Konzernumsatz von wind 7 AG und StiegeWind steigt von 5,8 auf 6,7 Mio €

wind 7 AG: Vorläufige ungeprüfte Zahlen für 2016 etwas besser als zuletzt erwartet

(WK-intern) – Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) im Konzern bei rd. – 320 T€ und im Einzelabschluss bei rd. – 220 T€

Konzernumsatz steigt auf knapp 6,7 Mio. € (Vorjahr: 5,8 Mio. €)

  • Stromproduktion nach Torremejia-Verkauf und schlechten Windverhältnissen mit knapp 1,3 Mio. € (Vorjahr: 1,6 Mio. €) unter Erwartungen
  • StiegeWind mit rd. 4,5 Mio. € (Vorjahr: 3,5 Mio. €) Umsatz

Eckernförde – Die wind 7 Aktiengesellschaft weist nach ihren heute veröffentlichten vorläufigen und noch ungeprüften Zahlen im Geschäftsjahr 2016 bei einem Konzernumsatz von knapp 6,7 Mio. € (Vorjahr: 5,8 Mio. €) einen Konzernfehlbetrag von rd. – 320 T€ und im Einzelabschluss bei einem Umsatz von knapp 2,2 Mio. € (Vorjahr: 2,5 Mio. €) einen Fehlbetrag von rd. – 220 T€ (Vorjahr: – 583 T€) aus. Negativ wirkten sich dabei, wie erwartet, die geringen Stromproduktionsergebnisse sowie im Bereich Betrieb und Service geringere Deckungsbeiträge im Ersatzteilgeschäft der wind 7 AG und Anlaufkosten der StiegeWind GmbH aus. Periodenfremde Aufwendungen und Erträge trugen dagegen im Saldo mit rd. 80 T€ positiv zum Ergebnis bei. Zudem konnte die wind 7 AG etwas höher als zuletzt erwartet ausgefallene Ergebnisbeiträge aus Tochtergesellschaften verbuchen.

Stromproduktion mit deutlichem Umsatzrückgang

Mit knapp 1,3 Mio. € deutlich geringer als im Vorjahr (1,6 Mio. €) fielen im Konzern die Umsätze des Bereiches Stromproduktion aus. Neben dem Verkauf des 2015 noch sechs Monate enthaltenen spanischen Solarparks Torremejia wirkten sich insbesondere schlechte Windverhältnisse negativ aus. So lagen allein die fünf direkt in der wind 7 AG betriebenen Windenergieanlagen in Hinterweiler und St. Wendel mit Umsätzen von zusammen 606 T€ gut 110 T€ unter der Prognose. Zudem konnte anders als erwartet die mit dem Verkauf des spanischen Solarparks generierte Liquidität noch nicht in neue Wind- oder Photovoltaikparks investiert werden.

Betrieb und Service steigert Beitrag zum Konzernumsatz von 4,2 Mio. € auf 4,9 Mio. €

Dagegen konnte der Bereich Betrieb und Service seinen Beitrag zum Konzernumsatz einmal mehr von 4,2 Mio. € im Vorjahr auf 4,9 Mio. € in 2016 steigern. Allerdings musste die wind 7 AG dabei einen Rückgang von 1,9 Mio. € auf knapp 1,6 Mio. € hinnehmen, der im Wesentlichen auf um gut 240 T€ geringere Ersatzteilumsätze zurückzuführen war. Die ebenfalls um über 80 T€ gesunkenen Umsätze aus der Betriebsführung konnten hingegen ungefähr zur Hälfte durch Zuwächse im Bereich Datenfernüberwachung ausgeglichen werden.

StiegeWind GmbH erneut deutlich gewachsen

Die Tochtergesellschaft StiegeWind GmbH, herstellerunabhängiger Spezialist für Service und Wartung von Windenergieanlagen, konnte dagegen im Geschäftsjahr 2016 stärker als erwartet wachsen und erhöhte ihren Umsatz um gut 30 % von 3.456 T€ auf 4.508 T€. Aufgrund des verschärften Wachstumstempos fielen allerdings höher als erwartet ausgefallene Vorlaufkosten an. So wurden insbesondere früher als geplant weitere Verwaltungsmitarbeiter eingestellt, um das weitere Wachstum auch zukünftig mit der gewohnten Qualität unterlegen zu können. Dementsprechend verbuchte StiegeWind einen geringen Fehlbetrag von – 75 T€ nach Steuern.

Weiteres Wachstum erwartet

Für die Folgejahre erwartet die wind 7 AG weiteres Wachstum. Neben der weiteren Ausweitung des Bereiches Betrieb und Service insbesondere durch Zuwächse der StiegeWind, soll auch der Bereich Stromproduktion durch den Zukauf weiterer Projekte verstärkt werden.

„Wie bereits im Bericht über die ersten neun Monate dargestellt, trafen 2016 drei negative zuvor nicht in dieser Intensität erwartete Themen zusammen. Neben dem schlechten Windangebot konnten einerseits die Mittel aus dem Torremejia-Verkauf noch nicht wieder voll reinvestiert werden, zudem wurde auch das Ergebnis des Bereiches Betrieb und Service durch Kosten der beschleunigten Expansion der StiegeWind sowie durch fehlende Deckungsbeiträge aus dem Bereich Ersatzteile der wind 7 AG und durch sinkende Betriebsführungsumsätze belastet. Andererseits sollten das weitere Wachstum der StiegeWind und der weitere Ausbau der Stromproduktion die Ergebnisse der wind 7 – Gruppe mittelfristig positiv beeinflussen“, erläuterte Veit-Gunnar Schüttrumpf, Vorstand der wind 7 AG. Um diesen Turnaround wirklich nachhaltig zu gestalten, benötige es aber in den nächsten Monaten und Jahren auch angesichts sich rapide ändernder Rahmenbedingungen noch großen Einsatzes.

Die endgültigen Zahlen des Geschäftsjahres 2016 und der freiwillige Bericht des Vorstands zum Geschäftsjahr 2016 werden am 28. April 2017 veröffentlicht.

Zur wind 7 Aktiengesellschaft:
Im Bereich Betrieb und Service betreibt und/oder überwacht die wind 7 AG als unabhängiger Betriebsführer für ihre Kunden momentan über 150 Windenergie- und Photovoltaikanlagen in Deutschland und handelt zudem mit Großkomponenten für Windenergieanlagen. Mit ihrer 24h/7Tage-Datenfernüberwachung ermöglicht wind 7 als Dienstleister für Serviceunternehmen der Windenergiebranche eine lückenlose Überwachung von derzeit über 150 Windenergieanlagen in verschiedenen Ländern. Die Tochtergesellschaft StiegeWind GmbH erbringt zudem herstellerunabhängig Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten für Windenergieanlagen in ganz Deutschland.
Im Bereich Stromproduktion betreibt die wind 7 AG derzeit direkt und über Tochtergesellschaften sechs Windenergieanlagen in Deutschland mit einer Nennleistung von 7,2 MW und Photovoltaikanlagen in Deutschland mit einer Leistung von zusammen knapp 1,3 MWp.
Darüber hinaus erwirbt, vermittelt und/oder projektiert die wind 7 AG im Bereich Transaktionen in Deutschland für sich oder Dritte regelmäßig Windenergie- und/oder Photovoltaikanlagen.

PM: wind 7 AG

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