Ungewollte E-Mobilitätskosten und Stolperfallen bei E-Ladesäulen vermeiden

Ungewollte E-Mobilitätskosten und Stolperfallen bei E-Ladesäulen vermeiden / Pressebild: © 2017 Archimedes Facility-Management GmbH

E-Mobilität und durchdachte Netzanbindung in Unternehmen als ganzheitliches Konzept von Archimedes Technik

(WK-intern) – E-Mobilität soll helfen, die gesteckten Klimaschutzziele zu erreichen.

Trotzdem hinkt Deutschland den eigenen Zielen in Bezug auf die Energiewende weit hinterher.

„Nach aktuellem Stand der Technik erscheint der Einsatz von E-Fahrzeugen im gewerblichen Bereich am sinnvollsten“, sagt Stefanie Balzarek, M. Eng., Fachingenieurin für E-Mobilität bei der Archimedes Technik GmbH. Um in einem Unternehmen auf E-Mobilität umzustellen, genüge es jedoch nicht, ein E-Fahrzeug zu kaufen und eine passende Steckdose zu installieren. „Nur mit einem ganzheitlichen Konzept und intelligenter Netzintegration können beim Aufbau einer Ladeinfrastruktur ungewollte zusätzliche Kosten vermieden werden.“

Mit intelligenter Netzintegration zum wirtschaftlichen E-Fuhrpark

Gründe, warum sich Elektrofahrzeuge auf dem breiten Markt bisher nicht durchsetzen konnten, gibt es viele: das mangelnde Fahrzeugangebot, eine Umweltprämie, die nicht ausreicht, den hohen Anschaffungspreis eines Elektroautos zu kompensieren, fehlende Standards bei der Ladeinfrastruktur. Privat genutzte Elektrofahrzeuge können derzeit nicht wirtschaftlich betrieben werden.

Für Flottenbetreiber wie Pflege- und Sicherheitsdienste, Fahrzeugpools, den urbanen Personen- und Lieferverkehr usw. ist der Einsatz von E-Fahrzeugen eine Alternative. „Eine Förderung gerade für kleine und mittelständische Unternehmen könnte die Nutzung von Elektrofahrzeugen signifikant voranbringen.“

Die erfolgreiche und langfristig sinnvolle Umstellung der Mobilität in einem Unternehmen kann in jedem Fall nur mit einem ganzheitlichen und nachhaltigen Konzept gelingen. Die größten Gefahren, ungewollte, hohe zusätzliche Kosten zu verursachen, liegen im Bereich der Netzanbindung.

Zu berücksichtigende Kosten für den Ausbau der Ladeinfrastruktur

So können bei einem leistungsgemessenen Kunden z. B. 10 gleichzeitig ladende Fahrzeuge à 22 kW Ladeleistung mit einem Stromleistungspreis von 80 €/kW jährlich wiederkehrende Mehrkosten von 17.600 € verursachen. Um diese zusätzliche Leistungsspitze zu verhindern, ist eine detaillierte Planung der benötigten Ladeinfrastruktur unumgänglich.

Die Erweiterung der Trafoleistung von z. B. 400 kVA auf 630 kVA in Verbindung mit dem Baukostenzuschuss an den Netzbetreiber kann darüber hinaus Investitionen in fünfstelliger Höhe erfordern usw.

Bei vielen zu ladenden Elektro-Fahrzeugen ist der elektrische (Haus-)Anschluss im Niederspannungsnetz überlastet – 15 Fahrzeuge eines Pflegedienstes beispielsweise benötigen bei einer gleichzeitigen Ladung von 3,7 kW eine zusätzliche elektrische Anschlussleistung von 55 kW. Mit der Umstellung auf Elektromobilität ändern sich somit grundlegende Parameter in der Versorgungsstruktur. Es bedarf einer intelligenten Planung im Bereich des Fahrzeugeinsatzes sowie eines intelligenten, auf den Anwendungsfall ausgelegten Lademanagementsystems. Der Energieeinkauf, der für viele Unternehmen bisher eine eher untergeordnete Rolle spielte, nimmt an Wichtigkeit zu, da der Strompreis über die Wirtschaftlichkeit im Mobilitätssektor entscheidet.

Als Spezialist für das Gebäude- und Energiemanagement bietet Archimedes Technik zur Vermeidung solcher Stolperfallen individuelle Lösungskonzepte und unterstützt Unternehmen mit:

  • einem Quick-Check E-Mobilität-Potential
  • einer Machbarkeitsstudie für E-Mobilität
  • Planung und Wirtschaftlichkeitsberechnung für Fahrzeugflotten
  • sowie der ganzheitlichen Planung und Implementierung der Ladeinfrastruktur

Weiterführende Informationen unter http://www.archimedes-technik.de/energie

PM: Archimedes Facility-Management GmbH

Ungewollte E-Mobilitätskosten und Stolperfallen bei E-Ladesäulen vermeiden / Pressebild: © 2017 Archimedes Facility-Management GmbH

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