Tartler stellt seine Forschungs- und Entwicklungsarbeit der Windflügel-Herstellung auf eine neue Grundlage

Mehr Raum für Niederdruck-Innovationen

(WK-intern) – Die Jagd nach innovativen Produkt- und Systemlösungen im Bereich der Kunstharz-Misch- und Dosiertechnik ist für Anlagenbauer Tartler seit jeher fester Bestandteil der Firmenphilosophie.

Mit der Gründung des F.E.D. Zentrums Tartler stellt das Unternehmen jetzt seine breit gefächerten Entwicklungsaktivitäten auf neue Beine.

Begleitet von Baumaßnamen und Umstrukturierungen werden in der ersten Ausbaustufe auf rund 120 m2 die Bereiche Entwicklung, Forschung und Demonstration zusammengeführt und personell aufgestockt.

Michelstadt – Vor wenigen Tagen fiel der Startschuss zur Gründung des neuen F.E.D. Zentrums Tartler in Michelstadt. Damit räumt die Unternehmensgruppe Tartler der Realisierung innovativer und richtungsweisender Neuentwicklungen auf dem Gebiet der Niederdruck-Misch- und Dosiertechnik zukünftig noch größere Bedeutung ein. Auf zunächst 120 m2 bündelt der Anlagenbauer ab sofort nicht nur all seine Entwicklungs- und Forschungsprojekte, sondern erweitert auch die Möglichkeiten für die Live-Demonstration serienreifer System- und Prozesslösungen. Dafür erhält das neue F.E.D. Zentrum Tartler ein eigenes Team von Entwicklungsingenieuren und einen eigenen Maschinenpark. Außerdem ist hier künftig das Patent-Management des Unternehmens angesiedelt. „Neben der Intensivierung unserer Forschungsaktivitäten auf den Gebieten Werkstofftechnik, Prozessoptimierung, Fluidtechnik und Verfahrenstechnik war es insbesondere der immer größere Wunsch und auch die steigende Nachfrage unserer internationalen Kundschaft nach praxisnahen Vorführungen und Versuchsszenarien, die uns diesen Schritt machen ließ. Darüber hinaus brauchen wir inzwischen einen eigenen Unternehmensbereich, der unsere zahlreichen patentierten Ideen von der Entwicklung in die Serienreife überführt“, sagt Firmenchef Udo Tartler.

Konsequent prozessübergreifend

Das neue F.E.D. Zentrum Tartler wird seine Forschungs- und Entwicklungsarbeit Ende Mai aufnehmen und auf alle Technologien und Verfahren ausweiten, die in der Kunstharz-Misch- und Dosiertechnik von internationaler Bedeutung sind. Das bedeutet konkret, dass neben der Vakuuminfusionstechnik und dem Resin Transfer Moulding (RTM) auch die Schaumstoff-Herstellung und die Gießtechnik für Polyurethane, Epoxidharze und Silikone sowie die Pultrusion zu den Arbeitsfeldern des F.E.D. Zentrums Tartler gehören. Weitere Schwerpunkte bilden die Entwicklung neuer Einwegmischer, neuer Mischköpfe sowie ergonomischer Auftragsdüsen und innovativer Handlingsysteme. „Wie bisher wird der bestimmende Faktor aller Forschungs- und Entwicklungsprojekte auch zukünftig unser übergreifender Systemansatz sein. Die Zielsetzung jeder neuen Produkt- und Anlagenlösung ist stets die Optimierung der kompletten Prozesskette der Kunstharzverarbeitung“, erläutert Firmenchef Udo Tartler.

Praxisnahe Live-Demonstrationen

Unternehmensstrategische Bedeutung hat das neue F.E.D. Zentrum Tartler darüber hinaus durch die Möglichkeit, den Kunden nun in vollem Umfang vollständige Prozesse mit allen Funktionseinheiten der modernen Niederdruck-Misch- und Dosiertechnik vor Augen führen zu können. Udo Tartler erklärt: „Ob Formen- oder Modellbau, ob Automobil- oder Bootsbau, ob Windflügel-Herstellung oder Elektroverguss – wir werden zukünftig in der Lage sein, all unseren Kunden sämtliche Prozessabläufe lückenlos live vorzuführen und Optimierungspotenziale unmittelbar vor Ort an laufenden Anlagen zu demonstrieren. Der Kunde kann damit direkt erkennen, welche positiven Effekte unsere Forschungsarbeit und unsere Patentideen auf die Verbesserung seiner Herstellungsprozesse haben. Darüber hinaus wird das F.E.D. Zentrum Tartler den Kunden die technischen und räumlichen Möglichkeiten bieten, komplette Miet-, Vorführ- und Versuchsanlagen zu nutzen.

Tartler gehört europaweit zu den führenden Herstellern von Ein- und Mehr-Komponenten-Niederdrucksystemen zum Dosieren und Mischen von Epoxydharzen, Polyurethanen und Silikonharzen. Das Unternehmen stattet unter anderem internationale Windkraft-Anlagenbauer sowie namhafte Hersteller in Flugzeugbau, Schiffbau, Elektrotechnik sowie dem Werkzeug- und Formenbau mit seinen Komplettlösungen aus.

PM: Tartler GmbH

Pressebild: Tartler GmbH / Typisch Tartler: Misch- und Dosier-Komplettlösung Nodopox 200 mit Handhabungs- und Applikationssystem für den hocheffizienten Klebstoffauftrag in der Windflügel-Herstellung.

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