deshalb gewinnt die Fernerkundung der Erde durch Satelliten zunehmend an Bedeutung. Sie bietet die Möglichkeit, Daten über den Zustand der Umwelt zu erhalten und frühzeitig Maßnahmen einzuleiten. Darum geht es bei „Copernicus@work“, dem Nationalen Forum für Fernerkundung und Copernicus 2017, das heute von der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Rita Schwarze-Lühr-Sutter, eröffnet wurde. Neben dem BMUB gehören BMVI, BMI, BMEL und das DLR Raumfahrtmanagement zu den Veranstaltern. Schwarzelühr-Sutter: „Die digitalen Technologien der Fernerkundung helfen uns bei der Bewältigung zentraler Menschheitsprobleme. Die Überwachung des Klimawandels, der Zustand von Ökosystemen, Ressourcenknappheit oder

Atomaufsicht untersagt PreussenElektra Beladung des neuen Kerns im Kernkraftwerk Brokdorf

Pressebild: Robert Habeck © Staatskanzlei

KIEL - Nach der Feststellung von ungewöhnlich dicken Oxidschichten an Brennstäben im Reaktorkern des Kernkraftwerks Brokdorf ist die Ursache nach wie vor ungeklärt. (WK-intern) - Dennoch hat die Betreiberin PreussenElektra der Atomaufsicht gestern Abend (13. März 2017) schriftlich angekündigt, von diesem Mittwoch an den Kern neu zu beladen. Dieses hat die Atomaufsicht heute untersagt, teilte das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume mit. "Es handelt sich um einen neuen Reaktorkern. Nach der Betriebsgenehmigung ist eine neue Kernbeladung der Aufsichtsbehörde drei Monate vorher anzuzeigen. Die beabsichtigte Kernbeladung ist daher nach Auffassung der Aufsichtsbehörde unzulässig", sagte Umweltminister Robert Habeck. Die Frist solle gerade

Bundesrat beschließt Umschichtung von EU-Fördermitteln zur Stärkung der nachhaltigen Landwirtschaft

Ökolandwirtschaft / Foto: HB

Landwirtschaftsminister Habeck: „Der Bund muss dieses Votum ernstnehmen.“ (WK-intern) - Der Bundesrat hat heute (10 März 2017) einem Vorschlag Schleswig-Holsteins zugestimmt, einen höheren Anteil der EU-Agrarsubventionen für ökologische und nachhaltige Landwirtschaft bereitzustellen. Landwirtschaftsminister Robert Habeck begrüßte den Beschluss: „Es ist gut, dass wir die Mehrheit der Länder für eine weitere Umschichtung der Mittel gewinnen konnten. Das begrüße ich ausdrücklich. Jetzt ist der Bund gefordert, den Beschluss umzusetzen und so u.a. für mehr Mittel für den Ökolandbau zu sorgen. Die Gesellschaft hat ein Recht darauf, dass ihre Steuergelder auch für gesellschaftliche Leistung eingesetzt werden.“ Die gemeinsame Initiative mit Niedersachen sieht eine Änderung des Direktzahlungen-Durchführungsgesetzes vor.

Paradigmenwechsel: Klärschlamm wird als Phosphorquelle immer wichtiger

Künftig ist es nicht mehr egal, ob die im Klärschlamm enthaltenen Pflanzennährstoffe recycelt werden oder ungenutzt verloren gehen. / Pressebild

Phosphorrückgewinnung: Neuausrichtung der Klärschlammverwertung (WK-intern) - Vor dem Hintergrund der zunehmenden Verknappung der weltweiten Phosphor-Vorräte hat der Bundestag eine neue Klärschlammverordnung beschlossen. Sie verpflichtet dazu, mehr als bisher den in Klärschlämmen enthaltenen Phosphoranteil zurückzugewinnen. Außerdem werden die Anforderungen an die Klärschlämme, die in geringem Umfang noch für Düngezwecke verwendet werden können, weiter verschärft. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Künftig ist es nicht mehr egal, ob die im Klärschlamm enthaltenen Pflanzennährstoffe recycelt werden oder ungenutzt verloren gehen. Schadstoffarme Rohstoffreserven sind knapp oder kommen aus politisch instabilen Regionen. Dies gilt insbesondere für den nur endlich verfügbaren Rohstoff Phosphor. Und anders als bei fossilen Energieträgern kann Phosphor insbesondere

Bayerische Staatsregierung beschließt Verordnung über Gebote für Photovoltaik-Freiflächenanlagen

Ilse Aigner / Pressebild

Aigner: "Photovoltaik-Projekte auf Acker- und Grünlandflächen in agrarische benachteiligten Gebieten sind nun wieder möglich" (WK-intern) - Die Bayerische Staatsregierung hat in seiner Kabinettssitzung am 7. März 2017 die Verordnung über Gebote für Photovoltaik-Freiflächenanlagen beschlossen. Bayerns Energieministerin Ilse Aigner: „Mit der Verordnung schaffen wir als eines der ersten Bundesländer die Voraussetzungen, dass sich Photovoltaik-Projekte auf Acker- und Grünlandflächen in landwirtschaftlich benachteiligten Gebieten an den Ausschreibungen der Bundesnetzagentur beteiligen können. Damit erhöhen wir die Wettbewerbschancen Bayerns in den Ausschreibungen und sichern den weiteren Ausbau von Freiflächenanlagen in Bayern.“ Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2017 räumt den Ländern erstmals die Möglichkeit ein, die Flächenkulisse für die Errichtung von

Bundesrat stimmt für faire Kostenverteilung bei Netzentgelten

Windstrom nach Bayern bringen / Foto: HB

Energiewendeminister Habeck: „Der Bund muss jetzt endlich Haushalte und Unternehmen im Norden und Osten entlasten.“ (WK-intern) - Der Bundesrat hat heute (10. März 2017) für bundesweit einheitliche Netzentgelte auf der Ebene der Übertragungsnetzbetreiber gestimmt. Dafür hatte sich die Landesregierung Schleswig-Holsteins intensiv gemeinsam mit anderen Bundesländern eingesetzt. „Das Votum der Länder ist klar: Es muss eine einheitliche Verteilung der Kosten bei den Netzentgelten für die Höchstspannungsnetze geben. Alles andere ist unfair. Das muss die Große Koalition im Bund einsehen und die bundeseinheitlichen Netzentgelte wieder in das Gesetz aufnehmen“, sagte Energiewendeminister Robert Habeck heute (10. März 2017) in Berlin. Derzeit zahlen Stromkunden aus Nord- und Ostdeutschland

Verordnung soll alle Anlagen zur Energieerzeugung in einem Marktstammdatenregister erfassen

Solar- und Kleinwindanlage machen Menschen unabhängiger / Foto: HB

Kabinett verabschiedet Marktstammdatenregisterverordnung (WK-intern) - Das Bundeskabinett hat heute auf Vorschlag des Bundeswirtschaftsministeriums die sogenannte Marktstammdatenregisterverordnung (PDF: 1,0 MB) verabschiedet. Durch die Verordnung wird die rechtliche Grundlage für die Errichtung und den Betrieb eines Marktstammdatenregisters energiewirtschaftlicher Daten geschaffen. Mit dem Marktstammdatenregister wird ein von jedermann nutzbares Instrument geschaffen, das wesentliche Akteure der Bereiche Strom und Gas erfasst und damit dem Energiemarkt als Ganzes dient. Das Register erfasst erstmals sämtliche Erzeugungsanlagen – Neuanlagen und Bestandsanlagen, Anlagen zur Erzeugung von erneuerbarer und konventioneller Energie, von Strom und Gas – und bestimmte Verbrauchsanlagen sowie die Betreiber der Anlagen. Der Staatssekretär im Bundministerium für Wirtschaft und Energie, Rainer

Energiemarkt Polen: Geschäftschancen im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien

http://www.energieagentur.nrw/international/delegationsreise_nach_polen_2017

Seminar der EnergieAgentur.NRW bereitet auf den Energiemarkt Polen vor (WK-intern) - Im Juni 2017 wird eine Unternehmensdelegation aus NRW nach Polen reisen (Programm & Anmeldung), um u.a. am 12. Wirtschaftsforum in Katowice/ Kattowitz zum Thema Energiewende in Südpolen teilzunehmen. Im Rahmen des Forums findet bereits zum vierten Mal eine deutsch-polnische Kooperationsbörse zwischen Unternehmen der Energiebranche aus Südpolen und Nordrhein-Westfalen statt. Zur Vorbereitung auf die Unternehmerreise lädt die EnergieAgentur.NRW in Kooperation mit NRW.International, HWK Düsseldorf und IHK Hagen bereits am 21. März 2017 (14-17 Uhr, Düsseldorf) zu einem Seminar zum Thema „Energiemarkt Polen – Geschäftschancen im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien“ ein (Programm &

Bundesnetzagentur startet heute erste Ausschreibung für Onshore-Windenergieanlagen

Windpark / Foto: HB

Homann: ""Großer Schritt zum Wettbewerb um Förderung"" (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute die erste Ausschreibungsrunde für Windenergieanlagen an Land für den Gebotstermin 1. Mai 2017 eröffnet. ""Mit den Ausschreibungsverfahren für Windenergieanlagen an Land werden nach denen für Solaranlagen nunmehr auch Zahlungen für die ausbaustärkste Technologie wettbewerblich ermittelt. Damit fallen beide Hauptsäulen der Erneuerbaren Energien zu ganz wesentlichen Teilen unter die Ausschreibungen"", sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Er ergänzt: ""Unsere Erfahrungen, die wir bei den Solarausschreibungen gemacht haben, werden auch bei Wind zu schnellen und rechtssicheren Ergebnissen führen."" Zahlungen nach dem EEG 2017 Die Zahlungshöhe für erneuerbaren Strom wird nach dem EEG

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