.ausgestrahlt meldet viele neue Mitteilungen

Jochen Stay, Sprecher von .ausgestrahlt / Foto: Bente Stachowske

Wenn sich am 11. März der dreifache Super-GAU von Fukushima zum sechsten Mal jährt, dann ist das kein Jahrestag, der an etwas Vergangenes erinnert, sondern dann lenkt er unseren Blick auf die noch andauernde Katastrophe in Japan. (WK-intern) - Und der Tag erinnert uns daran, dass der Bundestag 2011 nur einen halben Atomausstieg beschlossen hat. Seither ist mit Grafenrheinfeld nur ein einziges weiteres AKW vom Netz gegangen, acht laufen unvermindert weiter und werden dabei immer älter und störanfälliger. Dass das immer weniger Menschen hierzulande bewusst ist, zeigt eine Karte, die die große Bonner Tageszeitung „Generalanzeiger“ kürzlich veröffentlichte. Unter der Überschrift „So weit ist

Elektrifizierung: „Oberleitung für Güterbahn statt für Lkw“

Letzter Wegweiser / Foto: HB

EU-Vergleich: Deutschlands Elektrifizierungsgrad mit 60 Prozent nur Mittelmaß (WK-intern) - Beim Thema Elektromobilität sieht die Allianz pro Schiene Versäumnisse der Politik bei der weiteren Elektrifizierung des deutschen Schienennetzes. Neueste Vergleichszahlen der EU zeigen große Unterschiede beim Elektrifizierungsgrad zwischen den Bahnnetzen der europäischen Länder, wie aus einer Auswertung der Allianz pro Schiene hervorgeht. Demnach liegt Deutschland mit einem Elektrifizierungsgrad von 60 Prozent zwar über dem EU-Schnitt von 52 Prozent, platziert sich aber klar hinter europäischen Spitzenreitern wie der Schweiz (100 Prozent Elektrifizierungsgrad), Belgien (85 Prozent), den Niederlanden und Schweden (beide 76 Prozent), Italien (71 Prozent) oder Österreich (70 Prozent). Elektrifizierung: Allianz pro Schiene für 70

Die französischen Pannen-AKWs müssen vom Netz genommen werden

Foto: SPD-Fraktion RLP | A. Heimann

Anlässlich der Debatte zu Zwischenfällen in französischen Atomkraftwerken erklärt Andreas Rahm, der energiepolitische Sprecher der SPD-Fraktion Rheinland-Pfalz: (WK-intern) - „Es ist sehr beunruhigend, dass es in den vergangenen Monaten und Wochen zu vielen Zwischenfällen in den grenznahen französischen Atomkraftwerken gekommen ist: Vor zehn Tagen ist im Kraftwerk von Flamanville ein Brand ausgebrochen, in Cattenom hat es vorletzte Woche zwei Mal gebrannt, und im Atomkraftwerk in Fessenheim kam es Ende 2016 zu erheblichen Störfällen. Dies waren allesamt technische Pannen. Eine glückliche Fügung war lediglich, dass jeweils kein Strahlenrisiko bestanden hat. Es hat sich aber in aller Deutlichkeit gezeigt, dass es beim Betrieb von Atomkraftwerken

Umstellung auf klimafreundliche Transportketten von Unternehmen

Leerfahrt eines Handelsschiffes / Foto: HB

Verkehrsmittel kombinieren, Gütertransport optimieren (WK-intern) - Bundesumweltministerium fördert die Umstellung auf klimafreundliche Transportketten von Unternehmen Wirtschaftliche Vorteile durch ökologischere Transportplanung – ein neues Mobilitätsprojekt im Güterverkehr soll Unternehmen bei der Umstellung auf den kombinierten Verkehr unterstützen. Dabei setzen die Experten des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik (IML) sowie der Studiengesellschaft für den Kombinierten Verkehr (SGKV) auf die Praxisanalyse, Erfahrungsaustausch und Umsetzung der errechneten Potenziale. „ERFA-KV“ heißt das vom Bundesumweltministerium geförderte Verbundprojekt, das einen weiteren Baustein zur Senkung der Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor darstellt. Die Projektpartner bauen in den Regionen Dortmund, Frankfurt und Regensburg gemeinsam mit den örtlichen Industrie- und Handelskammern (IHK) sogenannte Erfahrungsaustausch-Gruppen mit Unternehmen

G20-Außenministertreffen in Bonn

Eine wachsende Zahl von Städten haben sich verpflichtet, sich zu Klimaverpflichtungen und Nachhaltigkeitsziele / Foto: HB

G20-Außenministertreffen: Greenpeace-Aktivisten demonstrieren für gemeinsamen Klimaschutz Umweltschützer fordern mit Schlauchbooten auf dem Rhein: "Planet Earth First" (WK-intern) - Für gemeinsames Handeln der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) bei globalen Herausforderungen wie dem Klimawandel demonstrieren Greenpeace-Aktivisten heute zu Beginn des G20-Außenministertreffens in Bonn. Auf dem Rhein unmittelbar vor dem Tagungsort fordert ein Transparent zwischen den Masten des Greenpeace-Schiffs Beluga: "Planet Earth First". Ein 300 Quadratmeter großes Banner mit dem gleichen Slogan haben weitere Aktivisten an ein Hochhaus in Sichtweite des Tagungsorts gehängt. Die Umweltschützer spielen damit auf "America First" an, das Motto von US-Präsident Donald Trump. Rund 40 Aktivisten versuchen mit Schlauchbooten ans

Abschluss des Beteiligungsprozesses zum Klimaschutzplan 2050

CO2-Klima / Bild: HB

Klimaschutz aus Bürgerhand (WK-intern) - Das Bundesumweltministerium will seine Klimaschutzpolitik auch künftig auf einen breiten Beteiligungs- und Dialogprozess stützen. Welche Lehren dabei aus der 2015 gestarteten Bürgerbeteiligung zum Klimaschutzplan 2050 zu ziehen sind, diskutierte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks heute auf einer Veranstaltung zum Abschluss des Beteiligungsverfahrens in Berlin. Hendricks: „Dialog eröffnet neue Perspektiven. Was wir im Beteiligungsverfahren gelernt haben, hat uns bei der Entwicklung des Klimaschutzplans geholfen. Wir werden diesen Erfahrungsschatz auch bei der Erarbeitung unser künftigen Klimaschutzpolitik nutzen.“ Der Klimaschutzplan 2050 war am 14.11.2016 vom Bundeskabinett beschlossen worden. Vorausgegangen war unter Federführung des BMUB eine breit angelegte Bürgerbeteiligung: Rund 800 Vertreter*innen von Bundesländern, Kommunen,

Mehr Demokratie: CETA Handelsabkommen kann im Bundesrat noch gestoppt werden

Pressebild

Trotz Ablehnung des CETA-Volksbegehrens in Bayern – Widerstand in den Bundesländern hat gute Chancen (WK-intern) - Der bayerische Verfassungsgerichtshof hat heute (15. Februar) das Volksbegehren „Nein zu CETA!“ für unzulässig erklärt. „Es ist schade, dass das Verfassungsgericht den Weg für einen Volksentscheid über CETA versperrt“, sagt Claudine Nierth, Vorstandssprecherin von Mehr Demokratie. „Wir sind sicher, die Bayern hätten CETA mit Hilfe der direkten Demokratie eine Absage erteilt.“ Das von Mehr Demokratie, Bund Naturschutz, Campact, der Katholischen Arbeitnehmerbewegung und dem Umweltinstitut München getragene Volksbegehren „Nein zu CETA!“ war innerhalb weniger Tage von rund 85.000 Menschen unterstützt worden. „Die Landesregierung hat den Bürgern in

München: Aktuelle Stunde zur Luftbelastung durch Verkehrs-Abgase

Aktuelle Stunde zur Luftbelastung durch Verkehrs-Abgase / Pressebild

Ludwig Hartmann fordert Maßnahmen zur Luftreinhaltung – jährlich mehr Tote durch Abgase als Verkehrstote auf Deutschlands Straßen (WK-intern) - Der Bayerische Landtag wird sich gleich zu Beginn seiner Sitzung am 14. Februar (14 Uhr) mit der Feinstaub- und Stickstoffdioxid-Belastung in Bayerns Städten beschäftigen. „Endlich wieder frei durchatmen. Für saubere Luft statt Feinstaub und Abgasen“ lautet der Titel der von den Landtags-Grünen beantragten Aktuellen Stunde. „In München und Nürnberg wurden zu Jahresbeginn fast jeden zweiten Tag die Feinstaub-Grenzwerte an verkehrsreichen Plätzen gerissen“, so Fraktionschef Ludwig Hartmann. Zudem würden die Jahresgrenzwerte für die Stockoxidbelastung regelmäßig deutlich übertroffen. „In Deutschland sterben jährlich doppelt so viele Menschen

Unterrichtsmaterial „Fluchtursache Klimawandel“

https://www.igwindkraft.at/mmedia/download/2016.10.19/1476882866578739.pdf

Die Interessengemeinschaft Windkraft (IG Windkraft, St. Pölten, Österreich) hat Unterrichtsmaterialien zum Klimawandel, zum Kampf um Ressourcen und Fluchtursachen veröffentlicht. (WK-intern) - Entstanden ist ein Leitfaden für Lehrer, der aufzeigt, wie an die Verknüpfung dieser drei Themen herangegangen werden kann. Das Projekt wurde vom österreichischen Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft unterstützt. Die Schüler sollen im Unterricht eine Verbindung der drei Probleme herstellen, Zusammenhänge erkennen und spielerisch Lösungen suchen können. Das hervorragend gemachte Buch gibt es zum kostenlosen Download bei: https://www.igwindkraft.at/mmedia/download/2016.10.19/1476882866578739.pdf „Klimawandel, der Kampf um Energieressourcen und Flüchtlingsströme: Wie können wir diesen großen Herausforderungen unserer Zeit begegnen? Unter anderem mit Anpassungsmaßnahmen, Energieeinsparung und dem möglichst

Sensationelles Urteil für den Klimaschutz: Dritte Startbahn Flughafen Wien darf nicht gebaut werden

Internetseite: http://www.hans-josef-fell.de

„Durch den Bau der dritten Piste am Flughafen Wien-Schwechat und dem damit erhöhten Flugverkehr würden die Treibhausgasemissionen Österreichs deutlich ansteigen. (WK-intern) - Dies ergibt sich unter Berücksichtigung der Emissionen beim Start- und Landevorgang sowie dem Treibhausgasausstoß nach Erreichen der Flughöhe. Aus Sicht des Bundesverwaltungsgerichtes ist diese hohe zusätzliche CO2-Belastung gegenüber den positiven Aspekten des Vorhabens nicht zu rechtfertigen. “ So begründet das Bundesverwaltungsgericht Österreich sein Urteil wogegen es keine Revision zugelassen hat. https://www.bvwg.gv.at/presse/dritte_piste_des_flughafens_wien.html Allerdings will die Flughafen Wien AG beim Bundesverwaltungsgerichthof gegen diese Entscheidung vorgehen. Das Urteil ist sensationell. Gibt es doch dem Klimaschutz eine höhere Bedeutung als dem wirtschaftlichen Interesses eines weiteren Ausbaus des

Diesel-Fahrverbote in München: Bayerischer Verwaltungsgerichtshof verhandelt am 16.2.2017

Dieser alte Wagen kann mit Bioöl, Salatöl, Pommesfett vollkommen schwefelfrei fahren. Die Autoindustrie ist so verwirrt, dass sie es noch nicht einmal mehr weiß. / Foto: HB

Deutsche Umwelthilfe erhofft sich nach weiteren Verzögerungsmanövern durch den Freistaat Bayern eine Entscheidung mit bundesweiter Signalwirkung (WK-intern) - Vor der Verhandlung demonstriert die DUH am Marienplatz in München für das Recht auf saubere Luft und weitreichende Diesel-Fahrverbote spätestens ab Januar 2018 EU-Kommission erhöht Druck auf die Bundesrepublik Zahlen des Umweltbundesamtes belegen die Belastung der Atemluft mit dem Dieselabgasgift Stickstoffdioxid Am Donnerstag, 16.2.2017 verhandelt der Bayerische Verwaltungsgerichtshof öffentlich über Luftreinhaltemaßnahmen und Diesel-Fahrverbote in München. Die Verhandlung findet nicht im Gebäude des Verwaltungsgerichtshofs, sondern im Saal 5 des Verwaltungsgerichts in der Bayerstraße 30 statt. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hatte im November 2015 mit Unterstützung der europäischen

Verpackungen in Zukunft ohne Plastik – nominiert für den weltweit größten Umwelt- und Wirtschaftspreis

Verpackungen in Zukunft ohne Plastik - nominiert für den weltweit größten Umwelt- und Wirtschaftspreis. PAPACKS® schafft es mit natürlichen Rohstoffen, Plastik in Verpackungen zu ersetzen. Durch das PAPACKS® Kreislaufsystem entstehen für Kunden der PAPACKS® große wirtschaftliche Einsparungen und eine enorme Reduktion von Abfall. ...

Das Kölner Unternehmen Papacks® ist zu den Top 3 der GreenTec Awards in der Kategorie Recycling & Ressourcen nominiert worden. (WK-intern) - Ausschlaggebend für die Nominierung ist das von Papacks® entwickelte Verpackungskonzept, welches Plastik in Verpackungen für Verbraucher oder Kunststoff Transport Trays in der Industrie durch einen gleichwertigen natürlichen Rohstoff - Faserguss - ersetzt und Plastik vollkommen überflüssig macht. Dieser Verpackungskreislauf ist in seiner Art einmalig und reduziert Abfälle auf ein Minimum oder vermeidet diese sogar vollkommen. So entstehen komplett geschlossene Kreisläufe im Verpackungsprozess, um für Unternehmen einen kostensparenden und umweltfreundlichen Verpackungsablauf herzustellen. Die Jury von Europas wichtigstem Umwelt- und Wirtschaftspreis beeindruckte hierbei

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