Norton Rose Fulbright berät STRABAG und RAG bei Markteintritt in die deutsche Tiefengeothermie

Norton Rose Fulbright hat das Konsortium aus STRABAG und RAG beim Eintritt in den deutschen Geothermie-Markt beraten.

(WK-intern) – Die deutsche STRABAG SE-Tochtergesellschaft Ilbau Liegenschaftsverwaltung AG, Hoppegarten, und die RAG Rohöl-Aufsuchungs Aktiengesellschaft, Wien, haben die „Geoenergie Bayern Projekt Garching a. d. Alz GmbH & Co. KG“ zu gleichen Teilen erworben.

Die Gesellschaft firmiert zukünftig unter dem Namen „Silenos Energy“ und vereint die Expertise der Unternehmen im Kraftwerks- und Anlagenbau (STRABAG) und in der Tiefbohrtechnik (RAG) zur Entwicklung sowie zum Bau und Betrieb von Geothermie-Anlagen.

Das Team um Dr. Christian Bauer beriet umfassend bei der Due Diligence des in der Entwicklung befindlichen Projekts sowie bei der Verhandlung und Dokumentation des Projekterwerbs und dessen Anmeldung bei den Kartellbehörden.

„Das Gemeinschaftsprojekt von STRABAG und RAG ist eine für den Geothermie-Markt einzigartige Bündelung von Kompetenzen. Wir freuen uns sehr, dass wir ihnen den Eintritt in das zukunftsweisende Geschäftsfeld Tiefengeothermie in Deutschland ermöglichen konnten.“, kommentiert Dr. Klaus Bader, Head of Energy, Europe.

Dirk Trautmann, Head of Infrastructure, Europe: „Während STRABAG eine langjährige Mandantin von Norton Rose Fulbright ist, haben wir nun auch zum ersten Mal die RAG beraten und freuen uns sehr auf unsere weitere Arbeit bei der Verwirklichung dieses Projekts.“

Die Transaktion wurde federführend von Of Counsel Dr. Christian Bauer begleitet. Des Weiteren umfasste das Team von Norton Rose Fulbright die Partner Dr. Klaus Bader und Dirk Trautmann, Of Counsel Sebastian Frech, Associate Rima Dressler (Corporate, M&A, Energy) und Of Counsel Dr. Frank Bayer (Tax, alle München) sowie Partner Michael Jürgen Werner und Associate Caroline Freisfeld (beide Kartellrecht, Brüssel).

Silenos Energy soll das Tiefengeothermie-Projekt in der bayerischen Gemeinde Garching an der Alz weiterführen und umsetzen. In der ersten Projektphase erfolgen ab Ende des Jahres die ersten Arbeiten auf dem Gelände. Die gesamte Projektlaufzeit bis zum Anlagenbetrieb beläuft sich auf rund 33 Monate. Die geplante Anlage erreicht eine installierte Leistung von bis zu 3,5 MWe (Strom) und 6,2 MWth (Wärme). Damit können pro Jahr bis zu 26 GWh Strom ins öffentliche Netz eingespeist und bis zu 20 GWh Wärme produziert werden.

PM: Norton Rose Fulbright

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