TU Wien: Der Klimawandel verschiebt Europas Hochwässer



Hochwasser im August 2005 in Kappl-Nederle im Paznauntal / Pressebild: Copyright: TU Wien/ASI/Land Tirol/BH Landeck

Ein Zusammenhang zwischen dem Klimawandel und Hochwässern ist nun erstmals klar belegt. (WK-intern) - Eine von der TU Wien geleitete Studie zeigt: Der Zeitpunkt der Hochwässer verschiebt sich dramatisch. Wenn ein Fluss mit ungewohnter Heftigkeit über die Ufer tritt, ist es naheliegend, den Klimawandel dafür verantwortlich zu machen. Doch ein Einzelereignis ist kein Beweis – und so war bisher unklar, ob der Klimawandel einen direkten Einfluss auf Fluss-Hochwässer in Europa hat. In einem internationalen Großprojekt, geleitet vom Hochwasserexperten Prof. Günter Blöschl von der TU Wien, wurden nun Datensätze aus 50 Jahren von über 4000 hydrometrischen Stationen aus 38 europäischen Ländern gesammelt und ausgewertet. Das

Landwirtschaftliche Rentenbank: Die Windenergie auf dem Land boomt.



Senvion Windpark / Foto: HB

Windkraft boomt, Landwirtschaft stabilisiert sich: Fördergeschäft der Rentenbank zieht an (WK-intern) - Im ersten Halbjahr 2017 vergab die Landwirtschaftliche Rentenbank zinsgünstige Förderkredite in Höhe von 3,6 Mrd. Euro. Damit konnte die deutsche Förderbank für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum ihr Neugeschäft mit Programmkrediten im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 7,8 % steigern. Ursächlich für den Anstieg war die Fördersparte „Erneuerbare Energien“, in der sich die Kreditzusagen verdoppelten. „Die Windenergie auf dem Land boomt. Gleichzeitig haben sich die Agrarmärkte stabilisiert – das wirkt auf unsere Fördersparte ‚Landwirtschaft‘: Dort ist der Bedarf an Liquiditätssicherungsdarlehen stark zurückgegangen, während die Investitionen wieder leicht anziehen“, so Horst Reinhardt,

Energiegesellschaft Statoil stellt drei gasbetriebene Dual-Fuel-Schlepper in Dienst



Pressebild: GONDAN delivered AUDAX, its third dual fuel tug

GONDAN delivered AUDAX, its third dual fuel tug (WK-intern) - After completing its sea trials program successfully, AUDAX, the third dual fuel tug ever built in Europe, has been delivered today to its owner, the Norwegian company Østensjø Rederi A/S. The first tug of this kind built in Europe, DUX, was delivered by the company last May, and the second one, PAX, was delivered in July. The management of the shipyard would like to express its huge satisfaction for enjoying this great challenge with a company with the professionalism of Østensjø Rederi A/S, with which it shares a long common trajectory. Designed by the

DONG Energy veröffentlicht Halbjahresergebnisse 2017



Burbo_Bank_Extension / Pressebild: DONG Energy

DONG Energy hat am heutigen Donnerstag die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2017 veröffentlicht. (WK-intern) - Strong strategic progress and raised outlook for the year Full-year EBITDA outlook raised from DKK 15-17 billion to DKK 17-19 billion Growth in underlying operating profit (EBITDA) of 74% in Q2 2017 Agreement on divestment of the oil and gas business to INEOS Agreement on farm down of 50% of the German offshore wind farm Borkum Riffgrund 2 to Global Infrastructure Partners First power from Race Bank and inauguration of the Burbo Bank Extension and Gode Wind offshore wind farms Partnership agreement with US-based Dominion Energy

Chilenische Stromerzeuger bestellt 93 Senvion Turbinen für zwei Windparkprojekte



Service Senvion / Foto: HB

Senvions erster Liefervertrag in Chile über 299 MW erreicht Finanzierungsvereinbarung (WK-intern) - Hamburg/Santiago de Chile: Senvion, ein führender Hersteller für Windenergieanlagen weltweit, wurde informiert, dass der chilenische Stromerzeuger Aela Energía die Finanzierungsvereinbarung für die beiden Projekte Sarco und Aurora in Höhe von 299 Megawatt (MW) abgeschlossen hat. Der bedingte Vertrag über die Lieferung und Installation von insgesamt 93 Senvion Turbinen für zwei Windparkprojekte in Chile wurde im April 2016 unterzeichnet. Laut Planung sollen die Projekte nun 2018 fertiggestellt werden. Dadurch werden sich, wie bereits erwähnt, Senvions prognostizierte Umsätze teilweise in das Jahr 2018 verschieben. Dies führt zu einer Anpassung der erwarteten Umsätze für

Energiequelle, Projektierer für Erneuerbare Energien, gründet Stiftung für soziale Zwecke



Seit vielen Jahren engagiert sich der Projektierer für Erneuerbare Energien aus dem Land Brandenburg für die Gemeinschaft in seinen deutschlandweiten Projektregionen. (WK-intern) - Mit der neuen Energiequelle Stiftung bekommt dieses Engagement eine neue Form und Qualität. Es ist mehr als verständlich, dass Kommunen, in denen Projekte rund um die Erneuerbaren Energien entstehen, von den Vorhaben profitieren wollen. Seit der Gründung im Jahre 1997 engagiert sich das Unternehmen Energiequelle, welches Anlagen plant, errichtet und betreut, für soziale und kulturelle Zwecke in seinen Projektregionen. „Wir wissen, dass es wichtig ist, dass die Bürger in den betreffenden Kommunen einen Mehrwert von unseren Projekten haben. Und das

OSTWIND-Gruppe wird von Capcora bei Windpark-Zwischenfinanzierung beraten



Capcora begleitet die OSTWIND Gruppe bei einer Mezzanine-Zwischenfinanzierung für einen Windpark mit 6,9 MW in Deutschland (WK-intern) - Das auf Real Assets spezialisierte Beratungshaus Capcora, Frankfurt am Main, hat eine Zwischenfinanzierung über Mezzanine-Kapital für einen im Bau befindlichen Onshore Windpark mit zwei Windenergieanlagen und einer Gesamtkapazität von 6,9 MW in Bayern arrangiert. Capcora wurde von der OSTWIND-Gruppe aus Regensburg, der Projektentwicklerin und Generalübernehmerin des Projektes, als Transaktionsmanager mit der Begleitung der Kapitalbeschaffung beauftragt. Der in Niederbayern gelegene Wald-Windpark „Schiederhof“ besteht aus zwei Windenergieanlagen vom Typ Vestas V136 mit einer Nennleistung von je 3,45 MW und einer Gesamtkapazität von 6,9 MW. Es ist einer

Rostocker Lehrstuhl für Windenergietechnik forscht für Vietnam



Errichtung des Windmessmastes an der vietnamesischen Küste / Bild zu: Rostocker Lehrstuhl für Windenergietechnik forscht für Vietnam

Unter dem Projektnamen „CART“ (compact and robust medium wind turbine) soll ein dezentrales System zur Versorgung mit Erneuerbaren Energien aufgebaut werden. (WK-intern) - In einem ersten Schritt ist geplant, eine robuste Kleinwindanlage mit einer Nennleistung von ca. 125KW zu konstruieren, die direkt in der südostasiatischen Republik gefertigt werden kann und die für die dortigen klimatischen Bedingungen maßgeschneidert ist. Der Lehrstuhl für Windkraft an der Rostocker Universität hat Anfang Juli in Berlin in Gegenwart des vietnamesischen Premierministers Nguyễn Xuân Phúc und der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Brigitte Zypries einen Partnerschaftsvertrag mit vietnamesischen Wissenschaftskollegen und Partnern aus der Industrie unterzeichnet. In diesem Zusammenhang haben

Kleinstbiogasanlagen für Haushalte in Kolumbien



Gärbehälter einer installierten Kleinstbiogasanlage in Kolumbien, um eine Finca mit Biogas zum Kochen zu versorgen / ©Freddy Burghardt / © 2017 DBI - Gas- und Umwelttechnik GmbH

Biogas statt Holz, Flüssiggas und Brennstoffressourcen (WK-intern) - In einem vier-monatigem Projektaufenthalt in Kolumbien mit Vor- und Nachbereitungsphase in Deutschland sollte im Rahmen eines Praxissemesters des Studenten Freddy Burghardt die Etablierung von Kleinstbiogasanlagen in Kolumbien angestrebt und untersucht werden. Damit soll es zukünftig Familien auf dem Land ermöglicht werden, durch die Nutzung von Biogas auf Holz oder Flüssiggas sowie auf Brennstoffressourcen verzichten zu können. Diese Aufgabe entstand auf Nachfrage der kolumbianischen Umweltbehörde Corporación Autónoma Regional de Cundinamarca und durch die Initiative der Fördergesellschaft für Erneuerbare Energien e.V. sowie weiteren Projektpartnern. Zur Vorbereitung erfolgte eine Schulung in der DBI - Gastechnologischen Institut gGmbH Freiberg, welche

Seltene Erden vermarkten: TH Georg Agricola erhält Förderung für internationales Forschungsprojekt



Pressebild: Will Bewegung in den brasilianischen Rohstoffmarkt bringen: Prof. Dr. Alfred Niski entwickelt an der THGA Business-Modelle für die Industrie der Seltenen Erden. / © THGA

Die sogenannten „Seltenen Erden“ sind aus der Welt der heutigen Technik nicht wegzudenken. (WK-intern) - Diese – trotz ihres Namens – gar nicht so seltenen Metalle stecken in vielen High-Tech Anwendungen, u.a. in Hochleistungsmagneten, die zum Beispiel in Generatoren von Windkraftanlagen oder in E-Autos eingesetzt werden. Der Markt wird zurzeit von chinesischen Produzenten dominiert. Ein deutsch-brasilianisches Forschungsprojekt will dem Alternativen entgegensetzen: Innerhalb des Projekts „Rare Earth Global Industry and New Application“ (REGINA) untersucht der Experte für Wirtschaftsingenieurwesen Prof. Dr. Alfred Niski von der Technischen Hochschule Georg Agricola (THGA) Möglichkeiten der Vermarktung. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert Niskis Forschung in den nächsten

Kostbares aus Abwasser



In Klärschlamm stecken wertvolle Inhaltsstoffe, beispielsweise Phosphate. Um sie zurückzugewinnen, müssen Kläranlagen umrüsten. / Hochschule Landshut

Klärschlamm enthält viele wertvolle Elemente, die Landwirte als Düngemittel schätzen. (WK-intern) - Vor allem Phosphat ist ein wichtiger Nährstoff für Pflanzen. Wissenschaftler des Forschungsschwerpunkts Energie der Hochschule Landshut untersuchen daher gemeinsam mit tschechischen Partnern, wie vor allem kleine Kläranlagen in ländlichen Regionen Klärschlamm optimal verwerten können. Der Schlamm im Klärbecken steckt voller wertvoller Inhaltsstoffe wie Phosphor, Stickstoff oder Kalium. Landwirte setzen ihn deswegen oft auf Feldern als Dünger ein. Doch oft enthält der Klärschlamm auch umwelt- und gesundheitsgefährdende Schadstoffe wie Mikroplastik, Schwermetalle wie Kupfer und Zink, hormonell wirksame Stoffe wie Weichmacher aus Kunststoffen, oder Rückstände von Arzneimitteln. Laut Koalitionsvertrag der bundesdeutschen Regierungsparteien soll

Umweltfreundliche Alternative zum verbotenen Hartverchromen mit Chrom(VI)



Teamarbeit: Engineering-Manager Andres Veldman von IHC Vremac Cylinders B.V. und Wissenschaftler Thomas Schopphoven leisten Pionierarbeit. / © Fraunhofer-Gesellschaft, München.

Ab September 2017 ist der Einsatz von Korrosions- und Verschleißschutz-Beschichtungen auf Basis von Chrom(VI) in der EU nur noch unter strengen Auflagen erlaubt. (WK-intern) - Insbesondere Hersteller von stark beanspruchten Bauteilen aus Metall, zu denen auch das niederländische Unternehmen IHC Vremac Cylinders B.V. zählt, sind hiervon betroffen. Die oft meterlangen Hydraulikzylinder des Unternehmens müssen dem jahrelangen Einsatz in der rauen Meeresumgebung standhalten. Der Hersteller setzt deswegen auf eine preisgekrönte Alternative zum Hartverchromen und beschichtet seine Komponenten als weltweit erstes Unternehmen mit dem EHLA-Verfahren des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT aus Aachen. Wegen der drohenden Zulassungsbeschränkung von Chrom(VI)-Beschichtungen befand sich IHC Vremac Cylinders schon seit langem

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