Richtfest für Betriebs-und Servicekomplex des Offshore-Windparks Arkona liegt im Budget- und Zeitplan

Pressebild: Amrumbank West, Errichtung Umspannwerk

Produktion der Offshore-Fundamente hat in Rostock begonnen

(WK-intern) – Die Bauherren E.ON und Statoil haben für das Projekt Offshore Windpark Arkona in der deutschen Ostsee ein weiteres Etappenziel erreicht.

Am Montag wurde Richtfest für das Betriebs- und Servicegebäude im Hafen Mukran Port in Sassnitz auf Rügen gefeiert. Das Investitionsvolumen für dieses Teilprojekt beträgt knapp vier Millionen Euro.

Der Windpark Arkona wird nach seiner Fertigstellung vollständig aus dem Hafen in Sassnitz gesteuert. Das Gebäude mit einer Grundfläche von 3.000 Quadratmetern besteht dazu aus Büros und Sozialräumen sowie einem Lager für Verschleiß- und Ersatzteile. Direkt vor dem Gebäude können zwei Transportschiffe anlegen, per Kaikran be- und entladen werden und anschließend die Servicetechniker in den Windpark bringen. Der Komplex ist Teil des Hafenausbaus für das Projekt Arkona. Auf einem Areal von umgerechnet 20 Fußballfeldern werden Schwerlastflächen geschaffen, auf denen Großkomponenten für den Windpark vorinstalliert und für den Aufbau in der Ostsee verladen werden.

Das Gebäude soll zur Jahresmitte 2017 fertiggestellt sein. Damit wird eine wichtige Voraussetzung erfüllt, um mit dem Bau des Windparks auf hoher See beginnen zu können. Mitte dieses Jahres wird das erste Offshore-Fundament installiert. Auch hierfür liegen die Vorarbeiten im Zeitplan. Die Produktion der stählernen Fundamente hat im Werk von EEW in Rostock begonnen, die Verbindungsstücke werden von Bladt Industries im dänischen Aalborg gefertigt. Der Bau des Offshore Umspannwerks durch die französische Werft STX schreitet in den Docks von Saint-Nazaire erfolgreich voran.

Während der Bauphase auf hoher See sind bis zu 400 Mitarbeiter in Mecklenburg-Vorpommern an der Errichtung des Windparks beteiligt. Für den späteren Betrieb entstehen in Sassnitz über einen Zeitraum von 25 Jahren bis zu 50 hochqualifizierte Arbeitsplätze in den Bereichen Betriebsführung, Verwaltung und Instandhaltung sowie weitere 100 indirekte Arbeitsplätze im Bereich externer Dienstleistungen.

Das Projekt Arkona liegt 35 Kilometer nordöstlich von der Insel Rügen. Der Windpark wird über eine Leistung von 385 Megawatt (MW) verfügen und kann rechnerisch 400.000 Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen. Im Vergleich zu konventionell erzeugtem Strom spart Arkona jährlich bis zu 1,2 Millionen Tonnen CO2 ein. Installiert werden 60 Turbinen der Sechs-Megawatt-Klasse des Herstellers Siemens. Gegründet werden die Anlagen auf Monopfahl-Fundamenten in Wassertiefen von 23 bis 37 Metern. Arkona ist ein Joint Venture von E.ON mit dem norwegischen Energiekonzern Statoil.
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PM: E.ON SE

Pressebild: Amrumbank West, Errichtung Umspannwerk

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