enervis Studie für den vzbv analysiert die Effekte einer EEG-Finanzierung aus Steuermitteln

Bundesnetzagentur erlässt Verordnung zum Netzausbaugebiet / Foto: HB

Durch die steigende EEG-Umlage werden Haushalte zunehmend belastet.

(WK-intern) – Die Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. hat daher durch enervis die Effekte einer EEG-Finanzierung aus Steuermitteln („Energiewendefonds“) analysieren lassen.

In der Studie werden das notwendige Volumen des Fonds, Optionen zur steuerlichen Gegenfinanzierung und ihre Verteilungseffekte analysiert.

Dabei zeigt sich, dass rund 70 Millionen Verbraucher um bis zu 250 Euro im Jahr entlastet werden könnten.

Im Ergebnis ist der Energiewendefonds ein effektives Instrument zur leistungsgerechteren Verteilung der EEG-Kosten. Eine massive Erhöhung einzelner Steuersätze kann vermieden werden, wenn die steuerliche Gegenfinanzierung breit auf unterschiedliche Steuerarten verteilt wird. Unternehmenssteuern ermöglichen eine zielgerichtete Abschöpfung der durch eine Absenkung der EEG-Umlage ansteigenden Gewinne von Unternehmen. Über die Einkommensteuer lässt sich die Verteilungswirkung lenken.

Hierzu Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv): „Die Kosten für den Umstieg auf erneuerbare Energien müssen neu geordnet und gerechter verteilt werden. Ein Baustein könnte ein steuerfinanzierter Energiewendefonds sein, der einen Großteil der Verbraucher und besonders die einkommensschwachen Haushalte entlastet.“

Julius Ecke von enervis erklärt: „Der in der Studie angesetzte Steuermix zur Gegenfinanzierung ist trennscharf in dem Sinne, dass einkommensschwache Haushalte gezielt entlastet werden können. Ein steuerfinanzierter Fonds ist damit ein wirksames Mittel, um die Kosten der Energiewende fairer zu verteilen. Im Kontext der Diskussion zur Sektorenkopplung ist die verteilungspolitische Dimension unbedingt integriert mitzudenken.“

Eine Zusammenfassung und die Langfassung der Studie können unter folgendem Link heruntergeladen werden: http://www.vzbv.de/pressemitteilung/steuerfinanzierter-fonds-kann-kosten-der-energiewende-gerechter-verteilen

enervis energy advisors GmbH ist eine spezialisierte Unternehmensberatung mit über 15 Jahren Erfahrung in der Beratung von nationalen und internationalen Strom- und Gasversorgern. Darüber hinaus begleitet enervis die energiepolitische Diskussion durch Projekte für Verbände, Institutionen und Unternehmen.

PM: enervis energy advisors GmbH

enervis Studie für den vzbv analysiert die Effekte einer EEG-Finanzierung aus Steuermitteln / Foto: HB

Weitere Beiträge:





Top