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Empfehlungen zur Erfassung von Zuverlässigkeitsdaten von Windenergieanlagen

Pressebild; © Foto IEA Wind TCP / Fraunhofer IWES | Von der Definition der eigenen Rolle Schritt für Schritt zum geeigneten Vorgehen

»Die Zuverlässigkeit von Windenergieanlagen ist sowohl aus Sicht der zukünftigen Energieversorgung als auch aus Sicht des einzelnen Investors und Betreibers eine wesentliche Größe.

(WK-intern) – Wer die Zuverlässigkeit seiner Windenergieanlage im Detail untersuchen will, muss bei der Erfassung und Analyse von Daten aus Betrieb und Instandhaltung eine Vielzahl von Vorbedingungen berücksichtigen, aber auch eine Reihe eigener Festlegungen treffen.

Es gibt eben nicht die eine universelle Vorgehensweise«, erläutert Berthold Hahn vom Fraunhofer IWES in Kassel.

Unter seiner Leitung hat eine internationale Arbeitsgruppe des »Wind Technology Collaboration Programme« der Internationalen Energie Agentur (IEA Wind TCP) existierende Richtlinien und Normen darauf hin geprüft, inwiefern sie einheitliche, systematische und flexible Analysemöglichkeiten unterstützen.

Das Ergebnis aus vier Jahren intensiver internationaler Zusammenarbeit sind die nun herausgegebenen »Recommended Practices #17, Wind Farm Data Collection and Reliability Assessment for O&M Optimization« des IEA Wind TCP. Sie beschreiben und erläutern dem interessierten Betreiber die Verwendungsmöglichkeiten zuverlässigkeits relevanter Daten aus Betrieb und Instandhaltung sowie die Vor- und Nachteile verschiedener Detaillierungsgrade. Außerdem wird ein Prozess beschrieben, die auf die individuelle Situation des Anwenders angepasste Herangehensweise zu identifizieren.

»Der entscheidende Schritt zur individuellen Herangehensweise ist die Festlegung der eigenen Rolle und des Zwecks der vorgesehenen Zuverlässigkeitsbetrachtungen sowie der dafür notwendigen Analysen. Hersteller und Betreiber z. B. haben in der Regel unterschiedliche Sichtweisen auf die Zuverlässigkeit. Mit diesem Ansatz kommen sie Schritt für Schritt zu den für sie geeigneten Vorschlägen bzgl. zu erfassender Daten und Konventionen hinsichtlich der Beschreibung von Fehlern und Instandhaltungsmaßnahmen«, erklärt Berthold Hahn. Hahn und sein Expertenteam »Zuverlässigkeit und Instandhaltungsstrategien« des Fraunhofer IWES in Kassel unterstützt die Umsetzung der neuen Empfehlungen im Rahmen von individuellen und bedarfsspezifischen Beratungsangeboten. Aus den Recommended Practices hat die Arbeitsgruppe die in der folgenden Tabelle zusammengefassten wesentlichen Erkenntnisse bzw. Vorschläge extrahiert.

Hauptempfehlungen der Internationalen Energieagentur,
Sektion Wind (IEA Wind TCP)

 

Die ausführlichen Recommended Practices #17 sind kostenlos verfügbar über:

iea wind

> weitere Informationen: http://s.fhg.de/TCh

Internationale Energieagentur, Sektion Wind (IEA Wind TCP)

PM: Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES

Pressebild; © Foto IEA Wind TCP / Fraunhofer IWES | Von der Definition der eigenen Rolle Schritt für Schritt zum geeigneten Vorgehen

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