Vereinte Nationen beschließen Strategie für die Wälder unserer Erde

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Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat am Donnerstagabend in New York den "Strategischen Plan der Vereinten Nationen für Wälder" angenommen. (WK-intern) - Die Bundesregierung begrüßt diesen Schritt – auch Deutschland hat sich für eine globale Waldstrategie stark gemacht. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt erklärte dazu: "Wenn wir als Staatengemeinschaft über den Wald sprechen, stehen meistens Waldzerstörungen oder illegaler Holzeinschlag im Mittelpunkt. Ich freue mich, dass die Vereinten Nationen nun auch die nachhaltige Waldbewirtschaftung in den Fokus rücken. Sie fördert die herausragenden Ökosystemleistungen der Wälder, diese Chance darf nicht übersehen werden." Mit dem Strategischen Plan wird der Grundstein gelegt, die verschiedenen internationalen Aktivitäten für den Wald

Bundesumweltministerium ruft “Europäische Klimaschutzinitiative” ins Leben

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Die neue "Europäische Klimaschutzinitiative" (EUKI) des Bundesumweltministeriums unterstützt künftig die innereuropäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Klimaschutzes. (WK-intern) - Interessierte gemeinnützige Organisationen können bis Mitte Mai dieses Jahres im Rahmen eines Ideenwettbewerbs Projektvorschläge einreichen, bei denen Vertreter oder Organisationen aus zwei oder mehr EU-Ländern zusammenarbeiten sollen. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Die EU hat sich im Rahmen des Paris-Abkommens auf ein ambitioniertes Klimaschutzziel verpflichtet. Wichtig ist mir, bei der Umsetzung alle mitzunehmen. Mit der Europäischen Klimaschutzinitiative schaffen wir dafür die Voraussetzungen. Sie trägt dazu bei, dass die EU-Mitgliedstaaten noch enger zusammenarbeiten können und Klimaschutz als verbindendes Element in Europa verankert werden kann." Bi- und multilaterale Projekte

Förderung von Mieterstrom bringen wir die Energiewende in die Städte

Neues Molekül revolutioniert gedruckte Photovoltaik / Foto: HB

Mit der Förderung von Mieterstrom bringen wir die Energiewende in die Städte und beteiligen die Mieter an der Energiewende (WK-intern) - Das Bundeskabinett hat heute den vom Bundeswirtschaftsministerium vorgelegten Gesetzentwurf zur Förderung von Mieterstrom beschlossen. Zypries: "Mit der Förderung von Mieterstrom beteiligen wir die Mieter direkt an der Energiewende. Bisher haben vor allem Eigenheimbesitzer die Möglichkeit, von Strom aus Photovoltaik-Anlagen vom Hausdach zu profitieren. Das soll jetzt auch für Mieter möglich sein. Wenn beispielsweise ein Vermieter eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert hat, kann er den so erzeugten Strom an seine Mieter liefern. Das ist zwar auch heute möglich, rechnet sich aber für

Besondere Ausgleichsregelung: Ab sofort Antragstellung zur Reduzierung der EEG-Umlage möglich

Ab sofort können stromkostenintensive Unternehmen und Schienenbahnunternehmen beim BAFA die Reduzierung der EEG-Umlage, die sogenannte Besondere Ausgleichsregelung beantragen. (WK-intern) - Das elektronische Antragsportal auf der Internetseite des BAFA ist geöffnet. Andreas Obersteller, Präsident des BAFA, unterstreicht: „Die Besondere Ausgleichsregelung sichert die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Durch eine frühzeitige Antragstellung beim BAFA können Unternehmen ihre Planungssicherheit erhöhen. Gleichzeitig führt eine positive Entscheidung über den Antrag erstmals auch zu einer Begrenzung der Umlage nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG). Die Frist zur Beantragung der Besonderen Ausgleichsregelung endet am 30. Juni 2017 (materielle Ausschlussfrist). Frühzeitige Antragstellung bringt Unternehmen Planungssicherheit Bei Antragseingang bis zum 15. Mai 2017 wird der Antrag unverzüglich

Die Fördermaßnahmen zum Ausbau der Elektromobilität zeigen Wirkung

Elektromobilität: Förderung fokussiert Verbesserung von Ladeinfrastruktur und Beschaffung von Fahrzeugen Erster Aufruf im NIP 2 fördert Beschaffung von Brennstoffzellenfahrzeugen im ÖPNV und in gewerblichen Fahrzeugflotten Nachfrage bei der Förderung von Elektromobilität bleibt hoch NOW erweitert Tätigkeitsprofil im Bereich nachhaltige Mobilität (WK-intern) - Batterieelektrische Pkw sowie die ersten Brennstoffzellenelektrischen Pkw sind technisch marktreif und kommerziell verfügbar. Die Herausforderungen liegen nun bei der Wirtschaftlichkeit und der unzureichenden Lade- und Betankungsinfrastruktur für Strom bzw. Wasserstoff. Die Bundesregierung hat ihre Förderprogramme an die aktuellen Bedingungen angepasst, um die Verbreitung der Elektromobilität weiter auszubauen. Die NOW Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie ist mit der Koordinierung der Förderprogramme beauftragt. Ihr Geschäftsführer Dr.

Besondere Ausgleichsregelung: Ab sofort Antragstellung zur Reduzierung der EEG-Umlage möglich

Ab sofort können stromkostenintensive Unternehmen und Schienenbahnunternehmen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die Reduzierung der EEG-Umlage, die sogenannte Besondere Ausgleichsregelung beantragen. (WK-intern) - Das elektronische Antragsportal auf der Internetseite des BAFA ist geöffnet. Andreas Obersteller, Präsident des BAFA, unterstreicht: „Die Besondere Ausgleichsregelung sichert die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Durch eine frühzeitige Antragstellung beim BAFA können Unternehmen ihre Planungssicherheit erhöhen. Gleichzeitig führt eine positive Entscheidung über den Antrag erstmals auch zu einer Begrenzung der Umlage nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG). Die Frist zur Beantragung der Besonderen Ausgleichsregelung endet am 30. Juni 2017 (materielle Ausschlussfrist). Frühzeitige Antragstellung bringt Unternehmen Planungssicherheit Bei Antragseingang bis zum 15. Mai

Fördergelder jetzt auch für Erdwärmepumpen

Neue Förderperiode des NRW-Programms progres.nrw: (WK-intern) - Das Land NRW gibt ab sofort Zuschüsse für den Einsatz von besonders klimafreundlichen Erdwärmepumpen. Für eine 100-Meter-Sonde gibt es zum Beispiel eine Förderung von 1.000 Euro – und zwar zusätzlich zum Marktanreizprogramm (MAP) und dem KfW-Förderprogramm des Bundes. Wärmepumpen-Heizanlagen beziehen bis zu drei Viertel der Energie kostenlos aus der Umwelt. Lediglich der elektrische Antrieb der Wärmepumpe verbraucht Energie. Eine umweltschonendere und auf die Dauer günstigere Art, seine eigenen vier Wände zu beheizen gibt es kaum. Rund 40 Prozent der Neubauten in Deutschland werden deshalb bereits heute mit einer Wärmepumpe ausgerüstet. Insgesamt wurden 2016 rund 66.500 neue

Kavernen müssen hohe Sicherheitsstandards erfüllen

Sicherheitsbericht der Storag Etzel GmbH wird vom LBEG geprüft (WK-intern) - Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies hat vor dem Hintergrund der aktuellen Medienberichterstattung zum Sicherheitsabstand der Kavernen in Etzel deutlich gemacht, den vom Betreiber eingereichten Sicherheitsbericht detailliert zu überprüfen. Wörtlich sagte er: „Der Bericht liegt zur Zeit beim Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG). Wir werden uns den Bericht der Storag Etzel GmbH sehr gründlich anschauen und mit großer Sorgfalt bewerten." Die Storag Etzel GmbH hat turnusgemäß einen neuen Sicherheitsbericht beim LBEG eingereicht. Dieser Bericht wird derzeit vom LBEG unter Berücksichtigung der novellierten Störfall-Verordnung vom Januar 2017 geprüft. Im Mittelpunkt der Prüfung steht

Wirtschaftsminister fordert stärkeren Ausbau der Offshore-Windenergie

Offshore / Foto: HB

Historisch niedrige Förderung für Offshore-Windenergie / Offshore-Windenergie bleibt wesentlicher Eckpfeiler der Energiewende (WK-intern) - Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies hat sich erfreut über die von der BNetzA veröffentlichten Ergebnisse der ersten Ausschreibungsrunde für Offshore gezeigt. Danach haben vier Projekte in der Nordsee einen Zuschlag in Höhe von durchschnittlich 0,44 Cent je Kilowattstunde erhalten. „Diese Ausschreibungsergebnisse zeigen sehr deutlich, welchen effektiven Anteil die Offshore-Windenergie zur Energiewende in Deutschland beiträgt. Die immer wieder vorgebrachte Kritik, Offshore sei zu teuer, wird damit wiederlegt. Selbst Photovoltaik liegt mit einem aktuellen Durchschnittswert von 6,58 Cent je Kilowattstunde erheblich oberhalb der nun erzielten Ergebnisse. Offshore muss daher deutlich stärker als

0,44 ct/kWh: Bundesnetzagentur erteilt Zuschläge in der ersten Ausschreibung für Offshore-Windparks

Offshore Transporte / Foto: HB

Homann: "Durchschnittlicher Zuschlagswert mit 0,44 ct/kWh weit unterhalb der Erwartungen" (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute die Zuschläge in der ersten Ausschreibung für die Netzanbindung und Vergütung für bestehende Offshore-Windparkprojekte erteilt. „Mit 0,44 ct/kWh liegt der durchschnittliche gewichtete Zuschlagswert weit unterhalb der Erwartungen. Das Ausschreibungsverfahren hat demnach mittel- und langfristige Kostensenkungspotentiale freigesetzt, die zu einer in diesem Umfang nicht erwarteten Senkung der Förderung führen werden“, erläutert Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, das Ausschreibungsergebnis. „Die Offshore-Windenergie stellt ihre Wettbewerbsfähigkeit mit Nachdruck unter Beweis. Dies ist erfreulich für alle Stromverbraucher, die über die EEG-Umlage die Förderung der Erneuerbaren Energien mitfinanzieren“, so Homann weiter. „Es ist allerdings

Energetische Stadtsanierung hilft Kommunen und dem Klima

Energieeffizienz in Privathaushalten, Energieverschwender ausgeschaltet / Foto: HB

Energetische Stadtsanierung (WK-intern) - Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und die KfW haben 2011 das Programm „Energetische Stadtsanierung“ aufgelegt. Nach vier Jahren Evaluierung zieht die Begleitforschung nun eine positive Zwischenbilanz. Der integrierte Quartiersansatz des Programms kann die Energieeffizienz ganzer Wohnquartiere erheblich verbessern. Im Rahmen der heutigen Fachtagung „Kultur der Energetischen Stadtsanierung etablieren“ wurden die Forschungsergebnisse heute in Berlin vorgestellt. Im Auftrag des BMUB hatte das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) gemeinsam mit der Begleitforschung insgesamt 63 Pilotprojekte untersucht. Die Ergebnisse sind sehr positiv: Bei den Projekten kam es aufgrund des integrierten Quartiersansatzes nachweislich zu CO2-Einsparungen. Maßnahmen, die von

Acker- und Grünlandflächen: Bundesnetzagentur startet nächste Runde der PV-Ausschreibungen

Dienstgebäude in Bonn © Bundesnetzagentur

Erweiterung auf Acker- und Grünlandflächen eröffnet neue Möglichkeiten (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute die zweite Ausschreibungsrunde für Solaranlagen nach dem novellierten Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2017) eröffnet Ab dieser Runde besteht die Möglichkeit, Gebote für Projekte auf Ackerland- und Grünlandflächen in benachteiligten Gebieten der Länder Baden-Württemberg und Bayern abzugeben. Die beiden Bundesländer haben entsprechende Verordnungen erlassen: Für Baden-Württemberg sind pro Kalenderjahr Zuschläge mit einem Volumen von bis zu 100 Megawatt möglich, und Bayern erlaubt bis zu 30 Zuschläge, was maximal 300 Megawatt entspricht. Die Gebote müssen sich auf Projekte in benachteiligten Gebieten beziehen. Dies sind Gebiete, auf denen landwirtschaftliche Produktion durch naturbedingte Nachteile behindert

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