E-Tickets – Baden-Württemberg macht den ÖPNV zukunftsfähig

Wir haben’s erfunden: Baden-Württemberg feiert 200 Jahre Fahrrad / Verkehrsminister Hermann beim Fototermin mit Rolf Huber. Rolf Huber ist Mitglied in der historischen Gruppe der Radsportgemeinschaft Karlsruhe. Die alte Draisine ist eine Nachbildung des "Ur-Fahrrads" aus dem Jahr 1817. / Presssebild

Umsetzung ab 2018 – Unternehmen können sich um eine Lizenz bewerben – Aufruf zur Interessensbekundung gestartet

(WK-intern) – Das Kompetenzcentrum Baden-Württemberg-Tarif bei der NVBW (Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg) hat mit seiner Veröffentlichung im EU-Amtsblatt Dienstleister dazu aufgerufen, Interesse an einer Lizenz für den Vertrieb von E-Tickets zu bekunden.

Der Online-Vertrieb im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ist überall im Kommen.

„Der Wettbewerb um den besten E-Ticket-Vertrieb wird die Attraktivität des Öffentlichen Nahverkehrs erhöhen. Die Fahrgäste kommen dann einfach und überall ‚mobil‘ an ihr passendes Ticket. Mit diesem neuen und innovativen Weg wollen wir eine signifikanten Nachfragesteigerung erreichen“, so Verkehrsminister Winfried Hermann.

Bereits heute werden immer mehr Tickets über Smartphones, Online-Shops und Chip-karten verkauft. Zukünftig werden der Online-Vertrieb und E-Tickets tragende Säulen im ÖPNV darstellen. In immer kürzeren Abständen kommen innovative Anwendungen (Apps) auf den Markt, die sich durch eine besondere Bedienerfreundlichkeit, gute Performance oder durch Mehrwerte, wie z. B. eine durchdachte Integration verschiedener Mobilitätsdienstleistungen auszeichnen. „Diese Innovationen im Markt möchten wir durch die Vergabe von Lizenzen nutzen und so den ÖPNV in Baden-Württemberg zukunftsfähig machen“, begründet Hermann die Entscheidung seines Hauses, das Lizenzierungsverfahren auf den Weg zu bringen.

Der Aufruf richtet sich an alle Dienstleister, die Interesse haben, ab Ende 2018 Smartphone- oder Chip-basierte Tickets des Baden-Württemberg-Tarifs zu vertreiben. Diese Marktöffnung im Vertrieb durch Vergabe von Lizenzen für E-Tickets im ÖPNV ist das erste Verfahren dieser Art in Deutschland. Die Lizenznehmer können von einem frühen Markteintritt profitieren und sich entsprechende Referenzen aneignen. Das Projekt hat bereits heute aufgrund des Pioniercharakters eine hohe öffentliche Aufmerksamkeit in der Fachwelt.

Das jetzt gestartete Interessenbekundungsverfahren ist der erste Schritt im Lizenzierungsprozess. Die Interessenten gehen noch keine Verpflichtung zu einer späteren Teilnahme am Verfahren ein. Den Interessenten soll vielmehr die Möglichkeit eingeräumt werden, sich aus erster Hand das geplante Lizenzierungsverfahren und die Eckpunkte des Lizenzierungsvertrages erläutern zu lassen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten darüber hinaus die einmalige Chance, sich aktiv mit Anregungen zur konkreten Ausgestaltung der Lizenzbedingungen, insbesondere zu den Anreizen, E-Tickets zu verkaufen, einzubringen. Ab Mitte Februar bis Ende März finden die Gespräche mit allen Interessenten statt.
Weiterführende Informationen finden Sie unter https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/service/ausschreibungen-vergabe-wettbewerbe/.

Erläuterung:

Das Kompetenzcentrum Baden-Württemberg-Tarif bei der NVBW ist das Projektbüro zur

Vorbereitung des Baden-Württemberg-Tarifs. Der Baden-Württemberg-Tarif wird Ende 2018 in einer ersten Stufe eingeführt und gilt im Verkehrsverbundgrenzen über-schreitenden ÖPNV Baden-Württembergs. Ziel ist ein verbundübergreifendes Ticket für jede ÖPNV-Fahrt im ganzen Land sowie ein modernes, kundenfreundliches, einfaches Kauf- und Bezahlsystem.

PM: Ministerium für Verkehr Baden-Württember

Wir haben’s erfunden: Baden-Württemberg feiert 200 Jahre Fahrrad / Verkehrsminister Hermann beim Fototermin mit Rolf Huber. Rolf Huber ist Mitglied in der historischen Gruppe der Radsportgemeinschaft Karlsruhe. Die alte Draisine ist eine Nachbildung des “Ur-Fahrrads” aus dem Jahr 1817. / Presssebild

Weitere Beiträge:





Top