CMS begleitet EnBW beim Bau eines 500 Megawatt starken Nordsee-Windparks mit kanadischem Partner Enbridge

Foto Dr. Jochen Lamb

Stuttgart – Nachdem die EnBW Energie Baden-Württemberg AG bereits zum Jahresende 2016 die Investitionsentscheidung für die Errichtung des EnBW Offshore-Windparks Hohe See getroffen hat, steht nun auch der Co-Investor für das Großprojekt mit rund 500 Megawatt fest:

(WK-intern) – Das kanadische Energieinfrastruktur-Unternehmen Enbridge Inc. übernimmt 49,9 Prozent der Anteile an EnBW Hohe See, EnBW behält die restlichen 50,1 Prozent.

Die beiden Unternehmen werden das Projekt gemeinsam durchführen und vom Bau bis zur Inbetriebnahme gemeinsam finanzieren.

Mit 71 Windrädern und einem Investitionsvolumen von rund 1,8 Milliarden Euro ist EnBW Hohe See das größte deutsche Offshore-Windparkprojekt, das gegenwärtig gebaut wird. Die Betriebsführung und Wartung des fertigen Windparks auf Basis eines Service- und Managementvertrags wird die EnBW übernehmen.

Ein Team um Lead Partner Dr. Jochen Lamb hat die EnBW bei der Strukturierung des Projekts, beim Verfahren zur Auswahl des Investors und schließlich bei den Verhandlungen mit Enbridge umfassend rechtlich beraten. Dazu zählte auch die Einräumung einer Option für Enbridge, sich an einem weiteren Offshore-Windpark-Projekt der EnBW in der Nordsee, dem Windpark Albatros zu beteiligen. Die Besonderheit beim aktuellen Projekt Hohe See bestand darin, dass CMS – mit einem Team um Dr. Holger Kraft – die EnBW erstmals umfassend bereits im Ausschreibungsverfahren sowie in den Verhandlungen der Verträge für die Errichtung des Windparks beraten hatte. Dabei war es – erstmals in Deutschland – gelungen, die Herstellung und Errichtung der Windenergieanlagen und der Fundamente an einen Generalunternehmer zu vergeben. EnBW setzt bereits seit Jahren auf die Expertise der CMS-Anwälte, unter anderem bei der Beteiligung von Macquarie Capital am Offshore Windpark EnBW Baltic 2 in der Ostsee.

EnBW Hohe See wird in der sogenannten „ausschließlichen Wirtschaftszone“ der Nordsee rund 90 Kilometer nördlich von Borkum und 100 Kilometer nordwestlich von Helgoland auf einem Areal von 42 Quadratkilometern errichtet. Nach der für 2019 geplanten Inbetriebnahme wird der Park mit einer Leistung von 497 Megawatt jährlich rund zwei Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugen. Mit dieser Energie können rund 560.000 Haushalte versorgt und rund 1,5 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden.

CMS Hasche Sigle
Dr. Jochen Lamb, Lead Partner
Dr. Carolin Armbruster, Counsel
Martina Meier, Associate, alle Gesellschaftsrecht/M&A
Dr. Marc Riede
Dr. Kerstin Block, beide Partner, beide Finanzierung
Roland Wutzke, Partner
Dr. Michaela Ott, Senior Associate, beide Steuerrecht
Dr. Holger Kraft, Partner
Dr. Hans Fabian Kiderlen
Matthias Sethmann
Tim Stahlberg, alle Counsel
Jonas Heimbach
Heinrich Maywald,
Dr. Nadine Lichtblau
Dr. Moritz von Bismarck, alle Senior Associates, alle Projektverträge

Inhouse EnBW
Dr. Bernd Wörner, Gesellschaftsrecht/M&A
Hannes Nordmann, Projektbetreuung Hamburg
Kristina Hauck, Gesellschaftsrecht
Döne Ayhan
Hans-Jürgen Peter, beide Projektverträge
Irina Koslowsky
Patrizia Berck, beide Finanzierung
Bernold Schöbitz, Netzanschluss

PM: CMS Hasche Sigle

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