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TÜV SÜD zertifiziert seinen ersten Energienetzbetreiber

TÜV SÜD Zentrale

München. Die fortschreitende Energiewende und eine zunehmend dezentrale Stromerzeugung stellen hohe Anforderungen an eine sichere und zuverlässige Netzsteuerung.

(WK-intern) – Diese ist aufgrund der Digitalisierung der Netzleit- und Messtechnik in hohem Maße von einer intakten Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) abhängig.

Vor diesem Hintergrund veröffentlichte die Bundesnetzagentur (BNetzA) den IT-Sicherheitskatalog, nach dem sich Energienetzbetreiber zertifizieren lassen müssen.

Netzbetreiber für Strom und Gas sind verpflichtet, ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) einzuführen und zu betreiben, um die Sicherheit ihrer Anlagen zu gewährleisten. Dass sie alle Anforderungen erfüllen, müssen sie bis spätestens 31. Januar 2018 in einem Audit nachweisen. Das Zertifizierungsschema folgt dabei den Normen DIN ISO/IEC 27001 und DIN ISO/IEC 27019. Da es sich um ein ressourcen-intensives Projekt handelt, das je nach Ausgangslage von Planungsstart bis Zertifizierung durchschnittlich 6 bis 24 Monate dauert, sollten Energienetzbetreiber möglichst bald mit der Einführung der ISMS beginnen.

Die Stadtwerke Baden-Baden erfüllen bereits alle Anforderungen des IT-Sicherheitskatalogs und wurden nun als einer der ersten Energieversorger von der TÜV SÜD Management Service GmbH zertifiziert. Das Audit wurde unter Beobachtung der Deutschen Akkreditierungsstelle durchgeführt und es wurden alle Anforderungen erfüllt.

PM: TÜV SÜD

Pressebild: TÜV SÜD Zentrale

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