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Forschungsreaktor Geesthacht: Öffentlichkeitsbeteiligung zu Stilllegung und Abbau beginnt

Pressebild: Robert Habeck © Staatskanzlei

Stilllegung und Abbau der Forschungsreaktoranlage Geesthacht kommen weiter voran.

(WK-intern) – Am heutigen Montag (28. November 2016) wird das Vorhaben des Helmholtz-Zentrums Geesthacht von der schleswig-holsteinischen Reaktorsicherheitsbehörde (Energiewendeministerium) öffentlich bekanntgemacht.

Das teilte die Behörde heute in Kiel mit. Die Bekanntmachung erfolgt in Tageszeitungen aus dem Raum Geesthacht und im Amtsblatt für Schleswig-Holstein.

Das Vorhaben umfasst die Stilllegung des Forschungsreaktors FRG-1, den Abbau der Forschungsreaktoranlage und des Heißen Labors, die Zerlegung des Reaktordruckbehälters des Nuklearschiffes “Otto Hahn” sowie den Umgang mit sonstigen radioaktiven Stoffen in einer Transportbereitstellungshalle.

In der Bekanntmachung wird darauf hingewiesen, dass jeder Interessierte die Antragsunterlagen einsehen kann. Sie werden ab dem 5. Dezember für zwei Monate im Rathaus der Stadt Geesthacht und in der Reaktorsicherheitsbehörde in Kiel öffentlich ausgelegt. Den Bekanntmachungstext und die Antragsunterlagen stellt das Ministerium ab diesem Zeitpunkt unter www.schleswig-holstein.de auch ins Internet. Innerhalb der Auslegungsfrist kann jedermann schriftlich Einwendungen gegen das Vorhaben erheben. Die Behörde plant, die erhobenen Einwendungen ab dem 21. März 2017 im Sachsenwaldforum Reinbek mit den Einwendern und Vertretern des Helmholtz-Zentrums zu erörtern. Zu einem späteren Zeitpunkt wird das Ministerium dann über die Anträge entscheiden.

PM: Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume S-H

Pressebild: Robert Habeck © Staatskanzlei

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