Erste amtliche BSH-Detailseekarte für Offshore-Windparks veröffentlicht

Detailseekarte 1370 - Ausschnitt / Pressebild

In den letzten Jahren sind in Nord- und Ostsee zahlreiche Offshore-Windparks (OWP) entstanden. (WK-intern) - Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) stellt Schiffen, die in diese Gebiete einfahren, nun erstmals amtliche Detailseekarten zur Verfügung. Diese zeigen präzise und in hoher Auflösung Informationen zu einzelnen Windkraftanlagen sowie über interne Verkabelungen. Das Befahren von OWPs unterliegt speziellen Restriktionen, ist jedoch abhängig von Schiffsgröße, Wetter und Jahreszeit erlaubt. Der Leiter des Nautischen Informationsdienstes des BSH, Stefan Grammann, erklärt, warum die Detailseekarten so wichtig sind: „Für Schiffe stellt das Befahren von Windparks eine besondere Herausforderung dar. Es ist daher notwendig, verlässliche Navigationsgrundlagen an Bord zu haben.

UNO-Konferenz zur Umsetzung der Agenda 2030: Über 40 Staaten präsentieren erstmals Fortschrittsberichte

Das HLPF (High Level Political Forum on Sustainable Development) findet am Sitz der Vereinten Nationen in New York City (USA) am East River statt, wo sich über zwei Wochen Vertreter der Staaten der Weltgemeinschaft zu Nachhaltigkeit austauschen. / Pressebild

Bei der diesjährigen Umsetzungskonferenz zu den UN-Nachhaltigkeitszielen (High Level Political Forum on Sustainable Development) haben über 40 Staaten ihre Fortschrittsberichte vorgelegt – deutlich mehr als im vergangenen Jahr. (WK-intern) - Bei der diesjährigen Umsetzungskonferenz zu den UN-Nachhaltigkeitszielen (High Level Political Forum on Sustainable Development) haben über 40 Staaten ihre Fortschrittsberichte vorgelegt – deutlich mehr als im vergangenen Jahr. Darunter waren auch Indien, Japan und Brasilien. Das zeigt ein wachsendes Interesse der Staaten an der Umsetzung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, der Agenda 2030. Deutschland hatte seinen ersten Fortschrittsbericht bereits letztes Jahr vorgestellt. Umweltstaatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter und Entwicklungsstaatsekretär Thomas Silberhorn haben die Bundesregierung

Deutsches Maritimes Zentrum geht an den Start

Hamburg HafenCity / Foto: HB

„Mit dem Deutschen Maritimen Zentrum (DMZ) schaffen Bund, Länder und Wirtschaft eine schlagkräftige Grundlage, um die maritime Wirtschaft in Deutschland gemeinsam voranzubringen." (WK-intern) - Mit diesen Worten begrüßte Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies heute die Gründung des Deutschen Maritimen Zentrums in Hamburg. Niedersachsen zählt zu den Gründungsmitgliedern und hat die Initiative von Beginn an nachdrücklich unterstützt. Damit leistet Niedersachsen einen wichtigen Beitrag, um die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des gesamten deutschen maritimen Standortes auf nationaler und internationaler Ebene zu stärken. Mit Hilfe des DMZ sollen die Rahmenbedingungen für die maritime Branche deutlich verbessert sowie Forschung, Entwicklung und Innovation praxisnah gefördert und auch international vorangetrieben werden.

Wirtschaftssenator Frank Horch besucht Hamburger E.ON Offshorewindbüro

SYMPHONY SUN Offshore-Schiff mit Ladung Foto: HB

Wirtschaftssenator Frank Horch besucht Hamburger E.ON Offshorewindbüro zur Diskussion mit Flüchtlingspraktikanten (WK-intern) - E.ON Climate & Renewables verfolgt die weltweiten Aktivitäten des E.ON-Konzerns im Bereich der Erneuerbaren Energien. Dabei geht es besonders um Entwicklung, Bau und Betrieb von Windenergieanlagen E.ON ist dabei Mitglied im Cluster Erneuerbare Energien Hamburg. Aus dem Hamburger Projektbüro wird zurzeit der Bau des Offshore Projektes Arkona (50% EON, 50% Statoil) in der Ostsee gesteuert. Dabei arbeiten über 80 Spezialisten aus 13 Nationen an der Koordination der Offshore Aktivitäten und steuern den gesamten Schiffsverkehr über das sogenannte Marine Coordination Center. In diesem Rahmen werden seit über 1 Jahr Praktikanten mit Flüchtlingshintergrund

Demokratiebahnhof in Anklam ist ein Beispiel für vorbildliche Jugendarbeit

Baustaatssekretär Adler besucht das vom Bund geförderte Projekt "Jugend.Stadt.Labor" (WK-intern) - Im Bahnhofsgebäude von Anklam (Mecklenburg-Vorpommern) haben junge Menschen mit Unterstützung des Bundesbauministeriums ein Jugend- und Kulturzentrum aufgebaut. Baustaatssekretär Gunther Adler sprach heute im "Demokratiebahnhof" mit den Initiatoren des Projekts. Er verdeutlichte vor Ort die Unterstützung des BMUB für das Projekt, das in der Vergangenheit wiederholt Ziel rechtsextremer Anschläge war, im Juni 2017 kam es zum jüngsten Brandanschlag. Adler: "Ich bin beeindruckt, was die jungen Menschen in Anklam auf die Beine gestellt haben und gegen alle Widerstände erfolgreich behaupten. Der Demokratiebahnhof ist eine unverzichtbare Anlaufstelle für die Jugendlichen der Region. Hier können sie sich

Brennstäbe im Kernkraftwerk Brokdorf mit verstärkter Oxidation

Pressebild: Robert Habeck © Staatskanzlei

Kernkraftwerk Brokdorf- Erhöhte Leistung und intensiverer Lastwechsel haben Oxidation von Brennstäben verstärkt (WK-intern) - Energiewendeminister Habeck: „Brokdorf darf künftig nur in einem abgesicherten Modus betrieben werden.“ KIEL. Zu der ungewöhnlich schnellen und starken Korrosion an Brennstäben im Kernkraftwerk Brokdorf hat nach Feststellung der schleswig-holsteinischen Atomaufsicht ein Zusammenspiel von mehreren Faktoren geführt. „Neben dem Hüllrohrmaterial sind die hohen Leistungsanforderungen verantwortlich: der Hochleistungskern und ein immer häufigeres, schnelles Hoch- und Runterfahren des Reaktors. Diese Beanspruchung hat nach unseren Erkenntnissen zu der unerwarteten Oxidation im oberen Bereich einiger Brennstäbe geführt“, sagte Energiewendeminister Dr. Robert Habeck heute (17. Juli 2017). Leistung und Lastwechsel werden deutlich reduziert Unter der Voraussetzung,

Stadtquartiere als lokale Impulsgeber für die Energiewende

Beim Städteplanung stärker auf kurze Pendlerwege mit dem öffentlichen Nahverkehr zwischen der Arbeit und zuhause setzen. / Foto: HB

BMWi und BMBF geben 100 Millionen Euro für ressortübergreifende Forschungsprojekte (WK-intern) - Die Energiewende hat viele Facetten. Nicht nur die Energieversorgung und die Industrie, auch die Städte und Vororte, in denen drei Viertel der Bevölkerung Deutschlands leben, müssen nachhaltig und energieeffizient werden. „Wie wir in Zukunft heizen, uns fortbewegen und arbeiten ist entscheidend für das Gelingen der Energiewende – allein private Haushalte verbrauchen über ein Viertel der deutschen Endenergie. Daher stellen wir gemeinsam mit dem Bundeswirtschaftsministerium in den nächsten fünf Jahren bis zu 100 Millionen Euro für Forschung, Entwicklung und Innovation im Bereich nachhaltige Stadtentwicklung zur Verfügung“, so Georg Schütte, Staatssekretär im

EU-Kommission stellt Vertragsverletzungsverfahren zu “Einheimischenmodellen” gegen Deutschland ein

Studienergebnisse des Healthy Homes Barometer 2016 / Grafik: HB

Für Kommunen, die Bauland an die ortsansässige Bevölkerung verbilligt abgeben, gibt es wieder Rechtssicherheit. (WK-intern) - Für Kommunen, die Bauland an die ortsansässige Bevölkerung verbilligt abgeben, gibt es wieder Rechtssicherheit. Die EU-Kommission hat das Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen des in Bayern und Nordrhein-Westfalen praktizierten Einheimischenmodells jetzt eingestellt. Damit bestätigt die Kommission die im Mai von Bundesbauministerium und Freistaat Bayern erzielte Einigung. Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbauministerium begrüßt, dass die Kommission keine Einwände mehr erhebt. "Nach den neuen Leitlinien können auch soziale Kriterien bei der Vergabe von Grundstücken an Einheimische berücksichtigt werden. Ich freue mich, dass mit der Einstellung des Vertragsverletzungsverfahrens nun auch formal

Energieeffizientes Bauen und Sanieren

Energieeffizienz in Privathaushalten, Energieverschwender ausgeschaltet / Foto: HB

Erfahrungen aus energetischer Stadtsanierung sollen auf Bundesgebiet übertragen werden (WK-intern) - In Bottrop ist es gelungen, durch die erfolgreiche Aktivierung von Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen, Wissenschaft und Kommunalverwaltung überdurchschnittlich viele Gebäude energetisch zu sanieren. Dieser von der sogenannten "InnovationCity" entwickelte Ansatz soll nun auch auf andere Städte des Ruhrgebiets übertragen werden. Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth informierte sich heute bei einem Besuch in Bottrop über das Erfolgsrezept. Flasbarth: "Bottrop zeigt, wie energetische Sanierung richtig auf den Weg gebracht werden kann. Hier ist es gelungen, Wohnungsgesellschaften und Hauseigentümer durch gezielte Ansprache zu Investitionen in den Klimaschutz zu motivieren. Ich wünsche mir, dass dieses Beispiel auch in vielen

Hamburg unterzeichnet Absichtserklärung zur Einführung emissionsfreier Busse

Regionen und Städten verpflichten sich in Brüssel bis 2019 mindestens 2 000 neue emissionsfreie Fahrzeuge für ihren Fuhrpark anzuschaffen (WK-intern) - Die Gebietskörperschaften der EU sorgen für eine höhere Effizienz der Verkehrssysteme, fördern die Nutzung emissionsarmer Energie im Verkehrssektor und ebnen den Weg für eine emissionsfreie Mobilität. Sie benötigen jedoch einen besseren Rechtsrahmen und umfassendere finanzielle Unterstützung, um umweltschädliche Verkehrsmittel zu ersetzen, so die Forderung des Europäischen Ausschusses der Regionen in seiner am 13. Juli verabschiedeten Stellungnahme. Diese Ziele wurden von dem EU-Kommissar für Verkehr, Violeta Bulc, geteilt, der gemeinsam mit lokalen Führern eine EU-weite Initiative zur Beschleunigung des Einsatzes von emissionsfreien Bussen

Deutschland und Frankreich bauen Zusammenarbeit mit Afrika aus

Deutschland und Frankreich bauen Zusammenarbeit mit Afrika aus / Bildrecht (Copyright: BMZ)

Paris – Deutschland, Frankreich und die Europäische Union haben während des 19. Deutsch-Französischen Ministerrates den Ausbau ihrer Entwicklungszusammenarbeit mit den Staaten der Sahel-Region beschlossen. (WK-intern) - Mit der gemeinsamen „Allianz für den Sahel“ sollen durch Berufsbildungsangebote und Investitionen in Landwirtschaft und Infrastruktur Arbeitsplätze vor allem für die junge Bevölkerung geschaffen werden. Mit der Initiative werden Mauretanien, Mali, Burkina Faso, Niger und Tschad auch beim Kampf gegen Korruption unterstützt. Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller: „Klimawandel, Ernährungssicherung, Jobs für junge Menschen – Die Länder des Sahel stehen vor gewaltigen Herausforderungen. Wir werden unsere hervorragende Zusammenarbeit mit Frankreich ausbauen, um die Region zu stabilisieren und für die

BWE: Aktionsplan der G20 Staaten zu Klima und Energie braucht nationale Umsetzung

Aktionsplan der G20 von Hamburg zu Klima und Energie für Wachstum

"Wir freuen uns, dass 19 Staaten der G20 am Wochenende den Aktionsplan zu Klima und Energie gezeichnet haben. (WK-intern) - Darin wird deutlich hervorgehoben, dass die bereits vereinbarten 2020er Ziele vorrangig erfüllt werden sollen. Zusätzlich werden sowohl das 2° C als auch 1,5 °C Ziel unterstrichen und nationale Ziele zur Erreichung als notwendig beschrieben. Damit steht fest, dass auch Deutschland seine Anstrengungen erhöhen muss, um den Treibhausgasausstoß im Vergleich zu 1990 bis 2020 um 40 Prozent zu senken. Dies lässt sich nur erreichen, wenn der Ausbau der Windenergie nicht weiter gedeckelt wird. Zusätzlich müssten die ältesten Braunkohlekraftwerke schnell und geordnet aus dem Markt

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