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Voraussetzung für die Teilnahme an der 1. Ausschreibungsrunde Wind an Land

Ausreichend hohes Volumen für Erste Ausschreibungsrunde Wind an Land

(WK-intern) – Voraussetzung für die Teilnahme an der 1. Ausschreibungsrunde Wind an Land – für welche bis einschließlich 2. Mai 2017 Gebote abgegeben werden können – war, dass eine Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz bis zum 10. April 2017 an das Anlagenregister der Bundesnetzagentur gemeldet ist.

Die Bundesnetzagentur hat gestern darüber informiert, dass im Januar 2017 insgesamt 20,5 Megawatt und vom 1. Februar 2017 bis zum 10. April 2017 weitere 495 Megawatt genehmigte Projekte gemeldet worden sind.

Abzüglich der darin enthaltenen zwei Megawatt die auf Pilotwindenergieanlagen entfallen und bei Berücksichtigung der etwa 475 MW die bis zum 28. Februar 2017 gegenüber der Bundesnetzagentur für Ausschreibungen optiert hatten, stehen damit mindestens 988,5 Megawatt für die 1. Ausschreibungsrunde Wind an Land bereit. Nicht klar ist, wie viele Projekte sich unter Nutzung der Sonderregelungen für Bürgerenergiegesellschaften um einen Zuschlag bewerben.

„Für die 1. Ausschreibungsrunde steht ein ausreichend hohes Volumen für eine wettbewerbliche Ermittlung der Vergütung bereit. Angesichts der langen Planungszeiten bei der Windenergie an Land von durchschnittlich fünf Jahren und den damit verbundenen enormen Vorlaufkosten werden alle Projektträger versuchen einen Zuschlag zu erzielen, um anschließend die Projekte zügig umsetzen zu können. Nicht abzuschätzen ist, wie die Sonderregelungen für Bürgerenergiegesellschaften genutzt werden“, so Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie.

Seit Monaten bereitet der BWE die Branche auf das Ausschreibungssystem vor. Dabei konzentrierte sich der Verband vor allem auf formale Fragestellungen rund um die Gebotsabgabe. Verhindert werden soll, dass Akteure wegen formaler Fehler aus dem Verfahren ausgeschlossen werden. Bei den seit April 2015 etablierten Ausschreibungen für PV-Freiflächenanlagen wurden zuletzt noch fast 10 Prozent der Gebote ausgeschlossen.

Der Bundesverband Windenergie e.V.
Der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) ist Mitglied im Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) und vertritt mit seinen mehr als 3.000 Unternehmen und über 20.000 Mitgliedern das Know-how und die Erfahrung der gesamten Branche. Neben den Betreibern und der im deutschen Maschinenbau verankerten Zulieferer- und Herstellerindustrie, Projektierern, Sachverständigen, spezialisierten Rechtsanwälten, der Finanzbranche sowie Unternehmen aus den Bereichen Logistik, Bau, Service/Wartung sowie Speichertechnologien sind auch Stromhändler, Netzbetreiber und Energieversorger im BWE organisiert. Gemeinsam tragen sie dazu bei, dass der BWE zu allen Fragen rund um die Windenergie erster Ansprechpartner für Politik und Wirtschaft, Wissenschaft und Medien ist.

PM: Bundesverband Windenergie e.V.

1. Ausschreibungsrunde Wind an Land / Foto: HB

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