Mitgliederversammlung und Netzwerktreffen des Maritimen Clusters Norddeutschland

Bildquelle: Julia Schwendner

Rückblick auf knapp ein Jahr Vereinstätigkeit

(WK-intern) – Hamburg – Gut ein halbes Jahr ist es her, seit das länderübergreifende Projekt Maritimes Cluster Norddeutschland (MCN) vollständig in einen Verein überführt wurde.

Seitdem hat sich viel getan. Bei der jährlichen Mitgliederversammlung am 30. Mai 2017 in Jork berichteten der Vorstand und die Geschäftsführung über die bisherigen Aktivitäten des Clusters und die Pläne für 2018.

Das anschließende Netzwerktreffen bot den Gästen Gelegenheit, mehr über die aktuellen Projekte des Vereins zu erfahren und sich branchenübergreifend zu vernetzen.

Rund 100 Mitglieder kamen ins Fährhaus Kirschenland in Jork, um sich über die Aktivitäten des Maritimen Clusters Norddeutschland zu informieren und an der Vereinsgestaltung mitzuwirken. Der 1. Vorstandsvorsitzende, Prof. Dr.-Ing. Holger Watter, leitete die Mitgliederversammlung. „Ziel des MCN ist es, die Innovationskraft und internationale Wettbewerbsfähigkeit der norddeutschen Akteure in der maritimen Branche zu stärken. Dies soll zu einer verstärkten Wertschöpfung in der maritim geprägten Branche in Norddeutschland führen“, erläuterte Jessica Wegener, Geschäftsführerin des MCN, bei der Mitgliederversammlung. Vier maßgebliche Handlungsfelder sieht der Verein zur Umsetzung des Ziels vor, auf die sich das MCN in seiner Arbeit konzentriert: die Vernetzung der Akteure in der maritimen Branche, das Initiieren und Fördern von Innovationsprojekten, der bundesland- und branchenübergreifende Technologie- und Wissenstransfer sowie der Austausch und die Entwicklung von Strategien zum Thema Personal.

Aktuell sind 257 Unternehmen und Institutionen der maritimen Branche Mitglied im MCN. Das Cluster ist mit Geschäftsstellen in Bremen, Elsfleth, Hamburg, Kiel und Rostock in den fünf norddeutschen Bundesländern vor Ort. In den letzten fünf Monaten richtete das MCN rund 15 Veranstaltungen zu Themen wie Notfallmanagement und Rettungsketten in der Schifffahrt, internationale Vertragsverhandlungen oder NOx-Reduzierung in der Seeschifffahrt aus. Weitere Veranstaltungen für die zweite Jahreshälfte sind bereits in Planung. In derzeit sieben Fachgruppen zu Themen wie maritime IKT, Schiffseffizienz oder Maritime Wirtschaft Offshore Wind tauschen sich die MCN-Mitglieder interdisziplinär mit Interessierten und Experten aus.

Paten, Projekte und neue Kontakte
Beim anschließenden Netzwerktreffen konnten sich die Gäste über die aktuellen Projekte mit MCN-Beteiligung informieren und herausfinden, ob eine Mitarbeit interessant für sie ist. Insgesamt sechs Themeninseln hatte das MCN hierfür eingerichtet, die von den Mitgliedern frequentiert wurden. Beim Projekt MUNITECT geht es um Munitionsdetektion und Qualifizierung am Meeresboden. Das Projekt DigiMar ist ein Kompetenzzentrum für die digitale Wirtschaft im Norden. Die Definition alternativer Antriebsstränge bis hin zum Brennstoffzellenantrieb steht im Mittelpunkt des Projektes ECOShip 60. 3D-Druck in der maritimen Branche und Methanol & Co. als alternative Treibstoffe waren weitere Projekte, die vorgestellt wurden. Das Kompetenzzentrum GreenShipping Niedersachsen informierte zudem über seine Aktivitäten.

Almuth Witthaus, stellvertretende Abteilungsleiterin der Abteilung Industrie und Maritime Wirtschaft des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums, begrüßte die Gäste des Netzwerktreffens und dankte dem Maritimen Cluster Norddeutschland für seine erfolgreiche Arbeit. Den neuen Mitgliedern ermöglichte das MCN ein intensives Kennenlernen des Netzwerks durch Tandems, bei denen sie Unternehmen, die schon länger Mitglied im Clusters sind, zugeordnet bekamen. Darüber hinaus boten sich zahlreiche Gelegenheiten zum fachlichen Austausch und zum Kontakte knüpfen an den Tischkickern und beim Grillbuffet.

PM: Maritimen Clusters Norddeutschland

Mitgliederversammlung und Netzwerktreffen des Maritimen Clusters Norddeutschland / Bildquelle: Julia Schwendner

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