Kostengünstige Versorgung mit Energie aus Wind, Sonne und Biomasse besser nutzen

erste akkreditierte Inspektionsstelle für Schutzprüfungen und Konformitätsbewertungen / Foto: HB

CDU-Abgeordnete besuchen Erneuerbares Kraftwerk von ARGE Netz – Grundmann: „Echtzeitdaten Schlüssel für die Energiewende“

(WK-intern) – „Schleswig-Holstein kann der Vorreiter der Energiewende werden. Dafür müssen wir aber die Standortvorteile der kostengünstigen Versorgung mit Energie aus Wind, Sonne und Biomasse besser nutzen.

Den Erneuerbaren muss jetzt schrittweise die Verantwortung für die Versorgungssicherheit übertagen werden“, betonte Dr. Martin Grundmann anlässlich des heutigen Besuchs von Abgeordneten der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag bei ARGE Netz.

Breklum. Andreas Hein, energiepolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, und Klaus Jensen, CDU-Landtagsabgeordneter des Kreises Nordfriesland, sagten zu, sich dafür einzusetzen, dass sich die erneuerbaren Energien im Wettbewerb auf den Märkten etablieren können. „Wir wollen erneuerbare Energien regional nutzbar machen, damit die Wertschöpfung vor Ort bleibt. Ein weiterer Baustein ist es, den Netzausbau voranzutreiben. Was nützt uns der beste grüne Strom, wenn wir ihn nicht transportieren und nutzen können“, so Andreas Hein. „Der Besuch hat mit sehr gut gefallen und zeigt erneut, dass wir gleiche Wettbewerbsbedingungen in der Energiebranche brauchen“, ergänzte Jensen.

„Damit erneuerbare Energien eine sichere Stromversorgung gewährleisten können, müssen viel mehr Daten in kürzerer Zeit verarbeitet werden. Das Erneuerbare Kraftwerk von ARGE Netz synchronisiert die Stromerzeugung aus Erneuerbaren und den Verbrauch in Echtzeit. Ziel ist es, die Nutzung von erneuerbaren Energien zu steigern und den Kohlendioxid-Ausstoß drastisch zu senken. Erneuerbare Kraftwerke werden konventionelle Kraftwerke schrittweise ersetzen“, ist Dr. Martin Grundmann, Geschäftsführer der ARGE Netz GmbH & Co. KG, überzeugt.

Das Erneuerbare Kraftwerk am Unternehmenssitz in Breklum überwacht und steuert ein Netzwerk aus Wind-, Solar-, Biomasseanlagen und Speichern von aktuell 1300 Megawatt. Die Leitwarte in Breklum ist eine digitale Betriebsplattform, die berechnet, welche Produzenten erneuerbarer Energien in ihrem Netzwerk gerade wie viel produzieren. Außerdem prognostiziert es, wie viel sie zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung stellen werden.

Diese sekundengenauen Daten stellt das Erneuerbare Kraftwerk zum einen den Netzbetreibern zur Verfügung, die sie zur Erhöhung der Systemsicherheit verwenden; zum anderen können Haushalte und Unternehmen damit ihren Energiebedarf flexibler steuern und zu günstigen Bedingungen saubere Energie einkaufen. Damit passt sich der Verbrauch so weit wie möglich der Erzeugung an. So kann das Energiesystem im Gleichgewicht gehalten werden.

Grundmann: „Die Erfassung und Verwendung von Echtzeitdaten ist elementarer Bestandteil für ein flexibleres Energiesystem. Echtzeitdaten sind die Grundlage für eine flexible Anpassung der Nachfrageseite, bessere Prognosen, eine kürzere Reaktionszeit von Erzeugern und Verbrauchern und für eine sichere Versorgung mit erneuerbaren Energien. Sie sind der Schlüssel für die Energiewende.“

„Für die jetzt notwendige Digitalisierungsoffensive in der Breite der Energiewirtschaft können innovative Großprojekte wie NEW 4.0 (Norddeutsche Energie-Wende) als Blaupause genutzt werden. In diesem Projekt verbinden wir erneuerbare Energie aus Schleswig-Holstein mit der Hamburger Industrie und zeigen, wie der Norden Deutschlands zu 100 Prozent sicher, kostengünstig und umweltverträglich mit regenerativer Energie versorgt werden kann“, so Grundmann.

ARGE Netz gehört zu den führenden Unternehmensgruppen der erneuerbaren Energieerzeugung. Die mehr als 320 Gesellschafter sind mittelständische Unternehmen und Bürgerenergiegesellschaften. Das Unternehmen bündelt ca. 4.000 Megawatt Leistung aus Wind, Photovoltaik und Biomasse. Es bietet außerdem Lösungen zur Speicherung und Umwandlung von erneuerbaren Energien.

PM: ARGE Netz GmbH & Co. KG

Kostengünstige Versorgung mit Energie aus Wind, Sonne und Biomasse besser nutzen / Foto: HB

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