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Bundesverband Geothermie feiert 25-jähriges Jubiläum

Bildunterschrift: Die Gründungsmitglieder der Geothermischen Vereinigung, heute Bundesverband Geothermie e.V., v.l.n.r.: Fritz Rummel, Detlev Schneider, Horst Rüter, Matthias Eichelbrönner, Oskar Kappelmeyer, Herbert Schneider, Reinhard Werner, Ernst Huenges, Rüdiger Schulz, Dirk Köhler, Helmut Tenzer, Wolfgang Schloemer, Hans-Adolf Ullner, Werner Bussmann. Nicht im Bild: Johannes Ruhland.

Die Feierlichkeiten werden im Rahmen des Geothermiekongresses 2016 begangen, der diese Woche in Essen stattfindet.

(WK-intern) – Der Bundesverband Geothermie e.V. wird in dieser Woche 25 Jahre und blickt auf eine lange und erfolgreiche Verbandsgeschichte zurück.

Gefeiert wird das Jubiläum mit den Mitgliedern und Gästen in Form eines Gesellschaftsabends während des Geothermiekongresses 2016 (29. November bis 1. Dezember).

Unter den Gästen ist unter anderem der sächsische Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Thomas Schmidt.

Der Bundesverband Geothermie e.V. feiert dieser Tage seinen 25. Geburtstag. Am 4. Dezember 1991 als „Geothermische Vereinigung e.V.“ (GtV) gegründet, firmiert der Verband mittlerweile unter Bundesverband Geothermie. Kurz nach der deutschen Einheit ins Leben gerufen, um mit der Geothermie einen Beitrag zum Schutz der Umwelt zu leisten, ist die Kernaufgabe des Vereins auch heute noch die Weiterentwicklung der Erdwärmenutzung zur Gestaltung der Energiewende.

Der Präsident des BVG, Dr. Erwin Knapek, freut sich, dass der BVG entscheidend dazu beigetragen hat, die Geothermie in Deutschland zu einem Träger der Energiewende zu machen: „Unser Verband ist von Forschungsinstituten gegründet worden, um geothermische Strom-, Wärme- und Kälteerzeugung zur Marktreife zu führen. Heute stellt Geothermie rund um die Uhr Energie zur Verfügung und leistet einen wichtigen Beitrag zur Energiewende.“

1991 waren oberflächennahe und tiefengeothermische Anlagen mit einer Gesamtwärmeleistung von rund 600 Megawatt in Betrieb. 25 Jahre später hat sich die Leistung versechsfacht. Über 330.000 oberflächennahe Geothermie- und 34 Tiefe Geothermieanlagen mit einer Gesamtleistung Wärme von circa 4.200 Megawatt. Hinzu kommt eine elektrische Leistung von 41 Megawatt aus tiefengeothermischen Kraftwerken. Erdwärme ist überall und rund um die Uhr verfügbar. Ihre Nutzung ist unabhängig von Tages- oder Jahreszeiten. Bei der Wärmewende bietet sie eine entscheidende Lösung mit großem Potenzial an. Im Strommarkt ergänzt sie die Nutzung von Wind und Photovoltaik durch ein planbares Angebot.

Am morgigen Dienstag startet der Geothermiekongress 2016 mit dem Workshoptag. In jeweils drei parallelen Workshops werden innovative Anlagenkonzepte der Oberflächennahen Geothermie, Erfahrungen aus der Umsetzung und dem Betrieb von tiefengeothermischen Anlagen und internationale Projekte rund um das Partnerland Polen vorgestellt und diskutiert. Am Mittwoch und Donnerstag starten die Kongresstage des DGK mit der Eröffnungsrede von NRW-Umweltminister Johannes Remmel.

Nähere Informationen zum DGK finden Sie unter www.der-geothermiekongress.de.

Über den Bundesverband Geothermie e.V.:
Der 1991 gegründete Bundesverband Geothermie e.V. (BVG) ist ein Zusammenschluss von Unternehmen und Einzelpersonen, die auf dem Gebiet der Erdwärmenutzung in allen Bereichen der Forschung und Anwendung tätig sind. Er vereint Mitglieder aus Industrie, Wissenschaft, Planung und der Energieversorgungsbranche. Hauptaufgaben des Verbandes sind die Information der Öffentlichkeit über die Nutzungsmöglichkeiten geothermischer Energie zur Wärme- und Stromerzeugung sowie der Dialog mit politischen Entscheidungsträgern. Der BVG organisiert den jährlichen Geothermiekongress DGK ebenso wie Workshops zu aktuellen Themen und ist Herausgeber der Fachzeitschrift „Geothermische Energie“ sowie weiterer Informationsmaterialien. Der DGK 2016 findet vom 29. November bis 1. Dezember in Essen statt.

PM: Bundesverband Geothermie e.V.

Bildunterschrift:
Die Gründungsmitglieder der Geothermischen Vereinigung, heute Bundesverband Geothermie e.V., v.l.n.r.: Fritz Rummel, Detlev Schneider, Horst Rüter, Matthias Eichelbrönner, Oskar Kappelmeyer, Herbert Schneider, Reinhard Werner, Ernst Huenges, Rüdiger Schulz, Dirk Köhler, Helmut Tenzer, Wolfgang Schloemer, Hans-Adolf Ullner, Werner Bussmann. Nicht im Bild: Johannes Ruhland.

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