4. Fachkonferenz: Elektromobilität vor Ort

4. Fachkonferenz: Elektromobilität vor Ort / Pressebild

Bundesverkehrsministerium fördert: Beschaffung von E-Fahrzeugen und Ladeinfrastruktur in über 70 Kommunen

(WK-intern) – Neues Programm sieht 15.000 Ladesäulen bis 2020 vor

Gute Beispiele aus der kommunalen Umsetzung vorgestellt; 400 Teilnehmern auf Fachkonferenz in München.

Mit der 4. Fachkonferenz „Elektromobilität vor Ort“ setzt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) seine Veranstaltungsreihe zum Aufbau von Elektromobilität im lokalen und regionalen Kontext fort. Die Fachkonferenz, die dieses Mal mit rund 400 Teilnehmern in München stattfindet, hat sich bundesweit als zentrales Austauschforum für Vertreter von Kommunen, kommunalen Unternehmen und Verkehrsbetrieben sowie Betreiber von Fuhrparks bewährt.

Ein Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der Vorstellung und Diskussion von strategischen Maßnahmen und technischen Voraussetzungen für den Aufbau einer Tank- und Ladeinfrastruktur. Mit dem Start des Bundesförderprogramms Ladeinfrastruktur stellt das BMVI bis 2020 insgesamt 300 Millionen Euro bereit, um den Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur mit bundesweit 15.000 Ladesäulen zu unterstützen. Vom 1. März 2017 an können private Investoren, Städte und Gemeinden Förderanträge stellen. Im Rahmen der seit 2015 geltenden Förderrichtlinie Elektromobilität konnten über 70 Kommunen in Deutschland bei der Beschaffung von E-Fahrzeugen und dem Aufbau der entsprechenden Ladeinfrastruktur unterstützt werden.

Koordiniert werden Förderprogramme zur Ladeinfrastruktur und Elektromobilität von der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW). Die NOW koordiniert darüber hinaus die Umsetzung des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) und unterstützt das Bundesverkehrsministerium bei der Entwicklung und Umsetzung der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie.

NOW-Geschäftsführer Dr. Klaus Bonhoff: “Die Elektromobilität muss sich zügig in den Innenstädten durchsetzen, um den Überschreitungen der Schadstoffgrenzwerte wirksam zu begegnen. Im Hinblick auf die Umsetzung der Klimaschutzziele der Bundesregierung – 40 % Reduktion der CO2-Emissionen im Verkehr bis 2030 – muss der Anteil von Elektrofahrzeugen bei den Neuzulassungen schnell den zweistelligen Prozentbereich erreichen.”

Als Plattform für die Anwenderseite der Elektromobilität vor Ort stellt die Fachkonferenz einige der vielen positiven Beispiele vor und gibt Hinweise für den flächendeckenden Einsatz von E-Fahrzeugen im kommunalen und gewerblichen Bereich sowie für den strategischen Ausbau der Ladeinfrastruktur. Aktuelle Entwicklungen beim Einsatz der Elektromobilität im Schienenverkehr und praxisnahe Informationen zu formalen Antragskriterien und Fristen der aktuellen Fördermöglichkeiten ergänzen das Programm.

Informationen zu allen laufenden und abgeschlossenen Projekten sind über den Projektfinder dokumentiert (now-gmbh.de/de/modellregionen-elektromobilitaet/projektfinder).

PM: Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie
National Organisation Hydrogen and Fuel Cell Technology

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