Interessenvertreter im globalen Smart City-Markt suchen nach neuen Finanzierungsmodellen zur Monetarisierung von Projekten

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Die kapitalintensive Aufgabe, Städte in perfekt funktionierende Ökosysteme zu verwandeln, veranlasst Regierungen dazu, neue Umsatzquellen über interne Gremien hinaus zu suchen und mit Finanzvermittlern und privaten Investoren zu kooperieren.

(WK-intern) – Mit der zunehmenden Konnektivität von Dingen und Menschen wird der weltweite Markt für intelligente Städte, im Englischen sogenannte Smart Cities, bis 2020 auf 1,5 Billionen US-Dollar ansteigen und zu einer der größten Investitionsanlagen für private Investoren und Institutionen werden.

Der öffentliche Sektor wird ebenfalls nach neuen Mechanismen zur Verteilung von Finanzmitteln auf verschiedene Smart-City-Projekte Ausschau halten und letztlich mit solchen Projekten Umsatz generieren.

Als intelligente Städte (Smart Cities) werden solche bezeichnet, die mit Hilfe intelligenter Lösungen und Technologien gebaut werden und zu einer Umsetzung von mindestens fünf der folgenden acht Parameter intelligenter Technologie führen: intelligente Energie, Gebäude, Mobilität, Gesundheit, Infrastruktur, Technologie, Verwaltung und Bildung sowie intelligente Bürger.

„Interessenvertreter werden aus einer Vielzahl von Finanzierungsmechanismen wählen können und jeder Mechanismus wird ein Alleinstellungsmerkmal in Bezug auf Infrastrukturförderung besitzen,” erklärt Frost & Sullivan Visionary Innovation Research Analyst Yash Mukherjee. „Projektinitiatoren werden den optimalen Mechanismus je nach Risikoneigung, Investitionshöhe, Finanzierungszeitraum und Steuerfolgen herausfinden müssen. Sie werden zudem von Kooperationen mit Finanzvermittlern profitieren, da diese die Kapitalkosten verbriefen und das Risiko auf alle Investoren verteilen.”

Die Studie Smart Cities Funding Models ist Teil der Frost & Sullivan Growth Partnership Subscription Visionary Innovation (Mega Trends). Sie umfasst Analysen und Profile sämtlicher Finanzierungsmechanismen zur Verdeutlichung der wesentlichen Aspekte von Smart-City-Projekten. Dies ermöglicht den Interessenvertretern eine holistische Sichtweise hinsichtlich der benötigten Infrastruktur und Finanzierung für die Entwicklung intelligenter Städte.

Für weitere Informationen oder um direkten Kontakt aufzunehmen, schreiben Sie bitte eine E-Mail an Magdalena Ford, Corporate Communications, unter magdalena.ford@frost.com.

Der Bau von intelligenten Städten hat weitreichende Folgen für sämtliche Branchen, die öffentliche und private Dienstleistungen anbieten. So werden intelligente Städte die Sektoren Energie, Transport, Abfallwirtschaft und Wasserverteilung der öffentlichen Versorgung durchbrechen. Private Akteure in diesen Branchen, etwa aus dem Bereich der Informationstechnologie, werden dieses Durchbrechen durch die Integration ihrer Dienste und die Bereitstellung von Hardware verstärken und damit das Leben der Stadtbevölkerung verändern.

„In Entwicklungsländern greifen Interessenvertreter im Bereich der Smart-City-Entwicklung oft auf direkte Finanzierung durch staatliche Vergabe oder internationale Förderung zurück. Jedoch hängen diese internationalen Förderprogramme und Finanzierungsmöglichkeiten von der politischen und wirtschaftlichen Stabilität ab,” erklärt Mukherjee. „Um Investitionen aus dem Ausland anzuziehen, die oftmals mit dem Transfer von Technologie und Know-how einhergehen, müssen sich Lokalverwaltungen auf ihre möglichen Indikatoren für ihr ‘Ease-of-doing-business’, also die Leichtigkeit der Geschäftstätigkeit, konzentrieren.”

In der Zwischenzeit verlassen sich die Akteure aus den Industrieländern zum Aufbau der Infrastruktur auf umsatzorientierte Finanzierungsmodelle. Interessenvertreter beider Wirtschaftstypen haben einen enormen Wert in öffentlichen und privaten Partnerschaftsmodellen entdeckt, auch wenn die Vertragsbedingungen je nach Region unterschiedlich ausfallen können.

Über Frost & Sullivan

Frost & Sullivan ist der globale Partner für Unternehmen, wenn es um Wachstum, Innovation und Marktführung geht. Die Dienstleistungen Growth Partnership Services und Growth Consulting helfen dem Kunden, innovative Wachstumsstrategien zu entwickeln, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen. Seit 50 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile mehr als 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche. Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

PM: Frost & Sullivan

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