Bundestag stimmt für umweltschonenden Kraftstoff ab

Pressebild: Von links nach rechts: Birgit Maria Wöber, CNG-Club e. V., Schatzmeisterin Miklos Graf Dezasse, CNG-Club e. V., Präsident Norbert Barthle, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Schirmherr CNG-Club e. V. Klaus Reindl, CNG-Club e. V., Pressesprecher Quelle: CNG-Club e. V.

Bundestag beschließt Steuerverminderung für den nachhaltigen alternativen Kraftstoff bis 2026

(WK-intern) – Verbraucherinitiative CNG-Club begrüßt die Entscheidung und fordert Industrie zum Handeln auf.

Der Kampf im Vorfeld war lang und mühsam – doch heute beschloss der Bundestag den Kraftstoff CNG (Compressed Natural Gas) mindestens bis 2026 steuerlich zu fördern.

Damit bekannten sich die Parlamentarier zu dem alternativen Antrieb mit Erdgas, Biomethan und synthetischem Methan, der mit hervorragenden Umwelteigenschaften, erwiesener Markt- und Praxistauglichkeit sowie günstigen Kosten punktet.

„Die Abstimmung heute Nacht im Bundestag ist ein Zeichen, dass CNG als Kraftstoff einen festen Platz bei der nachhaltigen Mobilität in Deutschland und Europa hat“, stellt Miklos Graf Dezasse fest. Der Präsident des CNG-Clubs weiter: „Es ist zugleich der Startschuss für die Automobilhersteller, die Tankstellenbetreiber und die Energiewirtschaft ihren Zusagen zum Ausbau der CNG-Mobilität jetzt Taten folgen zu lassen.“ Als Erdgas ist der Kraftstoff CNG seit rund 20 Jahren in Deutschland am Markt verfügbar – zuletzt gingen jedoch auch aufgrund der Hängepartie bei der bereits im Koalitionsvertrag der Großen Koalition vereinbarten Energiesteuerverminderung die Zulassungszahlen zurück. Viele Marktakteure verwiesen darauf, dass für eine höhere Marktdurchdringung die positiven Umwelt- und Klimaeigenschaften von CNG seitens des Gesetzgebers steuerlich berücksichtigt werden müssten und hielten sich mit eigenen Initiativen zurück.

Dekarbonisierung des Verkehrs dank CNG
Der CNG-Club hatte sich in die politische Debatte eingebracht und hat einen entscheidenden Anteil an dem für den Kraftstoff CNG positiven Votum. „Die Bundestagsabgeordneten haben wahrgenommen, dass CNG-Fahrzeuge eine nachhaltige Alternative zu Autos mit Benzin- und Diesel-Motoren sind und die vorhandenen Schwächen der Elektromobilität sofort überbrücken können“, hebt Birgit Maria Wöber, Vorstand beim CNG-Club hervor. Zwar erfahre auch der rein fossile Kraftstoff „LPG/Autogas“ aufgrund massiver Einflussnahme von Lobbyverbänden eine steuerliche Förderung, „die Ausgestaltung des Gesetzes zeigt jedoch, dass CNG für die Mobilitätszukunft in Deutschland priorisiert wird.“

CNG – Kraftstoff mit Zukunft
Lange Zeit wurde CNG besonders von regionalen Erdgasversorgern unterstützt. Seit 2016 setzt sich der VW-Konzern für den nachhaltigen Antrieb ein. Zusammen mit Partnern will der Volkswagen-Konzern die Anzahl der CNG-Fahrzeuge in Deutschland auf eine Million Autos bis 2025 erhöhen. Tankstellenbetreiber wie Total unterstützen die Initiative mit dem Ausbau der Tankstellen-Infrastruktur. In den nächsten acht Jahren soll die Zahl der CNG-Tankstellen auf 2.000 verdoppelt werden. Verbände wie der ADAC und der VCD weisen seit Jahren darauf hin, dass CNG-Fahrzeuge aufgrund der guten Umwelt- und Klimabilanz, der Alltagstauglichkeit und der günstigen Betriebskosten eine sinnvolle Alternative zu konventionellen Fahrzeugen sind und als Ergänzung der Elektromobilität benötigt werden. Hersteller wie Verbiogas produzieren Biomethan aus Reststoffen – damit fahren CNG-Fahrzeuge nachhaltig und fast klimaneutral.

PM: CNG-Club e. V.

Pressebild: Von links nach rechts:
Birgit Maria Wöber, CNG-Club e. V., Schatzmeisterin
Miklos Graf Dezasse, CNG-Club e. V., Präsident
Norbert Barthle, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Schirmherr CNG-Club e. V.
Klaus Reindl, CNG-Club e. V., Pressesprecher
Quelle: CNG-Club e. V.

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