Frühwarnsystem für die Früherkennung von Schwingungsschäden an WEA entwickelt

Eigens für die Überprüfung dieser sehr niederfrequenten Schwingungen an WEA haben wir eine neue sehr robuste Sensortechnologie verwendet / Pressebild

GEPA-Sensoren: Windradhavarien vermeiden, Kosten senken

(WK-intern) – Der Wind wird rauer für die Betreiber von Windenergieanlagen.

Wie die Windmüller in Zeiten sinkender Förderungen Anlagenkosten senken können, zeigt die GEPA-mbH auf der Messe “SENSOR+TEST” in Nürnberg.

Standsicherheit und Weiterbetrieb sind derzeit zwei heiße Eisen in der Windenergiebranche. Die GEPA-mbH hat auf der Messe “SENSOR+TEST” (30. Mai bis 1. Juni 2017 in Nürnberg) für beide Probleme eine Lösung im Gepäck. Der Münchner Spezialist für Schwingungsanalyse zeigt auf dem Sonderforum “Vernetzte Messtechnik für mobile Anwendungen” (Halle 5, Stand 106/20) anhand eines Windrad-Modells, wie sein System zur Online-Zustandsüberwachung Havarien vermeiden und gleichzeitig Kosten sparen kann.

Seit die Große Koalition die feste Einspeisevergütung für regenerative Energie abgeschafft hat, ist der Kostendruck gestiegen. Gleichzeitig altert der Anlagenbestand, wird also anfälliger für extreme Wetterbedingungen, wie Bilder von abgeknickten Windanlagen wie z.B. in Neu-Wulmstorf bei Hamburg in diesem Winter eindrucksvoll gezeigt haben. Dilemma der Windmüller: Damit ihre Energie preislich konkurrenzfähig bleibt, dürfen die Ausgaben für Wartung und Instandhaltung keinesfalls steigen.

Das müssen sie auch nicht, ist Dipl. Ing. Benjamin Krüger überzeugt. Der Leiter der F&E Abteilung der GEPA mbH hat mit seinem Team ein preiswertes Überwachungssystem für Windanlagen entwickelt. Bislang sind beim sogenannten “Condition-Monitoring” vor allem analoge Messsysteme etabliert. Die GEPA-Lösung eliminiert nicht nur die vielen Fehlerquellen dieser Messtechnik bei der Umwandlung und Übertragung der Signale, sie ermöglicht auch eine deutlich einfachere und gleichzeitig umfassendere Fernüberwachung der Anlagen. Die Sensoren sind kinderleicht zu montieren und übertragen ihre Ergebnisse bei Bedarf auch drahtlos.

Die GEPA zeigt in Nürnberg eine Ampel-App, die dem Nutzer standortunabhängig den Anlagenzustand anzeigt. Warnhinweise können in Echtzeit an Server, per E-Mail oder via SMS übertragen werden. Hierfür bieten sich verschiedene Übertragungswege in das Netzwerk an, wie LTE, WLAN, ZigBee, Bluetooth oder LoRa™ mit flexiblen Funkreichweiten an. Das System wurde bereits erfolgreich an einigen Anlagen getestet und hat das enorme Kostensenkungspotenzial unter Beweis gestellt.

PM: GEPA-mbH

Eigens für die Überprüfung dieser sehr niederfrequenten Schwingungen an WEA haben wir eine neue sehr robuste Sensortechnologie verwendet / Pressebild

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