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Das Offshore-Umspannwerk für den geplanten Ostsee-Windpark Arkona ist im Rohbau fertiggestellt

Pressebild: Kiellegung des Offshore-Umspannwerks Arkona in französischer Werft

Kiellegung des Offshore-Umspannwerks Arkona in französischer Werft

  • Feierstunde der Partner E.ON, Statoil, 50Hertz und STX France
  • Offshore-Projekt Arkona im Budget- und Zeitplan

(WK-intern) – Das Offshore-Umspannwerk für den geplanten Ostsee-Windpark Arkona ist im Rohbau fertiggestellt und wurde in der Werft STX France vom Kai auf eine Transportbarge in das Trockendock umgesetzt.

Diese so genannte Kiellegung haben die Projektpartner E.ON, Statoil und 50Hertz gemeinsam mit STX France in St. Nazaire am Atlantik in einer Feierstunde mit internationalen Gästen gewürdigt, darunter auch der deutsche und der norwegische Botschafter in Frankreich, Nikolaus Meyer-Landrut und Rolf Einar Fife.

Mit einem Gewicht von mehr als 5.000 Tonnen und der Größe eines fünfstöckigen Mehrfamilienhauses wird das Umspannwerk das Herzstück des Offshore-Windparks Arkona bilden, den E.ON zusammen mit seinem Partner Statoil vor der Küste Rügens baut. Die deutsch-französische Gemeinschaftsproduktion wird in einer Wassertiefe von 30 Metern installiert. Die Plattform wird gleichzeitig vom Windpark Arkona sowie vom Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz genutzt: Die erneuerbare Energie der einzelnen Windturbinen wird dort gebündelt und per Seekabel zum Festland transportiert. E.ON ist Bauherrin der Plattform und wird den Windpark nach Fertigstellung betreiben. Dabei erfordert allein der Bau des Umspannwerks 500.000 Arbeitsstunden.

Sven Utermöhlen, Mitglied der Geschäftsführung von E.ON Climate & Renewables, lobte die Zusammenarbeit mit 50Hertz und STX. Er verwies in seiner Ansprache auf E.ONs Engagement für den Ausbau Erneuerbarer Energien insgesamt. „In Europa und den USA bauen wir derzeit Windparks mit einer Leistung von knapp 1.300 Megawatt, womit rechnerisch eine Millionenstadt wie Hamburg mit Strom versorgt werden kann. Diese Kraftanstrengung zeigt, dass E.ON ein Motor ist, um die neue, grüne Energiewelt zu verwirklichen.“

Frederic Grizaud, Vice President Marine Energy bei STX France: “Wir sind stolz, Teil des Arkona-Projekts zu sein. Es zeigt, wie europäische Unternehmen die Erneuerbaren Energien weiterentwickeln können, wenn sie Synergien nutzen. Unseren Kunden bieten wir innovative Lösungen und höchste Standards an Verlässlichkeit. Mit dem Projekt Arkona wird STX France definitiv ein industrieller Partner für die Energiewende in Europa.”

In das Offshore-Umspannwerk werden aktuell die elektrotechnischen Komponenten eingebaut. Abschließend wird die Umspannstation auf dem Seeweg von der französischen Atlantikküste in die Ostsee transportiert. Diese knapp zweiwöchige Reise ist für das Frühjahr 2018 vorgesehen.

Das Projekt Arkona liegt 35 Kilometer nordöstlich von der Insel Rügen. Der Windpark wird über eine Leistung von 385 Megawatt (MW) verfügen und kann rechnerisch ab 2019 etwa 400.000 Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen. Im Vergleich zu konventionell erzeugtem Strom spart Arkona jährlich bis zu 1,2 Millionen Tonnen CO2 ein. Installiert werden 60 Turbinen der Sechs-Megawatt-Klasse des Herstellers Siemens. Gegründet werden die Anlagen auf Monopfahl-Fundamenten in Wassertiefen von 23 bis 37 Metern. Arkona ist ein Joint Venture von E.ON mit dem norwegischen Energiekonzern Statoil.

Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

PM: E.ON

Pressebild: Kiellegung des Offshore-Umspannwerks Arkona in französischer Werft

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