Schwimmende Windanlagen: GICON und Glosten gehen strategische Partnerschaft ein



Pressebild: Die beiden Ingenieurdienstleister GICON® (Deutschland) und Glosten (USA) bündeln zukünftig ihre Expertisen für die Weiterentwicklung der TLP-Technologie Bildmontage: GICON/Glosten

Friends of Floating Offshore Wind (WK-intern) - Der deutsche Ingenieurdienstleister GICON® – Großmann Ingenieur Consult GmbH und das US-Amerikanische Ingenieurbüro Glosten werden zukünftig bei der Entwicklung der Tension Leg Plattform (TLP) -Technologie enger zusammenarbeiten. Ziel ist es, Ressourcen und Fachwissen der Unternehmen für eine gemeinsame TLP als Fundamente für schwimmende Offshore-Windenergieanlagen zu nutzen. Die Struktur soll für Wassertiefen von 20 bis 350 Meter konstruiert werden und leicht an die konkreten Bedingungen auf See, Meeresböden und Turbinengrößen adaptierbar sein. Darüber hinaus wollen die beiden international agierenden Unternehmen ihre nationalen und regionalen Netzwerke nutzen, um die Vorteile der TLP-Technologie für die Offshore-Industrie optimal weiterentwickeln und

Paradigmenwechsel bei Offshore-Windenergie



Bundesnetzagentur veröffentlicht Ausschreibungsergebnisse (WK-intern) - Erste förderungsfreie Projekte erhöhen Zugzwang beim Netzausbau, höchstes Gebot bei 6,0 Cent pro Kilowattstunde. Heute hat die Bundesnetzagentur die Ergebnisse der ersten Ausschreibungsrunde für die Offshore-Windenergie veröffentlicht. Die mit den Geboten dramatisch gesunkenen Preise auf höchstens 6,0 Cent pro Kilowattstunde spiegeln vor allem die durch Industrialisierung und eine steile Lernkurve schnell sinkenden Kosten in der Branche wider. Ein Großteil der heute bezuschlagten Projekte soll zwischen 2021 und 2025 sogar ganz ohne Förderung realisiert werden; der niedrigste Zuschlagspreis lag bei 0,0 Cent pro Kilowattstunde. Dies bedeutet, dass die Stromkunden durch den künftigen Ausbau der Offshore-Windparks nach 2020 kaum noch

In Berlin sind zum 10. Mal die GreenTec Awards verliehen worden.



Pressebild: GreenTec-Awards

Das sind die weltweit 'grünsten' Projekte zum Schutz der Umwelt. (WK-intern) - Welches sind die weltweit besten Projekte zum Schutz der Umwelt? Am Freitagabend sind in Berlin zum zehnten Mal die GreenTec Awards verliehen worden. In insgesamt 15 Kategorien wurden Projekte ausgezeichnet, die sich für Umwelt- und Ressourcenschutz engagieren und das Thema Green Lifestyle alltagstauglich machen. 650 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Showbiz nahmen an der Gala teil, darunter Dr. Stenkamp, Vorstandsvorsitzender von TÜV Nord, Dr. Hebling vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE und Melody Harris-Jensbach, CEO von Jack Wolfskin. Auch viele prominente Gäste wie NENA, Rea Garvey, Samy Deluxe, Karoline

Energieforschung: Future Energy – Institut für Energieforschung (iFE) gegründet



Im Gespräch: Professor Jürgen Krahl (Präsident der Hochschule OWL), Meteorologe und Keynote-Sprecher Sven Plöger und Institutsleiter Professor Thomas Schulte. / Pressebild iFE

Neues Institut bringt Energieforschung voran (WK-intern) - Die Hochschule OWL hat ein drittes Forschungsinstitut: Am 10. Mai 2017 wurde das „Future Energy – Institut für Energieforschung“ (iFE) gegründet. Es bündelt die Kompetenzen von sieben Professuren aus vier Fachbereichen rund um die intelligente Energieversorgung und -nutzung für Quartiere, Mobilität und Arbeitswelt. Grundlage ist eine Förderung mit rund einer Million Euro in der Förderinitiative FH-KOMPETENZ 2016 des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW. Ohne Energie läuft heute nicht mehr viel, nicht in den heimischen vier Wänden, nicht auf Straßen und Schienen, nicht in Industrieanlagen oder der Landwirtschaft. Doch Energie ist ein wertvolles Gut – sie

Supraleitfähigkeit und Ferroelektrizität können kooexistieren



Konkurrierende Materiezustände interagieren in chemisch modifiziertem Strontiumtitanat (WK-intern) - Supraleitfähigkeit und Ferroelektrizität sind zwei Materiezustände, die im Allgemeinen wenig miteinander zu tun haben. In supraleitenden Materialien verschwindet der elektrische Widerstand unterhalb einer so genannten Sprungtemperatur vollständig, was diese Stoffe besonders interessant für technische Anwendungen macht. Ferroelektrizität resultiert aus einer strukturellen Instabilität eines Materials, so dass unterhalb einer bestimmten Temperatur eine Veränderung der Kristallstruktur stattfindet. Hierbei bildet sich eine elektrische Polarisation, welche durch ein elektrisches Feld umgekehrt werden kann. Bislang war unklar, ob diese beiden Zustände überhaupt gemeinsam in einer Verbindung auftreten können und, falls ja, wie sie sich gegenseitig beeinflussen. Ein deutsch-französisches Team konnte

Recyclingverfahren von Reststoffen zu Bio-Sprit, Langzeitdünger und Trinkwasser



© Foto Fraunhofer IKTS Das IKTS-Team um André Wufka hat gemeinsam mit der Sachsenmilch Leppersdorf GmbH und der wks Technik GmbH aus Dresden ein Verfahren entwickelt, mit dem Reststoffe aus der Milchverarbeitung fast vollständig stofflich und energetisch nutzbar gemacht werden können. Die Schlempe aus der Molkeverwertung (links) wird durch das Verfahren so aufbereitet, dass trinkbares Wasser (rechts) erzeugt wird. Dieses zurückgewonnene Wasser kann im Produktionskreislauf erneut als Frischwasser eingesetzt werden.

Fraunhofer-Wissenschaftler erhalten »agra-Preis der Innovation« für zukunftsweisendes Recyclingverfahren (WK-intern) - Seit einigen Jahren wird bei der Sachsenmilch Leppersdorf GmbH – einer Tochter der Unternehmensgruppe Theo Müller – aus Reststoffen der Molkenverarbeitung Bioethanol gewonnen. Nach der alkoholischen Gärung und Destillation der sogenannten Melasse bleibt neben Bio-Sprit eine Schlempe zurück, die bislang aufwendig entsorgt wurde. Deren wertvolle Inhaltsstoffe sind zum Wegwerfen viel zu schade. Bisher fehlten jedoch technische Lösungen zur weiteren Nutzung. André Wufka, Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme IKTS, hat gemeinsam mit den Partnern aus Leppersdorf und der wks Technik GmbH eine effiziente verfahrenstechnische Lösung entwickelt, mit der die Schlempe erstmals stofflich

Horst Piepenburg vorläufiger Insolvenzverwalter der SolarWorld-Gesellschaften



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Zügig mit der aktuellen Lage des Unternehmens auseinandersetzen I Geschäftsbetrieb reibungslos aufrechterhalten I Löhne und Gehälter zunächst für die kommenden drei Monate sicherstellen (WK-intern) - Das Bonner Amtsgericht hat heute als zuständiges Insolvenzgericht den renommierten Sanierungsexperten Horst Piepenburg von der Kanzlei Piepenburg-Gerling zum vorläufigen Insolvenzverwalter der SolarWorld AG sowie der Tochtergesellschaften SolarWorld Industries Sachsen GmbH, SolarWorld Industries Thüringen GmbH, SolarWorld Industries Deutschland GmbH und der SolarWorld Innovations GmbH bestellt. Der Vorstand des größten Solarhersteller Deutschlands hatte am 11. Mai 2017 Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens wegen Überschuldung, die Geschäftsführer der Tochtergesellschaften haben am 12. Mai 2017 einen entsprechenden Antrag auf Eröffnung eines

Bundesrat macht den Weg frei für modernes Strahlenschutzrecht



Der Bundesrat hat heute dem Strahlenschutzgesetz zugestimmt. (WK-intern) - Damit wird das Strahlenschutzrecht in Deutschland umfassend modernisiert und der radiologische Notfallschutz auf Grundlage der Erfahrungen nach Fukushima konzeptionell fortentwickelt. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Das Strahlenschutzrecht hat große Bedeutung für die menschliche Gesundheit und für viele Lebensbereiche. Das Gesetz bringt zahlreiche Verbesserungen für den Gesundheits- und Verbraucherschutz in Deutschland." Ionisierende Strahlung kommt in vielen Bereichen vor, zum Beispiel in der Medizin, in der Industrie oder in der Forschung. Der breite Anwendungsbereich des Strahlenschutzrechts wird nun durch das neue Strahlenschutzgesetz noch erheblich erweitert. So regelt es zum Beispiel den Einsatz radioaktiver Stoffe oder ionisierender Strahlung zur

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