Ergebnisse zur ersten EEG-Ausschreibung bei Offshore-Windenergie

Die Offshore-Windindustrie, welche nicht zuletzt über den Strompreis der Verbraucher entwickelt und bezaht wurde, nicht über Steuergelder wie bei Atom- und Kohlestrom, die haben wir ja auch bezahlt, wird jetzt lahm gelegt / Foto: HB

VDMA: Offshore-Windenergie vor Zeitenwende

(WK-intern) – VDMA Power Systems bewertet die nun veröffentlichten Ergebnisse zur ersten EEG-Ausschreibung bei Offshore-Windenergie als Meilenstein

„Die Ausschreibungsergebnisse – 0,44ct / kWh im Durchschnitt der Zuschläge und 0 ct / kWh als niedrigstes Gebot – sind ein bemerkenswertes Signal für den Offshore-Markt in Deutschland”, sagt Matthias Zelinger, VDMA Power Systems Geschäftsführer, „sie beweisen, dass die Betreiber und Investoren Vertrauen in die Innovationskraft und die Kostensenkungspläne der Offshore-Industrie haben und offensichtlich auch eine Refinanzierung aus einem starken Strommarkt erwarten.” Er verweist aber auch auf den starken Wettbewerb weit entwickelter Projekte in der ersten Ausschreibungsrunde und die Realisierung bis Mitte der 20er-Jahre. Für zukünftige Ausschreibungen könne dieses Ergebnis noch kein umfassendes Bild ergeben.

Das EEG als Marktrahmen für erneuerbare Energien hat als Anschubfinanzierung den Weg für diese nachhaltige Entwicklung geebnet. Für die weitere Marktintegration der Offshore-Windenergie müssen energiepolitische Maßnahmen sorgfältig abgestimmt und weiterentwickelt werden. Eine deutliche Reform des Emmisionshandels kann die positive Entwicklung unterstützen.

PM: VDMA

Ergebnisse zur ersten EEG-Ausschreibung bei Offshore-Windenergie / Foto: HB

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