BHKW soll auch mit geringer Betriebsamkeit ökonomisch laufen

Welche Rolle spielt die KWK im neuen Stromsystem? / Foto: HB

Flex-KWK in Oberhausen / „Projekt des Monats“ Juni 2017:

(WK-intern) – Im Oberhausener Ortsteil Barmingholten werden seit Dezember 2016 150 Wohneinheiten auf innovative Weise mit Strom und Wärme versorgt.

Der technische Fortschritt trägt dort den Namen „Flex-KWK“.

Innovativ ist daran die Kombination eines Blockheizkraftwerkes (BHKW), das üblicherweise nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) arbeitet, mit einem großen Wärmespeicher. Für die EnergieAgentur.NRW ein guter Grund, das Prinzip des Flex-KWK als „Projekt des Monats“ Juni 2017 im Internet unter www.energieagentur.nrw vorzustellen.

Während bislang möglichst lange Laufzeiten – im günstigsten Fall rund 8.000 Betriebsstunden/Jahr – notwendige Voraussetzung für den wirtschaftlichen Betrieb des BHKW sind, soll eine „Flex-KWK“-Anlage auch bei geringerer Betriebsamkeit ökonomisch arbeiten. Der finanzielle Gesamtrahmen des Vorhabens, das von der Energieversorgung Oberhausen (evo) und dem Fraunhofer UMSICHT umgesetzt wird, beträgt 1,5 Millionen Euro, es wird mit einer Million Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) gefördert.

Einmal im Monat wählt eine Jury der EnergieAgentur.NRW aus Effizienz-Projekten und Anwendungen regenerativer Energien ein beispielhaftes Projekt aus, um es vorzustellen.

PM: EnergieAgentur.NRW

BHKW soll auch mit geringer Betriebsamkeit ökonomisch laufen / Foto: HB

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