Thüringen soll kein Lastesel für Stromtransporte werden

Pressebild: Die Linke in Thüringen

Die geplante Stromtrasse durch den Westen von Thüringen war heute Thema im Landtag. (WK-intern) - „Die Planung des Netzbetreibers Tennet, eine weitere unnötige Mega-Stromtrasse durch ganz Thüringen bauen zu wollen, ist ein Skandal“, unterstreicht Steffen Harzer, Sprecher für Energiepolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag. Der Abgeordnete weist darauf hin, dass durch Thüringen bereits einige Hochspannungstrassen führen. „Eine weitere nicht notwendige Stromtrasse wäre eine klare Fehlentscheidung, die Thüringen schadet: wertvolle Naturräume würden zerschnitten, die Umwelt würde weiter belastet und der Strompreis weiter steigen“, unterstreicht Harzer. Auch die Verlegung des Stromkabels unter der Erde sei keine Lösung des Problems, weil auch diese Kabeltrasse

Landesregierung schreibt Preis für „Tierschutz in der Landwirtschaft“ aus

Betrieb für seine muttergebundene Kälberaufzucht ausgezeichnet / Foto: HB

„Verbesserungen der Haltungsbedingung im Sinne des Tierwohls für landwirtschaftliche Nutztiere sind vielen Landwirtinnen und Landwirten ein großes Anliegen. (WK-intern) - Nicht immer müssen sie mit einem hohen Aufwand verbunden sein“, erklärte Hessens Landwirtschaftsministerin Priska Hinz. Deshalb schreibt die Hessische Landesregierung zum zweiten Mal den Wettbewerb „Tierschutz in der Landwirtschaft“ aus. Gesucht werden hessische Landwirtschaftsbetriebe, die innovative Ideen umgesetzt haben und so zur Verbesserung des Wohlbefindens von Nutztieren beitragen. Besonders interessant sind beispielsweise bauliche, technische oder organisatorische Maßnahmen, die leicht umsetzbar sind und in Tierhaltungen erfolgreich eingesetzt werden. „Mit dem Preis könnte ein bereits erfolgreich umgesetztes Konzept ganz oder in Teilen refinanziert werden. Kurz

WWF / Earth hour beim Eiffelturm

Pressegrafik: WWF

Unsere Stunde für die Erde - Die Earth Hour geht um die Welt: (WK-intern) - Zur WWF-Aktion werden am Samstag rund um den Globus Millionen Menschen für eine Stunde das Licht ausschalten, um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit gehen auch an berühmten Bauwerken die Lichter aus. Hierzu zählen etwa das Opernhaus in Sydney, der Burj Khalifa in Dubai, der Moskauer Kreml, die ägyptischen Pyramiden von Gizeh, die Akropolis in Athen, der Petersdom im Vatikan oder das New Yorker Empire State Building. Mehr als 7.000 Städte in 178 Ländern haben ihre Teilnahme zugesagt. Deutschland steht laut WWF mit

Noch immer schlummern versteckte Stromfresser in den Haushalten

Foto: pixabay.com / ChristianOehlenberg

(WK-intern) - In vielen deutschen Haushalten stehen inzwischen moderne Großgeräte, die im Vergleich zu ihren Vorgängermodellen deutlich weniger Strom verbrauchen. In den Fassungen der Deckenlampen tauchen moderne LED-Spots die Wohn- und Schlafräume in ein warmweißes, günstiges Licht. Die Waschmaschine hat Energieeffizienz A +++ und auch Kühlschrank und E-Herd sind neuere Modelle. Und trotzdem ist der Stromverbrauch im Vergleich zu den Vorjahren nicht so wie erwünscht gesunken. Viele Verbraucher fragen sich, wo die Energie bleibt, die sie nicht mehr aktiv verbrauchen, doch dass der Stromverbrauch der Haushalte trotzdem nur geringfügig sinkt, liegt oft nicht an den Geräten selbst. Oft sind es

15. Treffen des Beraternetzwerks Ostwestfalen-Lippe in der Smart Factory OWL in Lemgo

Mitglieder des Beraternetzwerks OWL informierten sich in Lemgo über Digitalisierung und Industrie 4.0. Foto: EFA

Das Beraternetzwerk OWL der Effizienz-Agentur NRW lud am 23. März zum 15. Netzwerktreffen in die Smart Factory OWL nach Lemgo ein. (WK-intern) - Unter dem Motto "Ressourceneffizienz und intelligente Vernetzung" informierten sich 15 Berater über aktuelle Entwicklungen im Themenfeld "Industrie 4.0". Die Vernetzung von Produktionsprozessen im Sinne von Industrie 4.0 bietet Unternehmen nicht nur die Möglichkeit, ihre Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, sondern auch ihre Ressourceneffizienz zu verbessern. Prozesstransparenz ist dafür die Voraussetzung. Denn nur Unternehmen, die die eigenen Produktionsprozesse kennen, können effizient vernetzt und gesteuert werden und ihren Material- und Energieverbrauch senken. Pedro Rodrigues vom Fraunhofer IOSB-INA führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch

Eigenstrom in der Industrie – SunPower Module und Solaredge – mit bester Rendite

SunPower Gewerbe / © 2017 iKratos Solar und Energietechnik GmbH

Solar und Photovoltaik-Anlagenbau – SunPower und Solaredge sorgen im Industrie Bereich für bessere Rendite. (WK-intern) - Fast 15 Jahre hat sich in der Solarwelt rund um die PV Anlagen im Gewerbe und Industrie Bereich nichts verändert. Bis dato waren Stringwechselrichter oder Zentralwechselrichter - Stand der Technik – bis SunPower und Solaredge den Markt revolutionierten. Beispiel Kosten Nutzen 160 m² Dachfläche stehen zur Verfügung – angestrebt 30 KWp Photovoltaikanlage Ost West Flachdach im Vergleich zum Eigenverbrauch – Jährlicher Verbrauch Metall oder Holzverarbeitung - 60.000 KWh SunPower macht mehr 100 SunPower Module 327 Wp – Solaredge Wechselrichter – Stromerzeugung 38.000 KWh/a - Kosten: ca 50.000 Euro - Ersparnis

Geothermie Holzkirchen: Die Zweite Bohrung übertrifft alle Erwartungen

Pumptest der zweiten Bohrung in Holzkirchen. Foto: Geothermie Holzkirchen

Berlin/Holzkirchen - Die Gemeindewerke Holzkirchen stellen erfolgreich ihre 2. Tiefbohrung fertig. (WK-intern) - 50 Liter pro Sekunde und 150 Grad Celsius legen eine ausgezeichnete Grundlage für zukünftige Strom- und Wärmeversorgung der Gemeinde. Dr. Erwin Knapek, Präsident des Bundesverbandes Geothermie e.V. (BVG), freut sich über die guten Nachrichten aus Holzkirchen: „Innovationsgeist wird belohnt. Das Projekt in Holzkirchen darf sich über eine fündige Bohrung mit sehr hohen Temperaturen freuen. Die nun abgeschlossenen Fördertests haben gezeigt, dass regenerative und umweltfreundliche Strom- und Wärmegewinnung aus Tiefer Geothermie auch weit im Münchner Süden erfolgreich ist. Das heißt auch die umliegenden Gemeinden können jetzt auf Energie aus Tiefe Geothermie

innogy fährt künftig nur noch klimafreundlich

Elke Temme

Komplette Firmenflotte wird auf Elektro- und Hybridmodelle umgestellt (WK-intern) - Austausch von Diesel und Benzinern soll innerhalb von vier Jahren erfolgen Die Zukunft fährt elektrisch – davon ist Deutschlands führendes Energieunternehmen innogy überzeugt und handelt entsprechend konsequent: Innerhalb von nur vier Jahren soll die gesamte Dienstwagenflotte des Konzerns auf Elektro- und Hybridautos umgestellt werden. Bei Neubestellungen von Firmenwagen für Vorstände, Führungskräfte und Vielfahrer sollen ausschließlich klimafreundliche Modelle zur Auswahl stehen und keine Fahrzeuge mehr mit herkömmlichem Diesel- oder Benzinmotor. Einen entsprechenden Beschluss fasste der innogy Vorstand in Essen. "Damit haben wir den Startschuss für das neue eMobility-Zeitalter bei innogy gegeben. Das ist ein starkes

Forschung für Energiespeicher der Zukunft

batterietag-nrw

Ministerin Schulze eröffnet Batterietag 2017 in Aachen (WK-intern) - Der Batterietag in NRW hat sich zum Branchentreffen der internationalen Batterieforschung entwickelt. NRW ist im Bereich der Batterieforschung mit zahlreichen Akteuren wie Hochschulen, F&E-Dienstleister und Unternehmen bereits gut aufgestellt. Für die Vernetzung dieser Akteure haben die Cluster EnergieForschung.NRW, EnergieRegion.NRW und NanoMikroWerkstoffePhotonik.NRW gemeinsam mit dem Haus der Technik den Batterietag NRW ins Leben gerufen. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze wird den diesjährigen 8. Batterietag in Aachen als Schirmherrin mit einem Grußwort eröffnen. Erwartet werden etwa 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Bereichen wie Energie- und Automobilwirtschaft oder Energie-, Material- bzw. Werkstoffforschung. Dienstag, 28. März 2017 10.00 Uhr Eurogress Aachen Monheimsallee

PIK hat einen Fahrplan weg von Kohle und Öl – Emissionen bis 2050 auf Netto-Null

Foto: HB

Mit einem "Carbon Law" Emissionen bis 2050 auf Netto-Null bringen (WK-intern) - Vor dem Hintergrund anhaltender Inkonsistenzen zwischen wissenschaftlich basierten Zielen zur Emissionsreduktion einerseits und den nationalen Selbstverpflichtungen zum Klimaschutz andererseits, schlagen Autoren dieses "Policy Forum" Beitrags einen Fahrplan weg von Kohle und Öl vor, mit dem die Nettoemissionen bis zur Mitte des Jahrhunderts auf Null reduziert werden könnten – orientiert an einem „Carbon Law“ der Halbierung anthropogener CO2-Emissionen alle zehn Jahre. „Ein 'Carbon Law' kann Anwendung finden auf allen Ebenen, in allen Sektoren und Ländern, und zu entschlossenem Handeln in naher Zukunft ermutigen“, sagen Johan Rockström und seine Kollegen. Rockström, Direktor des

Zahl der Stromtankstellen steigt

Neue BDEW-Zahlen zur Weiterentwicklung der Elektromobilität

Zweite Runde des Förderprogramms Ladeinfrastruktur sollte mit deutlich höherem finanziellem Volumen ausgestattet werden (WK-intern) - Die Zahl der öffentlichen Ladepunkte für Elektrofahrzeuge steigt: Zum Jahresende 2016 standen nach einer BDEW-Erhebung 7.407 öffentlich zugängliche Ladepunkte zur Verfügung. Seit Mitte 2016 sind damit 890 neue Ladepunkte hinzugekommen, das entspricht einer Steigerung von knapp 12 Prozent. 292 der neuen Anlagen sind DC-Schnellladepunkte. Nach Angaben des BDEW haben die Energieversorger mittlerweile 1.142 Städte und Gemeinden mit mindestens einem öffentlich zugänglichen Ladepunkt ausgestattet. Nordrhein-Westfalen ist das Bundesland mit den insgesamt meisten Ladepunkten (1.603), gefolgt von Baden-Württemberg (1.494) und Bayern (1.080). Unter den deutschen Städten ist Berlin (536) Spitzenreiter.

Weltrekordversuch: Wind machen für mehr Ökostrom!

Erster Wind-Kunst-Workshop erfolgreich / Grafik: HB

Lebendes Windrad erzeugt Strom am Wiener Heldenplatz (WK-intern) - Heute am späten Nachmitttag werden sich KlimaschützerInnen zusammenfinden und gemeinsam den ersten Windpark am Heldenplatz, Mitten in Wien, errichten und damit Strom erzeugen. Mit Pustekraft werden viele Kleinstwindräder zum Leuchten gebracht und vorgeführt wie leicht man mit neuen Windrädern Strom erzeugen kann. Unter dem Motto: „Wind machen für mehr Ökostrom“ wird der Abbau der Warteschlange der 260 genehmigten Windräder durch die kleine Ökostromnovelle gefordert. „Derzeit bringt der Entwurf der kleinen Ökostromnovelle nicht mehr Ökostrom für Österreich“, erklärt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und fordert: „Heiße Luft alleine ist zu wenig. Wir brauchen

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