Verordnung soll alle Anlagen zur Energieerzeugung in einem Marktstammdatenregister erfassen

Solar- und Kleinwindanlage machen Menschen unabhängiger / Foto: HB

Kabinett verabschiedet Marktstammdatenregisterverordnung

(WK-intern) – Das Bundeskabinett hat heute auf Vorschlag des Bundeswirtschaftsministeriums die sogenannte Marktstammdatenregisterverordnung (PDF: 1,0 MB) verabschiedet.

Durch die Verordnung wird die rechtliche Grundlage für die Errichtung und den Betrieb eines Marktstammdatenregisters energiewirtschaftlicher Daten geschaffen.

Mit dem Marktstammdatenregister wird ein von jedermann nutzbares Instrument geschaffen, das wesentliche Akteure der Bereiche Strom und Gas erfasst und damit dem Energiemarkt als Ganzes dient. Das Register erfasst erstmals sämtliche Erzeugungsanlagen – Neuanlagen und Bestandsanlagen, Anlagen zur Erzeugung von erneuerbarer und konventioneller Energie, von Strom und Gas – und bestimmte Verbrauchsanlagen sowie die Betreiber der Anlagen.

Der Staatssekretär im Bundministerium für Wirtschaft und Energie, Rainer Baake, hierzu: „Das Marktstammdatenregister dient der Verbesserung der Datenlage und der Transparenz in der Energiewirtschaft. Dies kommt auch dem Monitoring zugute. Daneben soll es zur Entbürokratisierung beitragen, weil bisher parallel bestehende Meldepflichten ersetzt oder vereinfacht werden.“

Das Marktstammdatenregister soll am 1. Juli 2017 seinen vollständigen technischen Betrieb aufnehmen. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) wird das Marktstammdatenregister als online-basierte Datenbank betreiben.

Weiterführende Informationen

  • 27.02.2017 PDF Energiedaten

    Publikation: Verordnung über die Registrierung energiewirtschaftlicher Daten

    Referentenentwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

    PDF, 1MB

    PM: BMWi

    Verordnung soll alle Anlagen zur Energieerzeugung in einem Marktstammdatenregister erfassen / Foto: HB

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