Über 475 MW Windanlagenleistung entscheidet Bundesnetzagentur über Ausschreibungen

475 MW entscheiden sich für Ausschreibungen / Foto: HB

Bis zum Stichtag 28.2.2017 haben 52 der bis 31.12.2016 noch nicht umgesetzten Genehmigungen mit insgesamt etwa 475 MW gegenüber der Bundesnetzagentur auf eine Festvergütung verzichtet und nehmen damit an Ausschreibungen teil.

(WK-intern) – Dies bedeutet, dass noch 8.365 MW, die bis 31.12.2016 eine Genehmigung erhalten hatten, in den Jahren 2017 und 2018 unter der dann sehr degressiv ausgestalteten Einspeisevergütung des EEG 2017 umgesetzt werden können.

Die Einspeisevergütung sinkt durch diverse Degressionsschritte von 8,38 Cent/Kilowattstunde am 1.1.2017 über 7,49 Cent/Kilowattstunde per 1.1.2018 auf 6,97 Cent/Kilowattstunde ab 1.10.2018.

„Wir hatten immer deutlich gemacht, dass jeder Projektinhaber genau prüfen sollte, wie die Degression im EEG auf die Wirtschaftlichkeit der Projekte wirkt und auf dieser Basis fundiert zu entscheiden, ob eine Beteiligung an Ausschreibungen erforderlich sein kann. Wir sehen jetzt, dass sich Projekte im Umfang von ca. 8.365 MW eine Umsetzung zutrauen. Dies sichert für den Übergang 2017 und 2018 voraussichtlich einen stabilen Zubau auf dem Niveau der letzten drei Jahre“, so Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie.

Der BWE hat in den vergangenen Wochen zahlreiche Informationstage zum Ausschreibungssystem durchgeführt und dabei auch die Juristische Handreichung erläutert. Es wird weitere Veranstaltungen geben, um gemeinsam mit Vertretern der Bundesnetzagentur die Formulare zu besprechen. Diese Informationstage zu den formalen Anforderungen im Ausschreibungsverfahren finden in Bielefeld, Fulda, Hamburg und Hannover statt. Information und Anmeldung ist hier möglich.

Der Bundesverband Windenergie e.V. – Ein starker Partner

Der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) ist Mitglied im Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) und vertritt mit seinen mehr als 3.000 Unternehmen und über 20.000 Mitgliedern das Know-how und die Erfahrung der gesamten Branche. Neben den Betreibern und der im deutschen Maschinenbau verankerten Zulieferer- und Herstellerindustrie, Projektierern, Sachverständigen, spezialisierten Rechtsanwälten, der Finanzbranche sowie Unternehmen aus den Bereichen Logistik, Bau, Service/Wartung sowie Speichertechnologien sind auch Stromhändler, Netzbetreiber und Energieversorger im BWE organisiert. Gemeinsam tragen sie dazu bei, dass der BWE zu allen Fragen rund um die Windenergie erster Ansprechpartner für Politik und Wirtschaft, Wissenschaft und Medien ist.

PM: Bundesverband Windenergie e.V.

475 MW entscheiden sich für Ausschreibungen / Foto: HB

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