Neues Wissenschaftsgebäude Biodiversität auf dem Forschungscampus Dahlem

Der Architekturwettbewerb zum Bau eines neuen Wissenschaftsgebäudes Biodiversität auf dem Forschungscampus Dahlem ist entschieden:

(WK-intern) – Den 1. Platz erhielten Glass Kramer Löbbert bda – Gesellschaft von Architekten.

Die Anforderungen des Wettbewerbs waren hoch, da der Neubau die höchste Qualitätsstufe „Gold“ im nachhaltigen Bauen erreichen soll.

Eine Ausstellung mit allen Wettbewerbsarbeiten wird am Montag, 29. Mai, um 16 Uhr im Foyer des Instituts für Pflanzenphysiologie und Mikrobiologie der Freien Universität Berlin, Königin-Luise-Straße 12-14, eröffnet.

Der in der Königin-Luise-Straße 28-30 geplante Neubau ist ein Kooperationsprojekt der Freien Universität Berlin und des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) im Forschungsverbund Berlin. Für den Neubau sind Gesamtbaukosten von insgesamt 17,8 Millionen Euro brutto vorgesehen.

Die Kooperationspartner des Neubaus – die Freie Universität vertreten durch deren Kanzlerin Dr.-Ing. Andrea Bör und das IGB durch die Geschäftsführerin des Forschungsverbundes Berlin Dr. Manuela Urban – eröffnen die Ausstellung, auf der auch die weiteren im Wettbewerb ausgezeichneten Büros vertreten sein werden. Die Veranstaltung ist offen für die interessierte Öffentlichkeit.

Mit dem Wissenschaftsgebäude Biodiversität wollen die Freie Universität Berlin und das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei unter Beweis stellen, wie produktiv Kooperationen zwischen universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Berlin sein können. Die Forschung und Lehre zu einem Zukunftsthema wie der Biodiversität wird gestärkt und gemeinsam weiterentwickelt – und dies in einem Gebäude, das nicht nur der Umweltforschung dient, sondern auch den strengen Richtlinien des nachhaltigen Bauens folgt.

Um die angestrebte höchste Qualitätsstufe „Gold“ nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB) im Modul Laborgebäude zu erhalten, musste der Entwurf des geplanten Gebäudes sowohl städtebaulich und gestalterisch überzeugen als auch die Prinzipien des energieoptimierten und nachhaltigen Bauens erfüllen. Es soll damit nicht nur wissenschaftlich, sondern auch architektonisch das Thema „Nachhaltigkeit“ als Zukunftsidee verkörpern.

Ausstellung:
Die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten wird werktags vom 30. Mai bis zum 13. Juni 2017 von 9 bis 18 Uhr im Foyer des Instituts für Pflanzenphysiologie und Mikrobiologie der Freien Universität Berlin, Königin-Luise-Straße 12–14, zu besichtigen sein.

PM: Freie Universität Berlin

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