Aufträge für direkt angetriebene Windenergieanlagen für vier deutsche Windparks

Pressebild: Direkt angetriebene Windenergieanlagen für vier deutsche Projekte: Siemens Gamesa installiert insgesamt 16 getriebelose Anlagen der Typen SWT-3.0-113, SWT-3.2-113 und SWT-3.6-130 bei vier Onshore-Projekten in Norddeutschland.

Siemens Gamesa liefert Windturbinen für vier Onshore-Projekte in Deutschland mit einer Gesamtleistung von 50 Megawatt

• Repowering-Anlage Geestpark Almdorf leuchtet bei Luftverkehr
• Sieben Anlagen vom Typ SWT-3.0-113 für Windpark Karlum
• Zerbst-Erweiterung mit vier SWT-3.6-130
• Wartung und Instandhaltung über 20 Jahre

(WK-intern) – Bewährte Direct-Drive-Technik zeichnet die neuen Onshore-Projekte in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt aus, für die Siemens Gamesa insgesamt 16 Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 50,6 Megawatt (MW) liefern wird.

Einigen der Projekten verhalf individuelle Planung und flexible Technologie zur Genehmigungsreife:

Die Standortanforderungen zur Flugsicherheit im Geestpark Almdorf erfüllt der Hersteller mit einem spezifischen Konzept zur Befeuerung der Anlagen. Die bauartbedingte elektromagnetische Abschirmung der Anlagen half beim Windpark Karlum, den Betrieb in der Nähe einer Funkstation zu ermöglichen. Die Aufträge waren bei Siemens Wind Power vor Abschluss der Fusion eingegangen und haben daher keinen Einfluss auf die Quartalsergebnisse von Gamesa. Bei den vier Windparks kommen insgesamt elf Anlagen vom Typ SWT-3.0-113 und eine SWT-3.2-113 und vier SWT-3.6-130 der neusten Generation zum Einsatz. Alle vier Projekte sollen noch 2017 ans Netz gehen.

Eine getriebelose Windturbine vom Typ Siemens SWT-3.2-113 wird bei Bredstedt in Nordfriesland eine Altanlage aus dem Jahr 2002 ersetzen. Mit 92,5 Metern Nabenhöhe und einem Rotordurchmesser von 113 Metern erreicht die Siemens Turbine des Geestpark Almdorf eine Gesamthöhe von 149 Metern. Um weiterhin den sicheren Flugbetrieb des nahegelegenen Flughafens Husum zu ermöglichen, wurde die Anlage mit Schnittstellen für eine bedarfsgerechte Befeuerung ausgerüstet: Sensoren steuern die Lichter der Nachtkennzeichnung so, dass sie automatisch bei Annäherung eines Luftfahrzeugs eingeschaltet werden. Ein Radar wertet dabei den Luftraum aus, während Sensoren die Sichtweite und Helligkeit überprüfen. Der Betreiber der neuen 3,2-Megawatt-Anlage schloss mit Siemens Wind Power zudem einen Langzeitwartungsvertrag mit 20 Jahren Laufzeit ab.

Weitere vier Anlagen vom Typ SWT-3.0-113 entstehen im Windpark Süderauerdorf in der Nähe von Süderau bei Glückstadt an der Unterelbe. Der Projektstandort liegt an beiden Seiten der geplanten Trasse der Autobahnerweiterung A20, die hier bereits in wenigen Jahren aus Bad Segeberg kommend die Elbe queren soll. Die vier je drei Megawatt starken Siemens Windenergieanlagen auf Stahltürmen mit einer Nabenhöhe von 92,5 Metern erfüllen aufgrund ihrer DiBt-Typenprüfung sämtliche technischen und baurechtlichen Anforderungen. Auch beim Projekt Süderauerdorf wird Siemens im Rahmen eines Servicevertrags 20 Jahre lang für Wartung und Instandhaltung der Anlagen sorgen.

Ganz im Norden Schleswig-Holsteins knüpft die Bürgerwindpark Brebek GmbH & Co. KG an ihre guten Erfahrungen mit den Siemens Gamesa-Anlagen an: Der zweite Bauabschnitt des Bürgerwindparks liegt in den Gemeinden Karlum und Ladelund. Hier entstehen derzeit sieben Anlagen vom Typ SWT-3.0-113. Rund 280 Kommanditisten aus den drei umliegenden Gemeinden haben sich beteiligt. Siemens installiert die sieben neuen Anlagen auf Stahltürmen mit Nabenhöhen von 115 Metern. Nach der Inbetriebnahme im Sommer leistet Siemens Gamesa die Wartung und Instandhaltung über einen Zeitraum von 20 Jahren. Wie bereits beim ersten Bauabschnitt überzeugte an dem Standort in der Nähe einer Funkanlage der Bundeswehr die bauartbedingte besondere elektromagnetische Abschirmung der direkt angetriebenen Windturbinen.

Mit vier Anlagen des neuen Typs SWT-3.6-130 wird Siemens Gamesa den Windpark Zerbst in Sachsen Anhalt erweitern, für den Siemens bereits 2015 zehn Direct-Drive-Anlagen geliefert hatte. Mit Nabenhöhen von 135 Metern werden die leistungsstarken 3,6-Megawatt-Turbinen auf Hybid-Türmen ertragsoptimiert arbeiten. Der Kunde GETEC green energy AG mit Sitz in Magdeburg ordert mit den vier Anlagen eine Erweiterung seines Parks auf dem ehemaligen Militärflugplatz Zerbst, auf dem das Unternehmen einen zukunftsweisenden Mix unterschiedlicher regenerativer Energieerzeuger betreibt.

„Mit Siemens haben wir einen starken und zuverlässigen Partner gefunden, mit dem wir gemeinsam die Herausforderungen der Energiewende meistern. Mit der Erweiterung des Energieparks Zerbst gehen wir den Weg hin zu einer sauberen, ressourcenschonenden und regional unabhängigen Energieversorgung konsequent weiter”, sagt Chris Döhring, Vorstand der GETEC green energy AG.

Aktuell zählt die in Deutschland installierte Onshore-Flotte von Siemens Gamesa rund 1.650 Anlagen mit einer Gesamtleistung von über 2.050 Megawatt.

PM: Siemens Gamesa

Pressebild: Direkt angetriebene Windenergieanlagen für vier deutsche Projekte: Siemens Gamesa installiert insgesamt 16 getriebelose Anlagen der Typen SWT-3.0-113, SWT-3.2-113 und SWT-3.6-130 bei vier Onshore-Projekten in Norddeutschland.

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