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Siemens investiert in Windkraft in Russland

Foto: pixabay.com / lukasbien

(WK-intern) – Enel Russia, eine Tochter des italienischen Energiekonzerns Enel, gewann die Ausschreibungen für die Windkraftanlagen in den Regionen Rostow (90 Megawatt) und Murmansk (200 Megawatt). Carlo Palasciano, der Generaldirektor des Elektrizitätsversorgers, ließ zudem verlautbaren, dass Gamesa, ein Wind-Power Unternehmen, das seit April 2017 mit Siemens kooperiere, die Ausrüstung liefern werde.

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Rund 400 Millionen Euro sollen demnächst in Windkraftanlagen fließen
Die Herstellung der Turbinen muss, so die Ausschreibung, bis zum Jahr 2019 einen Lokalisierungsgrad von 65 Prozent erreichen. Folgt man Wedomosti, so wird Enel Russia 26 Milliarden Rubel (rund 403 Millionen Euro) in die zukünftigen Windkraftanlagen investieren. 60 bis 70 Prozent gehen an Gamesa, dem Weltmarktführer der Windkraft, so die Marktexperten. 2016 verzeichnete Gamesa einen Umsatz von rund 4,6 Milliarden Euro, wie dem Newsfeed bei IG zu entnehmen war. 60 Prozent entfielen auf Lateinamerika und Indien. An den Siemens-Turbinen seien auch bereits der finnische Energieversorger Fortum und das russische Nanotechnologie-Staatsunternehmen Rusnano interessiert. Bislang gibt es aber noch keine Bestätigungen. Beide Unternehmen haben jedoch schon einen Fünf-Jahresvertrag abgeschlossen, der Investitionen von 30 Milliarden Rubel (rund 466 Millionen Euro) garantiert, die in Windkrafträder investiert werden sollen. Somit ist es keine Überraschung, dass viele Beobachter und Experten der Meinung seien, dass die Windkraft ein vielversprechender Markt sei – mit Siemens hätte Gamesa zudem auch einen vertrauenswürdigen Partner gefunden. Siemens wird, so ein Experte der Renaissance Capital, einer russischen Investment-Bank, wie “BMW in Kaliningrad” werden. Zudem könne man davon ausgehen, dass das Unternehmen auch ein eigenes Turbinenwerk in Russland errichten werde.

Auch Deutschland fördert erneuerbare Energien

Auch innerhalb Deutschlands gibt es einige Entscheidungen, die in weiterer Folge bestätigten, dass in Zukunft noch mehr in erneuerbare Energien investiert werden wird. So entschied sich die Bundesregierung für eine Energiewende. So soll Deutschland die Vorreiterrolle in Sachen nachhaltige Energiequellen werden. Blickt man auf die Gesamtenergieerzeugung, so steht fest, dass auch schon die Windkraft eine wesentliche Rolle eingenommen hat. Zu den bestehenden Windparks werden noch weitere Anlagen gebaut werden; die staatlichen Förderungen, die für diese neuen Anlagen bereits zugesagt wurden, sprechen vor allem auch die Anleger an. Die Betreiber der Windkraftanlagen erhalten nämlich einen Abnahmetarif für 20 Jahre, der zudem vom Staat garantiert wird. Somit sind die Einnahmen der Windenergie-Investments für zwei Jahrzehnte gesichert. Die Renditechancen sind gut; ein Grund, warum sich immer mehr Anleger für grüne Geldanlagen interessieren. So auch reconcept, ein Energieexperte aus Hamburg. Folgt man den Prognosen, so wird es für die “RE08 Anleihe der Zukunftsenergien” demnächst Zinsen von 4 Prozent geben. Mitunter könnten die Zinsen auch auf 6 Prozent steigen, wenn sich die Anleger für eine Laufzeit von fünf Jahren entscheiden. Der Energieexperte hat zudem eine Investment-Pipeline aufgebaut, sodass noch höhere Beteiligungen möglich sind.

Anleger können sich auf attraktive Gewinne freuen
Die reconcept GmbH ist keine Unbekannte. Das Unternehmen gibt es schon seit 19 Jahren und begleitet die “grünen Fonds”. Derzeit gibt es 35 Fonds, die von der reconcept GmbH betreut werden. So ist ein Investitionsvolumen von rund 480 Millionen Euro entstanden, wobei es zu einer Realisierung der Installation von Windkraftanlagen mit einem Gesamterzeugnis von 360 Millionen Megawatt kam. Die Anleger können in die verschiedenen Projekte investieren und sich für ein umweltfreundliches Investment entscheiden, das zudem ein äußerst attraktives Verhältnis von Rendite und Risiko aufweist. Wind wird also, so die Experten, zum „Big Business“. Das zeigt auch der Siemens Börsen-Chart.

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