Siemens Gamesa erhält vier neue Projekte mit 84 Megawatt Gesamtleistung

Pressebild: Siemens

Deutschlandpremiere für Schwachwindanlage mit 142-Meter-Rotor im Spreewald

(WK-intern) – Siemens Gamesa stattet vier weitere Onshore-Projekte in Deutschland mit 27 getriebelosen Windenergieanlagen aus

Vier neue Onshore-Projekte mit einer Gesamtleistung von über 84 Megawatt (MW) erweitern Siemens Gamesas Flotte an getriebelosen Windenergieanlagen in Deutschland um weitere 27 Anlagen.

Für den Energiepark Profen in Sachsen-Anhalt hat der Betreiber GETEC green energy AG neun Anlagen vom Typ SWT-3.2-113 bestellt. Weitere fünf Windturbinen dieses Typs installiert Siemens Gamesa im Windpark Bederkesa-Alfstedt von PNE WIND bei Bremerhaven. Mit dem WIRSOL-Windpark Straubenhardt liefert das Unternehmen Windenergieanlagen nach Baden-Württemberg. Hier errichtet Siemens Gamesa 11 Anlagen vom Typ SWT-3.0-113. In der Nähe der Spreewald-Stadt Vetschau in Brandenburg feiert der Hersteller Deutschlandpremiere seiner Schwachwindanlage mit 142 Metern Rotordurchmesser in einem Projekt von VentusVentures.

Rund um die Gemeinde Profen in Sachsen-Anhalt war die Landschaft jahrzehntelang von einem Braunkohletagebau bestimmt. Jetzt errichtet das Magdeburger Unternehmen GETEC green energy AG dort einen hoch modernen Energiepark. Im Zentrum steht ein 28,8 MW starkes Windkraftwerk, bei dem der Betreiber – nach erfolgreicher Kooperation bei seinem Energieprojekt in Zerbst – erneut auf direkt angetriebene Windturbinen von Siemens Gamesa setzt. Bis Ende 2017 sollen hier neun Anlagen vom Typ SWT-3.2-113 ans Netz gehen. Die Anlagen entstehen auf Stahltürmen mit einer Nabenhöhe von115 Metern. Zusätzlich vereinbarte GETEC mit Siemens Gamesa die Wartung und Instandhaltung über einen Zeitraum von 20 Jahren.

Auf die bewährte Direct-Drive-Technik setzt auch die PNE WIND AG aus Cuxhaven. Mit den für den Windpark Bederkesa-Alfstedt bestellten Anlagen will das Unternehmen hoch hinaus: Siemens Gamesa wird die fünf Windturbinen vom Typ SWT-3.2-113 im Geestland bei Bremerhaven auf 115 Metern Nabenhöhe installieren. Die Installation soll im Herbst 2017 abgeschlossen werden, in Betrieb geht der Windpark Ende 2017. Ein Servicevertrag umfasst die Wartung der Anlagen über einen Zeitraum von 15 Jahren.

Auch beim Projekt Straubenhardt in der Nähe der gleichnamigen Gemeinde bei Pforzheim in Baden-Württemberg kommt die SWT-3.0-113 zum Einsatz. Elf Anlagen werden hier zusammen 33 MW leisten. Siemens Gamesa installiert die Anlagen auf Hybridtürmen mit einer Nabenhöhe von 142,5 Metern. Der Betreiber, die WIRSOL Windpark Straubenhardt GmbH & Co.KG, setzt bei dem Projekt auf bewährte Zuliefer- und Handwerksleistungen sowie regionale Wertschöpfung. Die Installation beginnt im Spätsommer 2017, die Inbetriebnahme ist zur Jahreswende 2018 geplant. Siemens Gamesa wurde auch mit der Wartung und Instandhaltung des Windkraftwerks über einen Zeitraum von 15 Jahren beauftragt.

Deutschlandpremiere feiert Siemens Gamesa mit seiner speziell für Schwachwind-Standorte konzipierten Direct-Drive-Anlage mit 142 Metern Rotordurchmesser im Spreewald in Brandenburg. Der dortige Windpark Vetschau erhält mit der Anlage mit 142 Meter Rotordurchmesser sowie einer Windturbine vom Typ SWT-3.2-113 einen Leistungszuwachs von 6,4 MW. Installiert werden die Anlagen im Spätsommer 2017 auf Stahltürmen mit Nabenhöhen von 129 und 127,5 Metern. Die Inbetriebnahme ist für Herbst 2017 vorgesehen. Kunde ist das Hamburger Unternehmen VentusVentures. Siemens Gamesa wird auch die Wartung und Instandhaltung über einen Zeitraum von 20 Jahren leisten. Alle vier Projekte wurden bereits zum Ende des dritten Quartals im Geschäftsjahr 2016/17 gebucht.

Im deutschen Markt hat Siemens Gamesa in den vergangenen 25 Jahren über 2.500 Onshore-Windenergieanlagen mit einer Gesamtleitung von über 5,8 Gigawatt installiert (Stand: 30. Juni 2017). Um praxisnahe Sicherheitstrainings auch an der neuesten Generation von getriebelosen Anlagen in Deutschland zu ermöglichen, hat das Unternehmen 2016 seine Zusammenarbeit mit dem Anbieter OffTEC-Base im schleswig-holsteinischen Enge-Sande vertieft. In dem Trainingszentrum gingen jetzt zwei Anlagen vom Typ SWT-3.6-130 in Betrieb, die für unterschiedlichste Techniker-Schulungen zur Verfügung stehen.

PM: Siemens

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