Biogas hat eine Zukunft als Netzstabilisator

Biogasanlage / Foto: HB

Prof. Wetter von der FH Münster im Gespräch mit der EnergieAgentur.NRW:

(WK-intern) – Energiewende bedeutet Wandel. Stellschrauben werden gedreht, überprüft und neu justiert. Das betrifft auch die Biogasnutzung.

Dabei kann Biogas eine wichtige Aufgabe bei Energiewende und Klimaschutz zukommen.

Denn Biogas sei nicht bloß Energieträger, es könne ebenso eine wichtige Aufgabe als Ausgleichsenergie und Netzstabilisator übernehmen. „Nicht zuletzt ist Biogas speicherbar und nach Aufbereitung auch über das bestehende Gasnetz transportfähig“, so Prof. Dr.-Ing. Christof Wetter von der Fachhochschule Münster im Gespräch mit der EnergieAgentur.NRW. Das komplette Interview gibt es auf der Internetseite der EnergieAgentur.NRW (www.energieagentur.nrw/im-gespraech/).

Rund 9.000 Biogasanlagen mit einer installierten Leistung von ca. 4,2 Gigawatt elektrisch (GWel) werden in Deutschland betrieben. Ihre Stromerzeugung deckt aktuell rund fünf Prozent des bundesweiten Bruttostromverbrauchs. Ein Anlagenbestand, dessen Fortbestand auf längere Sicht ungewiss ist. Denn mit den letzten Novellierungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes wurden die Rahmenbedingungen für die Biogasbranche weitreichend geändert. Um sich zukunftsfähig aufzustellen, müssen Anlagenbetreiber frühzeitig handeln. Prof. Dr.-Ing. Christof Wetter von der Fachhochschule Münster spricht die vordringlichsten Herausforderungen der Branche an – zum Beispiel zukunftsfähige Geschäftsmodelle.

Christof Wetter ist Professor im Fachbereich Energie, Gebäude und Umwelt der FH Münster. Sein Lehr- und Forschungsgebiet umfasst Abwassertechnik und Gewässerreinhaltung, Produktionsintegrierter Umweltschutz, Biogasnutzung und Bioethanol.

PM: EnergieAgentur.NRW

Biogasanlage / Foto: HB

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