57 Milliarden Euro Kosten für umweltschädliche Subventionen

Aufteilung des Subventionsvolumens nach Sektoren / Quelle: Umweltbundesamt

Abbau umweltschädlicher Subventionen stockt weiter (WK-intern) - 57 Milliarden Euro Kosten für Bürgerinnen und Bürger Die umweltschädlichen Subventionen in Deutschland sind weiterhin viel zu hoch und liegen 2012 bei nunmehr 57 Milliarden Euro. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Umweltbundesamts (UBA). Über 90 Prozent dieser Subventionen belasten das Klima – und konterkarieren so die deutsche Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens. Allein drei Milliarden Euro kostet es die Bürgerinnen und Bürger, weil der Staat das produzierende Gewerbe sowie die Land- und Forstwirtschaft bei der Strom- und Energiesteuer entlastet. Unternehmen, aber auch Verbraucherinnen und Verbraucher haben so weniger Anreiz, Energie zu sparen. „Wir leisten uns beim

Baden-Württemberg erstellt 120 neue Windkraftanlagen im Jahr 2016

Die vorgesehene Begrenzung des Windenergie-Zubaus in Norddeutschland aufgrund fehlender Netzkapazitäten konterkariert / Foto: HB

Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller: „Der Ausbau der Windenergie im Land hat enorm Fahrt aufgenommen.“ (WK-intern) - „2016 war ein erneutes Rekordjahr für den Ausbau der Windkraft in Baden-Württemberg“, erklärte Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller heute (13.01.) in Stuttgart. Im letzten Jahr sind insgesamt 120 Windenergieanlangen neu ans Netz gegangen. „Damit haben wie die guten Zahlen aus dem Vorjahr nochmals deutlich übertroffen. Die im Land installierte Leistung aus Windenergie ist zum Ende des Jahres auf über ein Gigawatt angestiegen, das entspricht der Leistung eines konventionellen Großkraftwerks“, zeigte sich Franz Untersteller erfreut über die positive Entwicklung der letzten Jahre. Darüber hinaus verzeichnet das Jahr 2016

Was bedeutet eigentlich Klimawandel

Pressebild

Für junge Forscherinnen und Entdecker: Umwelt-Onlinemagazin ÖkoLeo neu aufgelegt (WK-intern) - Von Klimawandel bis Vogelgrippe: Kinderinternetseite des Umweltministeriums bietet im neuen und modernen Design interessante Texte, Ausflugs- und Basteltipps Was bedeutet eigentlich Klimawandel, was passiert mit der Tierwelt im Winter und wo kann ich am Wochenende etwas in der Natur erleben? Antworten auf diese Fragen hat ÖkoLeo, das Onlinemagazin des Hessischen Umweltministeriums für Kinder von neun bis vierzehn Jahren, das jetzt neu aufgelegt wurde. Nach der Überarbeitung der Seite punktet www.oekoleo.de durch eine klare Struktur, eine automatische Anpassung an Tablets und Smartphones und eine moderne Gestaltung. Neu ist auch eine Entdeckerkarte mit Ausflugstipps für

Einheitliche Netzentgelte – Haseloff schreibt an Merkel

Gemeinden vergeben Rechte zur Nutzung von öffentlichen Verkehrswegen zum Bau und Betrieb von Strom- und Gasnetzen / Foto: HB

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff hat sich in einem Schreiben an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel für einheitliche Netzentgelte in Deutschland stark gemacht. (WK-intern) - Haseloff bittet darin die Kanzlerin „dafür zu sorgen, dass die Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit der … Zusagen der Bundesregierung gewahrt werden, durch welche die Wettbewerbsfähigkeit der ostdeutschen Wirtschaft und die Belastungsgleichheit der ostdeutschen Haushalte hergestellt bzw. gewährleistet werden sollen.“ Zuvor hatten sich die ostdeutschen Ministerpräsidenten bereits mit einem Schreiben an Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel gewandt, in dem sie für das Netzentgeltmodernisierungsgesetz (NEMoG) bundeseinheitliche Übertragungsnetzentgelte gefordert und an entsprechende Zusagen des Bundes erinnert hatten. Im aktuellen Entwurf des NEMoG sieht die Bundesregierung keine

Flächendeckendes Stromtanksäulennetz kommt nach Thüringen

Schweizer bevorzugen saubere Mobilität / Foto: HB

„Grün tanken vor dem Umweltministerium und bald in ganz Thüringen“ (WK-intern) - Energieministerin Anja Siegesmund hat heute vor dem Umweltministerium eine neue Ladestation für Elektrofahrzeuge in Betrieb genommen. Dies ist der Auftakt für 370 neue Ladestationen in ganz Thüringen bis zum Jahr 2020. „Die Diskussion über Henne und Ei hat jetzt ein Ende. Wer bislang Sorge hatte, dass er nicht von A nach B käme mit einem E-Auto, weil es nicht ausreichend Ladesäulen gibt, kann jetzt sicher sein: Es geht. Wir laden damit ein darüber nachzudenken, auf elektrische Antriebe umzustellen. Das ist umweltfreundlich und spart Geld. Und wer erneuerbare E-Mobilität will, wird bald

E-Tickets – Baden-Württemberg macht den ÖPNV zukunftsfähig

Wir haben’s erfunden: Baden-Württemberg feiert 200 Jahre Fahrrad / Verkehrsminister Hermann beim Fototermin mit Rolf Huber. Rolf Huber ist Mitglied in der historischen Gruppe der Radsportgemeinschaft Karlsruhe. Die alte Draisine ist eine Nachbildung des "Ur-Fahrrads" aus dem Jahr 1817. / Presssebild

Umsetzung ab 2018 - Unternehmen können sich um eine Lizenz bewerben – Aufruf zur Interessensbekundung gestartet (WK-intern) - Das Kompetenzcentrum Baden-Württemberg-Tarif bei der NVBW (Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg) hat mit seiner Veröffentlichung im EU-Amtsblatt Dienstleister dazu aufgerufen, Interesse an einer Lizenz für den Vertrieb von E-Tickets zu bekunden. Der Online-Vertrieb im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ist überall im Kommen. „Der Wettbewerb um den besten E-Ticket-Vertrieb wird die Attraktivität des Öffentlichen Nahverkehrs erhöhen. Die Fahrgäste kommen dann einfach und überall ‚mobil‘ an ihr passendes Ticket. Mit diesem neuen und innovativen Weg wollen wir eine signifikanten Nachfragesteigerung erreichen“, so Verkehrsminister Winfried Hermann. Bereits heute werden immer mehr Tickets über

Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung: EineWelt – unsere Verantwortung

Trendwende für deutsche Nachhaltigkeitspolitik, Bundesregierung verabschiedet deutsche Nachhaltigkeitsstrategie (WK-intern) - „EineWelt – unsere Verantwortung“- mit einem starken Signal für eine neue globale Verantwortung geht Deutschland in die Umsetzung der Agenda 2030 mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen, die sich die Weltgemeinschaft 2015 gesetzt hat. Berlin - Nach der Verabschiedung der Nachhaltigkeitsstrategie im Bundeskabinett sagte Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: „Die neue Strategie ist eine Trendwende für die deutsche Nachhaltigkeitspolitik und damit für uns alle. Eine Welt ohne Hunger und der Schutz unserer Lebensgrundlagen sind dabei unser Ziel. Unser Handeln in Deutschland hat globale Auswirkungen. Mit der Nachhaltigkeitsstrategie übernimmt die Bundesregierung Verantwortung.

Brandenburg übernimmt Vorsitz der Umweltministerkonferenz

Treffen 2017 in Bad Saarow und Potsdam (WK-intern) - Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger hat mit Beginn des neuen Jahres den Vorsitz der Umweltministerkonferenz (UMK) übernommen. Minister Vogelsänger wird dazu die Chefs der Umweltressorts der Länder und Bundesumweltministerin Barbara Hendricks vom 3. bis 5. Mai nach Bad Saarow und vom 15. bis 17. November nach Potsdam einladen. Auf der Tagesordnung des Brandenburger UMK-Vorsitzes steht außerdem ein Treffen mit den Vertretern der Umweltverbände und der kommunalen Spitzenverbände am 5. Juli in Potsdam. Als Vorsitzland will Brandenburg „in der UMK wichtige Debatten anstoßen, begleiten und schließlich zu verbindlichen Beschlüssen führen“, so der Minister. Schwerpunkthemen seien dabei die Energieeinsparung

Energiewende / Keine Windenergieanlagen auf dem Taunuskamm

Rinder in Schleswig-Holstein / Foto: HB

Zur Entscheidung des RP Darmstadt, den Bau der beantragten zehn Windkraftanlagen auf dem Taunuskamm bei Wiesbaden zu untersagen, erklärt der hessische Wirtschafts- und Energieminister Tarek Al-Wazir: (WK-intern) - „Die Energiewende in Hessen geht voran. Ende September 2016 drehten sich in Hessen gut 900 Windkraftanlagen und sorgten damit für sauberen, atom- und kohlekraftfreien Strom. Der Zubau an Windkraft hat in den vergangenen beiden Jahren Rekordwerte erreicht, auch im jetzt zu Ende gehenden Jahr erwarten wir einen deutlichen Ausbau. Erneuerbare Energien haben bereits Ende vergangenen Jahres über 16 Prozent des Stromverbrauchs in Hessen gedeckt, so viel wie nie zuvor. Das macht deutlich: Die Energiewende in

Erweitertes Förderprogramm „INVEST – Zuschuss für Wagniskapital“

Ab dem 1. Januar 2017 gilt die neue Richtlinie zum Förderprogramm INVEST-Zuschuss für Wagniskapital mit einer deutlichen Erweiterung des bestehenden Programms. (WK-intern) - Dadurch wird die Fördermaßnahme sowohl für die jungen innovativen Unternehmen, wie auch für die privaten Investoren/Business Angels wesentlich attraktiver gestaltet. Mit INVEST – Zuschuss für Wagniskapital sollen Junge innovative Unternehmen bei der Suche nach einem Kapitalgeber unterstützt werden. Private Investoren – insbesondere Business Angels – angeregt werden, Wagniskapital für diese Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Neuerungen 2017 (INVEST 2.0) Die Förderrichtlinie wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2017 neu gefasst und das Programm in einigen Punkten sowohl für die jungen innovativen

EU-Kommission bestätigt zentrale Bausteine der Energiewende

Pressebild: BMWi

Brüssel genehmigt EEG 2017 und Netzreserve (WK-intern) - Die Europäische Kommission hat am 20. Dezember 2016 weitere zentrale Bausteine der Energiewende beihilferechtlich bestätigt: das EEG 2017 und die Netzreserve. Teil der Genehmigung ist auch das Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG). Mit der Genehmigung vom 20. Dezember 2016 kann das EEG 2017 wie geplant am 1. Januar 2017 in Kraft treten. Das ist ein wichtiger Schritt. Damit herrscht Rechtssicherheit über das künftige Förderregime, das mit der Umstellung auf Ausschreibungen die Erneuerbaren Energien fit für den Markt und damit für die nächste Phase des Erneuerbaren-Ausbaus macht. Ab 2017 wird die Höhe der Förderung nicht mehr staatlich festgesetzt, sondern

Mietrecht und energetische Sanierung im europäischen Vergleich

Energieeffizienz in Privathaushalten, Energieverschwender ausgeschaltet / Foto: HB

BBSR-Studie untersucht 14 Länder (WK-intern) - Die EU hat sich ambitionierte energiepolitische Ziele gesetzt. Bei der Umsetzung im Gebäudebereich spielen Mietwohnungen und das jeweilige nationale Mietrecht eine wichtige Rolle. Doch welche Faktoren machen die energetische Sanierung von Wohnungen erfolgreich? Um diese Frage zu beantworten, vergleicht eine Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt und Raumforschung (BBSR) im Auftrag des Bundesbauministeriums (BMUB) 13 EU-Länder sowie die Schweiz miteinander. Für jedes dieser Länder charakterisierten internationale Experten die nationalen Wohnungssysteme, die Märkte für Mietwohnungen und die dazugehörigen Akteure. Zugleich sammelten die Forscher Zahlen und Informationen zu den verschiedenen Gebäudearten, der rechtlichen und praktischen Ausprägung des Mietrechts, der jeweiligen

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