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Abmahnung des Windkraft-Journals – und keine Möglichkeit zur Gegenwehr

Was ist jetzt los? Bild: HB Morgen werden Namen genannt

Im April 2017 kam uns eine Abmahnung wegen eines Fotos ins Haus geflogen

Wahrscheinlich, nicht nur eine Abmahnfirma ist so unterwegs, die Fotografen ein einfaches Programm zur Verfügung stellt, was Fotos im Internet abgleicht.

Solche Programme sind kostenlos im Internet erhältlich, doch dann ist es einfach anders.

Dann müsste sich der Fotograf selber an die Internetseitenbetreiber wenden, das macht Arbeit, kostet Zeit.
Abmahnfirmen machen das einfacher für den Fotografen.

Der Fotograf benutzt dieses Programm und findet ohne eigenes Zutun alle Internetseiten heraus, auf denen eines seiner Fotos/Bilder auftaucht.
Bis hierhin ist alles okay, doch der Fotograf ist einen Vertrag eingegangen, der ihm verbietet direkt mit dem Betreiber der Internetseite in Kontakt zu treten, weil dieser Kontakt allein durch den unterschriebenen Vertrag, nur noch der Abmahnfirma vorbehalten ist.

Und jetzt wird es etwas interessanter. Unser Abmahnfotograf hatte dieses Bild verkauft, als Lizenz, mit allen Rechten der Veröffentlichung, auch der, dass sein Name als Fotograft bei weiteren Veröffentlichungen nicht genannt wird.

Dafür hat der Fotograf den Höchstpreis für ein Foto erzielt!

(Rechtlich kommt noch etwas hinzu: indem er das Foto verkauft hat, hat er sein Verbreitungsrechts nach § 17 Abs. 2 UrhG verbraucht und konnte folglich nicht mehr abmahnen. Der neue Eigentümer des Fotos kann mit dem Foto/Copie/Abzug machen, was er möchte, er kann dieses Foto ohne Absprache mit dem Fotografen so oft vervielfältigen und weiterreichen, wie er es wünscht. Der neue Eigentümer wäre zu jedem Zeitpunkt allein in der Lage abzumahnen, der Fotograf nie mehr, da er es mit allen Rechten verkauft hat.)

Nun gibt es eine Rechtsprechung in Deutschland, die jedenfalls für uns nicht nachvollziehbar ist:

In 15 Minuten wird so ein Foto gefunden und abgemahnt, unter einer Strafandrohung von 1000 Euro, plus Unterlassungserklärung, usw. Es ist so einfach, wie mit Google einen Artikel zu finden, und dann die Internetseite und den Betreiber des Artikels zu benennen.

1000 Euro, in 15 Minuten, und Abmahnen kostet nie etwas, egal ob es zu Recht oder zu Unrecht war.

Die Unschuldsvermutung, ein Menschen- ein Grundrecht der BRD, der EU, der UNO, ist tatsächlich nicht einklagbar.

Das ist Menschenrecht. ist zwar geschrieben und wird von allen politischen Parteien befürwortet, doch es kann kein Mensch einklagen. Es gibt in der BRD, in der EU und in der UNO zwar Ansprechpartner und Zuständige, die kann ein Mensch aber nicht ansprechen, sie sind auch nicht dafür zuständig, sondern die Gerichte.

Die Rechtsprechung hatte ich schon erklärt, so etwas geht gar nicht.

Ich musste meine Unschuld selber beweisen, denn die Unschuldsvermutung gibt es nicht mehr vor deutschen Gerichten.

Die Umkehrung der Beweislast, dass also der Beschuldigte beweisen muss, dass er unschulschuldig beschuldigt wurde ist nunmehr` zur Rechtsprechung geworden.

Das Bild/Foto wurde von E.ON gekauft, wahrscheinlich 2005. E.ON musste aus dem Kartellrecht die Sparte Netz verkaufen, diese ging an TenneT über, die mir mit einer Pressemitteilung das Bild sendete, alle Lizenzen innehatten. Auch muss man bedenken, allein TenneT hätte laut Vertrag abmahnen dürfen.

Das www.windkraft-journal.de wird in kurzer Zeit weiter berichten und sucht dringend einen kostenlosen Anwalt, denn wir sind eine „Non Profit Organisation“, wir können niemals von den Einkünften leben. Wir leben für unsere Nachfahren, für eine bessere Welt, die wir wahrscheinlich nicht mehr erleben dürfen.

Beste Grüße, wir machen weiter, doch wir sind nicht die, über die man Geh-Danken verschwenden sollte …

HB

Was ist jetzt los? Bild: HB
Morgen werden Namen genannt, so lange wir leben, geben wir nie auf

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