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Eine Analyse des Windkraftmarktes 2017

Foto oben: pixanay.com / winterseitler

(WK-intern) – Schon seit Jahren unterstreicht die Windindustrie ihre Leistungsfähigkeit. Der Zubau blieb weiterhin stabil – der deutsche Markt ist um 4.625 Megawatt (netto: 4.259 Megawatt) gewachsen und verzeichnete gegenüber 2016 einen Anstieg von 25 Prozent. Somit hat die Windindustrie das Niveau aus dem Jahr 2014 erreicht. Demnächst könnten aber noch mehr Anlagen in Deutschland installiert werden – die technologische Weiterentwicklung hat dafür gesorgt, dass nun Anlagen in sämtlichen Regionen aufgebaut und in Betrieb genommen werden können. Doch nicht nur in Deutschland gibt es ein Plus – auch der Weltmarkt wächst. Sollten Anleger also auf Windkraft-Konzerne setzen oder gibt es mitunter ein prognostiziertes Ablaufdatum?

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Die Top 5 der umsatzstärksten Windkraft-Konzerne

Nordex, ein deutscher Windkraft-Konzern, befindet sich weiterhin im Aufwind – immer mehr Länder wollen die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und der Atomkraft reduzieren. 2013 wurden in Deutschland 3.000 Megawatt an Windleistung installiert. Folgt man der Gesamtleistung der in der Bundesrepublik installierten Anlagen, so liegt diese bei 33,7 Megawatt. Doch nicht nur die Deutschen setzen auf die Energiewende – auch China wird in den kommenden Jahren auf den Windkraftausbau setzen. Die Nutznießer sind natürlich die Top 5 der Windkraft-Konzerne, die vor allem auch Anleger ansprechen – so berichten die Analysten von Oanda. Wer rechtzeitig investiert, darf sich am Ende wohl über stattliche Gewinne freuen. Goldwind, ein im Jahr 1998 gegründetes Unternehmen, befindet sich in China und profitierte vor allem von den Förderungen für erneuerbare Energie. Der jährliche Umsatz liegt bei 4,24 Milliarden Euro. Auch Enercon, ein im Jahr 1984 gegründetes Unternehmen, installierte bereits mehr als 22.000 Windenergieanlagen. Der Umsatz des Unternehmens? 4,9 Milliarden Euro. Auch Siemens Wind Power, die Tochter der Siemens AG, befasst sich seit Jahrzehnten mit Windkraftanlagen. Der deutsche Elektrikkonzern, der 2014 auch in den belgischen Windkraftanlagen-Markt eingestiegen ist, erzielt jährliche Umsätze von rund 5,66 Milliarden Euro. GE Wind Energy, die Windenergiesparte von General Electric, wurde im Jahr 1980 gegründet und befindet sich im niedersächsischen Salzbergen. Woche für Woche werden dort 30 Solaranlagen hergestellt. Der jährliche Umsatz liegt bei rund 5,7 Milliarden Euro. Vestas Wind Systems A/S ist der Top-Konzern und steht auch an der Spitze der Windkraft-Unternehmen. Die Dänen, die schon seit Jahren an der Spitzenposition liegen, freuen sich über jährliche Umsätze von rund 8,42 Milliarden Euro.

Foto: pixabay.com / Myriams-Fotos
Foto: pixabay.com / Myriams-Fotos

Ein Ausblick
Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass der Windkraftmarkt auch im Jahr 2017 einen Höhenflug erleben wird. Mit 31. Dezember 2016 lagen der Bundesnetzagentur Genehmigungen für insgesamt 2.053 Anlagen (6.128 Megawatt) vor, die noch auf eine Realisierung warten. Eine Realisierung wäre noch vor dem neuen Erneuerbare-Energien-Gesetz (kurz: EEG) möglich. Insider gehen davon aus, dass im Jahr 2017 ein neuerlicher Zubau von 4.500 bis maximal 5.000 Megawatt möglich wäre. Somit könnte ein deutliches Plus gegenüber dem Jahr 2016 entstehen. Auch 2018 könnt ein Zubau von 3.000 bis maximal 3.500 Megawatt erfolgen, wobei – verglichen mit 2016 und möglicherweise 2017 – ein drastischer Rückgang erfolgen könnte. 2019 soll dann eine Trendumkehr einsetzen – das liegt vor allem an der Tatsache, dass nur noch Projekte aus Ausschreibungen realisiert werden sollen. Das Volumen könnte, so die Insider, auf unter 2.800 Megawatt schrumpfen. Der Markt scheint also – zumindest bis Ende 2018 – interessant zu sein. Wer also sein Geld in die Windkraft investieren möchte, sollte also schnell sein oder mitunter ausländischen Konzernen vertrauen. Es ist jedoch zu erwarten, dass die Trendumkehr wohl auch in anderen Ländern stattfinden wird.

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