Frankfurter Flughafen-E.ON bindet Notstromaggregate der Fraport AG in Virtuelles Kraftwerk ein

Schwankende Energiebedarfe können schnell und flexibel abgedeckt werden

(WK-intern) – Sicherheitsversorgung ist zu jedem Zeitpunkt gewährleistet

Bereits heute sind Virtuelle Kraftwerke wichtige Bausteine der Energiewendeimportant components of power generation

Das Virtuelle Kraftwerk von E.ON wächst weiter. Vier Notstromaggregate der Fraport AG sind an die von E.ON betriebene Energieplattform angebunden. Der Flughafen Frankfurt kann damit bei Bedarf innerhalb von Sekunden zusätzliche Energie in das Stromnetz einspeisen.

Die Fraport AG ist ein Full-Service-Anbieter im Flughafen-Management und gehört mit 24 Flughafen-Beteiligungen auf drei Kontinenten zu den international führenden Unternehmen im Flughafen-Geschäft. Am Heimatstandort Frankfurt sorgt die Fraport AG unter anderem für eine stabile Stromversorgung aller am Versorgungsnetz angeschlossenen Flughafen-Einrichtungen. 68 Notstromaggregate stellen sicher, dass auch bei einem Stromausfall der Flughafenbetrieb möglichst unterbrechungsfrei und ohne Schäden weitergeführt werden kann.

Über sein Virtuelles Kraftwerk kann E.ON auf die Stromerzeugungsanlagen zahlreicher Kunden direkt zugreifen, um damit das Stromnetz zu stabilisieren, wenn die Nachfrage zu hoch oder zu niedrig ist. So können auch die Notstromaggregate der Fraport AG innerhalb von Sekunden aktiviert werden und bis zu fünf Megawatt (MW) zusätzliche Energie in das öffentliche Netz einspeisen. Sollte es zu einem Stromausfall kommen, trennt sich das Netz der Fraport AG vom öffentlichen Netz, die Notstromaggregate springen an und versorgen den Flughafen autark. Der Zugriff auf die Aggregate durch das virtuelle Kraftwerk von E.ON wird in diesem Fall automatisch unterbrochen und erst dann wieder aktiviert, wenn sich die Versorgung am Flughafen stabilisiert hat.

„Virtuelle Kraftwerke sind ein wichtiger Baustein um den Herausforderungen der Energiewende zu begegnen. Gemeinsam mit der Fraport AG haben wir eine Lösung gefunden, so dass auch Notstromaggregate ihren Beitrag zur Energiewende leisten“, so Johannes Werhahn, Head of Flexibility, Renewables Marketing & Storage Solutions bei E.ON Connecting Energies GmbH.

„Unsere Notstromaggregate dienen primär dazu, den Frankfurter Flughafen in Ausfallsituationen mit Strom zu versorgen und den Betriebsablauf abzusichern. Mit der erfolgreichen Vermarktung und Einbindung unserer Aggregate ins Virtuelle Kraftwerk erwirtschaften wir nun zusätzliche Erträge, solange keine Notstromversorgung benötigt wird. So leistet Fraport einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende“, sagt Christian Balletshofer, Bereichsleiter Immobilien der Fraport AG.

Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und über-nimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

E.ON SE

Als eine Tochter des E.ON Konzerns ist E.ON Connecting Energies spezialisiert auf integrierte Energielösungen für Kunden aus Gewerbe und Industrie sowie dem öffentlichen Sektor. Das Unternehmen bietet maßgeschneiderte Lösungen in den Bereichen Energieeffizienz, dezentrale Energieerzeugung, Flexibilität, Virtuelle Kraftwerke und Batteriespeicher. Als Energiepartner erzielt E.ON Connecting Energies Kosteneinsparungen und senkt den Energieverbrauch sowie die CO2-Emissionen für Kunden nachhaltig.

PM: E.ON

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