Kernkraftwerk Grafenrheinfeld wird mit Reinigungssystem von Fortum gesäubert

Pressebild: Head office Fortum

Fortum wird das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld mit seinem NURES® technologiebasierten Reinigungssystem für radioaktive Flüssigkeiten sowie einem System zur Borentfernung ausstatten. (WK-intern) - Das Projekt ist unterteilt in zwei Phasen, zu der zunächst das Design eines maßgeschneiderten Systems für das Kraftwerk Grafenrheinfeld zählt. Das Kernkraftwerk wird von der PreussenElektra GmbH betrieben. In der zweiten Phase wird das Gesamtsystem gebaut und betrieben sowie anschließend wieder zurückgebaut. In der Angebotsphase sind Laborversuche mit dem System von Fortum erfolgreich in Grafenrheinfeld ausgeführt worden. Die Anlage arbeitete so erfolgreich, dass lediglich reine Borsäure, Wasser und nur eine kleine Menge Abfall zur endgültigen Entsorgung entstanden sind. „Bei Fortum haben verantwortungsvolle Abfallwirtschaft

Europäische Parlamentarier fordern NATO und OSZE auf, Dialog, Entspannungspolitik und nukleare Abrüstung zu stärken

50 Parlamentarier aus 13 europäischen Ländern haben heute einen Brief an den Generalsekretär der NATO, Jens Stoltenberg, und den Vorsitzenden der OSZE, Außenminister Sebastian Kurz, gesandt. (WK-intern) - Darin fordern sie diese beiden für Europa zentralen Sicherheits-Organisationen dazu auf, Dialog, Entspannungspolitik und nukleare Risiko-Reduzierung in Europa zu verfolgen, ebenso wie multilaterale Prozesse der nuklearen Abrüstung im Rahmen des Nichtverbreitungsvertrags und der Vereinten Nationen zu unterstützen. Der Brief, der von Mitgliedern des Parlamentarischen Netzwerks für nukleare Abrüstung und Nichtverbreitung (PNND) initiiert wurde, folgt auf die jüngst abgeschlossenen Verhandlungen in den Vereinten Nationen, welche am 7. Juli in der Annahme eines Vertrags zum Verbot

HRK kritisiert massive Einschränkung akademischer Freiheiten an türkischen Hochschulen

Ein Jahr nach dem Umsturzversuch in der Türkei sieht die HRK die akademischen Freiheiten dort massiv eingeschränkt. (WK-intern) - Erst in dieser Woche berichteten Medien erneut über die Verhaftung zahlreicher Hochschulangehöriger. Die HRK protestiert scharf gegen diese Entwicklung und versichert den Opfern staatlicher Repressionen in der Türkei ihre Solidarität. Ein Jahr nach dem Umsturzversuch in der Türkei sieht die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) die akademischen Freiheiten dort massiv eingeschränkt. Erst in dieser Woche berichteten Medien erneut über die Verhaftung zahlreicher Hochschulangehöriger. Die HRK protestiert scharf gegen diese Entwicklung und versichert den Opfern staatlicher Repressionen in der Türkei ihre Solidarität. Analysen des internationalen Netzwerks Scholars at Risk

Klimaforschung mithilfe von Lackfilmen – größte Sammlung Deutschlands wird erweitert

Der Lackfilm eines eemwarmzeitlichen Podsol wird heute an das Geologisch-Paläontologische Museum des Centrums für Naturkunde übergeben. Foto: Gymnasium Heidberg

Was für Fachunkundige wie moderne Kunst aussieht, ist für Geologinnen und Geologen ein Schatz an Informationen für die Klimaforschung. (WK-intern) - Naturgetreu dokumentiert der sogenannte Lackfilm geologische Ablagerungen in lockeren Sedimenten. Die Sammlung von Lackfilmen der Universität Hamburg ist mit 600 Exemplaren die umfangreichste Deutschlands und wird nun um ein neues Abbild erweitert: Das 3,5 x 1,7 Meter große Stück ist eine Schenkung des Hamburger Gymnasiums Heidberg. Bei der Lackfilm-Methode werden Querschnitte von Bodenschichten mit speziellem Lack fixiert und auf ein Gewebe überführt. Die Lackfilme geben so einen plastischen Einblick in die Erdgeschichte. Der Abzug, der heute von einer Gruppe von Schülerinnen und

Mit dem Rad zur Schule – für´s Klima auf Tour!

Bildunterschrift: Henning Brüggemann (Klimapakt-Vorsitzender, rechts im Bild) freut sich zusammen mit Akteuren und Schülern über die gelungene Klimaschutz-Kampagne für Flensburger Schüler.

Auch in diesem Jahr hatte der Verkehrsclub Deutschland (VCD) in Kooperation mit dem Klimapakt Flensburg e.V. und dem ADFC e.V. wieder zu der bundesweiten Aktion „Mit dem Rad zur Schule – Fürs Klima auf Tour!“ aufgerufen. (WK-intern) - Vier Klassen der Schulen Altes Gymnasium, Zentralschule Harrislee, August-Victoria-Schule (AVS) und der Kurt Tucholsky-Schule waren diesem Ruf gefolgt und radelten drei Monate lang täglich zur Schule – erfolgreich, wie sich jetzt herausstellte. In der Abschlussveranstaltung am 13. Juli in der AVS präsentierte Henrike Grimm (ADFC-Flensburg) ein Ergebnis, dass sich sehen lassen kann. Insgesamt sind die Schüler eine Strecke von knapp 19.000 Kilometer geradelt. Damit haben

EU-Kommission stellt Vertragsverletzungsverfahren zu “Einheimischenmodellen” gegen Deutschland ein

Studienergebnisse des Healthy Homes Barometer 2016 / Grafik: HB

Für Kommunen, die Bauland an die ortsansässige Bevölkerung verbilligt abgeben, gibt es wieder Rechtssicherheit. (WK-intern) - Für Kommunen, die Bauland an die ortsansässige Bevölkerung verbilligt abgeben, gibt es wieder Rechtssicherheit. Die EU-Kommission hat das Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen des in Bayern und Nordrhein-Westfalen praktizierten Einheimischenmodells jetzt eingestellt. Damit bestätigt die Kommission die im Mai von Bundesbauministerium und Freistaat Bayern erzielte Einigung. Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbauministerium begrüßt, dass die Kommission keine Einwände mehr erhebt. "Nach den neuen Leitlinien können auch soziale Kriterien bei der Vergabe von Grundstücken an Einheimische berücksichtigt werden. Ich freue mich, dass mit der Einstellung des Vertragsverletzungsverfahrens nun auch formal

Energieeffizientes Bauen und Sanieren

Energieeffizienz in Privathaushalten, Energieverschwender ausgeschaltet / Foto: HB

Erfahrungen aus energetischer Stadtsanierung sollen auf Bundesgebiet übertragen werden (WK-intern) - In Bottrop ist es gelungen, durch die erfolgreiche Aktivierung von Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen, Wissenschaft und Kommunalverwaltung überdurchschnittlich viele Gebäude energetisch zu sanieren. Dieser von der sogenannten "InnovationCity" entwickelte Ansatz soll nun auch auf andere Städte des Ruhrgebiets übertragen werden. Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth informierte sich heute bei einem Besuch in Bottrop über das Erfolgsrezept. Flasbarth: "Bottrop zeigt, wie energetische Sanierung richtig auf den Weg gebracht werden kann. Hier ist es gelungen, Wohnungsgesellschaften und Hauseigentümer durch gezielte Ansprache zu Investitionen in den Klimaschutz zu motivieren. Ich wünsche mir, dass dieses Beispiel auch in vielen

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