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Innovation für Arbeitsplätze in der Erneuerbaren-Branche

Neuer Projektleiter der Netzwerkagentur EE.SH stellt sich vor

(WK-intern) – Jede Menge Erfahrung aus der Windenergie und der Projektentwicklung bringt Sascha Wiesner mit nach Nordfriesland.

Der 44-Jährige ist neuer Leiter der Netzwerkagentur Erneuerbare Energien Schleswig-Holstein EE.SH, ein Projekt der Wirtschaftsförderung Nordfriesland (WFG NF).

Für EE.SH erhält die WFG NF von 2015 bis 2021 insgesamt 1,79 Millionen Euro vom Wirtschaftsministerium des Landes Schleswig-Holstein und der EU. Den erfolgreichen Antrag für das Projekt zur Unterstützung der Biomasse-, Solar- und Windkraftfirmen des Landes hatte Wiesners Vorgänger Martin Kopp ausgearbeitet, der nun als Geschäftsführer zur Wirtschaftsförderung des Kreises Nordwestmecklenburg wechselt.

Sascha Wiesner kommt aus Schleswig und ist studierter Wirtschaftsjurist. Er hat zuletzt für die dänische Offshore-Reederei A2SEA, vorher unter anderem für Senvion gearbeitet. Mit Blick auf die Schließung der Windkraftanlagen-Produktion von Senvion in Husum sagte Dr. Matthias Hüppauff, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Nordfriesland: „Nach Jahren des Wachstums in der Erneuerbare-Energien-Branche werden wir uns nun darauf konzentrieren, den Export und Innovationen rund um die nachhaltige Ernergiewirtschaft zu fördern und die Wertschöpfung zu erhöhen.“ Sascha Wiesner ergänzte, die Voraussetzungen dafür seien gut, Schleswig-Holstein sei ein wichtiger Standort für Service und Wartung von Anlagen. Er hoffe, dass Husum als Service-Stützpunkt für Senvion erhalten bleibe. Die neue Landesregierung müsse nun die Ausweisung von Windkraft-Eignungsflächen weiter vorantreiben, damit das Land attraktiv für Windenergie-Firmen bleibe.

Wiesner zitierte eine Studie, die von den Erneuerbare-Energie-Clustern mehrerer Bundesländer in Auftrag gegeben und kürzlich veröffentlicht wurde. Demnach arbeiten in Schleswig-Holstein 18.400 Menschen in der Erneuerbare-Energien-Branche. In Nordfriesland seien es nach Schätzungen der EE.SH etwa 1.500 Beschäftigte. Um diese Arbeitsplätze zu erhalten, setze er auf innovative Energieversorgungskonzepte, bei denen die Energiegewinnung aus Solar- und Windkraftanlagen mit Biomasse-Kraftwerken, Speichern und Elektro- oder Wasserstoffmobilität kombiniert werden, führte der Projektleiter aus. Erneuerbare Energien müssten verstärkt zum Heizen und als Treibstoff nutzbar gemacht werden. „Wenn wir mehr von dem erzeugten Strom vor Ort verbrauchen, vermeiden wir die Abschaltungen von Windrädern und kommen der Vollversorgung mit erneuerbaren Energien näher“, erklärte er. In Nordfriesland sehe er außerdem ein großes Potenzial, energieintensive Betriebe und Forschungsprojekte auf ehemaligen Bundeswehr-Liegenschaften anzusiedeln.

Weitere Informationen über das Projekt Erneuerbare Energien Schleswig-Holstein EE.SH unter www.ee-sh.de.

PM: EE.SH / Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland mbH

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