Niedersachsen setzt auf Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie als bedeutenden Wirtschaftsfaktor

Wasserstoff- und Brennstoffzellen: wichtiger Wirtschaftsfaktor in Niedersachsen

(WK-intern) – Dies machten Vertreter von Politik und Industrie auf der NOW-Fachkonferenz „Effizient und emissionsfrei – Aufbau von Wasserstoff- und Brennstoffzellenanwendungen“ in Salzgitter am 7. Juni 2017 deutlich.

Die Unternehmen Alstom, Airbus, Meyer Werft, Salzgitter AG, Volkswagen sowie das Land Niedersachsen und der Bund sind sich einig: Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie sind der Schlüssel für Energiewende und Klimaschutz.

Sie spielen eine wichtige Rolle bei der künftigen Dekarbonisierung der Energieversorgung und des Verkehrssektors und tragen damit zum Erreichen der Klimaziele der Bundesregierung bei. Die Anwendungsmöglichkeiten erstrecken sich über alle Wirtschaftsbereiche und Verkehrsträger – von Straße über Wasser und Schiene bis zur Luftfahrt.

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Investitionen, Kooperationen und Innovationen – dies sind die drei Säulen unserer Wasserstoffstrategie. Wir investieren mit dem Nationalen Innovationsprogramm für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie, kurz NIP, mehr als je zuvor, wir bauen gemeinsam mit der Industrie eine flächendeckende Ladeinfrastruktur und wir fördern gezielt Innovationen. Wasserstoff und Brennstoffzellen im Verkehrsbereich sind eine unverzichtbare Alternative und Ergänzung zu den leistungs- und reichweitenbeschränkten Batteriefahrzeugen. Damit erreichen wir unser Ziel: mehr Mobilität bei weniger Emissionen. Deshalb begrüße ich es außerordentlich, dass diese Zukunftstechnologie neben dem Straßensektor jetzt auch im Schienenverkehr Einzug findet.“

Thorsten Herbert, Bereichsleiter Verkehr und Infrastruktur der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW): „Von zentraler Bedeutung ist der Umbau der Energiewirtschaft. Wasserstoff als Energieträger zur sektorenübergreifenden Integration von erneuerbaren Energien, insbesondere als Kraftstoff im Verkehr, bietet hier enorme Chancen. Mit dem Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) wurde in den vergangenen Jahren die Basis geschaffen, um in Deutschland die industrielle Wertschöpfung der Technologie international konkurrenzfähig auszubauen.“

Die Fachkonferenz informiert über aktuelle Entwicklungen im Bereich Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie in Deutschland, über Anwendungsbereiche sowie die strategischen Ziele der Bundesregierung. In einem hochrangig besetzten Abschlussplenum diskutieren Olaf Lies (Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr), Enak Ferlemann (Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur), Andreas Knitter (Senior Vice President Alstom), Prof. Dr. Heinz Jörg Fuhrmann (Vorstandsvorsitzender der Salzgitter AG), Bernard Meyer (Geschäftsführender Gesellschafter MEYER Werft) und Barnaby Law (Programmdirektor Brennstoffzelle und Wasserstoff Technologie – Airbus Operations GmbH) die wirtschaftlichen und politischen Perspektiven des Einsatzes der Wasserstofftechnologie.

Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Staatssekretär Enak Ferlemann sowie des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Landes Niedersachsen. Veranstalter sind die NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie und Alstom. Unterstützt wird die Veranstaltung von einer breiten Allianz führender niedersächsischer Unternehmen.

PM: NOW GmbH – Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie

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