Stadtwerke Energie Verbund: Anteil der Netzentgelte am Strompreis steigt

Europäische Öffnung der Erneuerbaren-Ausschreibung, Finanzierung der Stromnetze und des Kernenergieausstiegs / Foto: HB

Stromnetzausbau treibt die Energiekosten vor allem für Kunden in der Grundversorgung

(WK-intern) – Kamen. Nach einer aktuellen Prognose der Bundesnetzagentur werden die Stromnetzentgelte weiter steigen.

Ursache dafür sind vor allem der Ausbau und die Umrüstung des Stromnetzes im Rahmen der Energiewende.

Der Anteil der Netzentgelte am Strompreis wird, nach Einschätzung der Bundesnetzagentur weiter steigen. Schon jetzt machen diese Netznutzungsentgelte, mit denen die Netzbetreiber ihre Kosten an die Kunden weitergeben, rund ein Viertel der jährlichen Stromrechnung aus.

Teure Stromleitungen treiben den Preis für Energie

Die hohen Kosten entstehen zum einen durch die neuen Stromleitungen, die verlegt werden müssen. Dabei geht es vor allem um Hochspannungsleitungen, die den Strom aus Windenergie von der Küste nach Süddeutschland transportieren. Da diese nun auch noch unterirdisch verlegt werden sollen, entstehen Mehrkosten in Milliardenhöhe, die umgelegt werden.

Stromnetzreserven kosten ebenfalls Millionen

Gleichzeitig müssen auch künftig Stromnetzreserven zur Verfügung gestellt werden, die das Stromnetz stabil halten, wenn die Erzeugung aus Erneuerbaren Energien stark schwankt. Diese Reserven werden von Kraftwerken bereitgestellt, die nicht mehr regelmäßig laufen, aber bei Bedarf hochgefahren werden können. Laut Bericht der Bundesnetzagentur gibt es einen gewaltigen Bedarf an Reserveleistung in Höhe von rund 10.400 Megawatt. Auch die Kosten für diese Netzreserve zahlt der Stromkunde über die Netzentgelte.

Aus der Grundversorgung zum kostengünstigen Anbieter

Auf die Höhe der Netzentgelte haben die Verbraucher keinen Einfluss. Sie werden von der Regulierungsbehörde festgelegt und wenn sie steigen, steigt automatisch auch die Stromrechnung. Kunden die dem entgegenwirken wollen, müssen zumeist den Stromanbieter wechseln. Nur so lassen sich die Gesamtausgaben für Strom konkret senken.

„Vor allem Verbraucher, die noch Kunde in der Grundversorgung des örtlichen Versorgers sind, können sparen. Eine durchschnittliche Familie zahlt im Schnitt rund 350 Euro weniger pro Jahr, wenn sie vom Grundversorger zu einem anderen Anbieter wechselt“, stellt Jochen Grewe, Geschäftsführer des Stadtwerke Energie Verbundes fest.

Auch mit Ökostromprodukten lassen sich nach Auffassung des Energieexperten jährlich deutliche Einsparungen erzielen. „Wer sich noch in der Grundversorgung befindet, kann in einen günstigen Ökostromtarif wechseln und spart dennoch Geld“, so Grewe.

Ökostromtarife sind einfach, transparent und flexibel

Die Stromtarife des Stadtwerke Verbundes sind einfach, transparent und flexibel. Die Konditionen können die Kunden nach ihren Wünschen auswählen. Es gibt Tarife in ganz unterschiedlichen Kombinationen, alle haben jedoch gemein, dass sie vom TÜV Nord zertifizierten Ökostrom liefern, dass sie eine Preisgarantie haben und die Abschläge monatlich bezahlt werden.

Bei der Vertragslaufzeit kann zwischen 12 oder 24 Monaten, aber auch ein Monat gewählt werden. Dementsprechend lange besteht dann auch die Preisgarantie.

PM: Stadtwerke Energie Verbund SEV GmbH

Anteil der Netzentgelte am Strompreis steigt / Foto: HB

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