Aufbau eines virtuelles Kraftwerks mit Energiespeichersystem in NRW

Die von der Kommission vorgeschlagene Deregulierung des Energiehandels würde Kernelemente der deutschen Energiewende wie den Einspeisevorrang für Erneuerbare oder Vergütungssätze für Strom aus Solar- und Windkraftanlagen als Handelshemmnis angreifbar Die von der Kommission vorgeschlagene Deregulierung des Energiehandels würde Kernelemente der deutschen Energiewende wie den Einspeisevorrang für Erneuerbare oder Vergütungssätze für Strom aus Solar- und Windkraftanlagen als Handelshemmnis angreifbar machen. / Fotos HBmachen.

Grünes Licht für QUIRINUS

(WK-intern) – Regionales Projekt für Versorgungssicherheit bekommt Fördergelder vom Land NRW und der EU / Energiespeicher von STORNETIC

Für die meisten ist es selbstverständlich: Der Strom kommt aus der Steckdose.

Und das zuverlässig, wenn man ihn braucht. Damit das so bleibt, müssen die Firmen, die sich um die Stromnetze kümmern, neue Ideen entwickeln.

Denn es werden immer mehr Windräder und Solaranlagen an die Stromnetze angeschlossen, während große Kraftwerke nach und nach abgeschaltet werden. Der Wind weht allerdings nicht immer gleich stark und auch die Sonne scheint nicht 24 Stunden am Tag. Das führt dazu, dass die Stromeinspeisung in das Netz aus den erneuerbaren Energien schwankt.

Aufbau eines virtuelles Kraftwerks
Eine Möglichkeit die Stromnetze auch bei schwankender Einspeisung stabil zu halten besteht darin, in der Region verteilte Erneuerbare-Energien-Anlagen zu bündeln und so ein Flächenkraftwerk zu schaffen: ein so genanntes virtuelles Kraftwerk. Das heißt, die Anlagen werden miteinander verbunden und können Daten austauschen, sodass man das Stromangebot und die Stromnachfrage über sogenannte Systemdienstleistungen stabilitätswirkend aufeinander abstimmen kann.

In der Region haben sich nun acht Unternehmen und zwei Institute zusammengetan, um die Wirksamkeit eines solchen virtuellen Kraftwerks zu zeigen. In diesem Verbund von Verteilnetzbetreibern, Energieversorgern, Forschungseinrichtungen und Herstellern ist STORNETIC als Lieferant der Schwungrad-Energiespeicher vertreten. Das Projekt hat ein Budget von rund sechs Millionen Euro und erhält für seine Arbeit von der EU aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und vom Land Nordrhein-Westfalen (EFRE.NRW) einen Zuschuss von insgesamt rund 2,8 Millionen Euro.

Die Übergabe des Förderbescheides im Düsseldorfer Landtag erfolgte am 15. März durch NRW-Umweltminister Johannes Remmel. Das QUIRINUS-Projekt läuft drei Jahre und wird dazu beitragen, die gewohnte Versorgungssicherheit auch in Zukunft zu gewährleisten.

STORNETIC entwickelt, fertigt und vermarktet Energiespeichersysteme. Mit dem Energiespeicher auf Schwungradbasis können Kunden elektrische Energie in Rotationsenergie umwandeln und so speichern.

PM: STORNETIC GmbH

Stromeinspeisung in das Netz aus den erneuerbaren Energien schwankt / Foto: HB

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