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Grüne fordern Kies-Euro und Wasser-Cent / Claudia Stamm:

Pressebild: Die Grünen Bayern

Änderungen im Haushalt sollen ungezügelten Ressourcenverbrauch stoppen.

(WK-intern) – Mit einem „Kies-Euro“ und einen „Wasser-Cent“ wollen die Landtags-Grünen in Bayern einen sparsameren Umgang mit Wasser, Sand und Kies befördern.

„Mit dem ungezügelten Verbrauch dieser wichtigen Ressourcen seitens der Großindustrie und der intensiven Landwirtschaft zerstören wir nicht nur Ökosysteme und Lebensräume, sondern vergreifen uns auch an den Lebensgrundlagen unserer Kinder und Enkelkinder“, mahnt die haushaltspolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Claudia Stamm.

Mit der Einführung einer Kiesabgabe in Höhe von einem Euro je Fördertonne könnte nicht nur ein sparsamerer Umgang erzwungen, sondern auch geschätzte 85 Millionen Euro pro Jahr erwirtschaftet werden. „So können wir wichtige Grüne Projekte angehen wie in die Klimawende investieren und die Umwelt schonen und verantwortlich gegenüber künftigen Generationen handeln“, betont Claudia Stamm.

Als „überfällig“ bezeichnet sie die Einführung eines Wasserentnahmeentgelts, wie es in 13 deutschen Bundesländern und in Kürze auch in Thüringen bereits erhoben wird. „Letztlich ist es auch eine Forderung der Europäischen Union, nämlich Umwelt- und Ressourcenkosten in den Wasserpreis einzurechnen“, sagt Claudia Stamm und verweist auf die europäische Wasserrahmenrichtlinie. Die Einführung von Wasser-Cent und Kies-Euro sind Teil eines umfangreichen Änderungsantrags der Landtags-Grünen zum Haushaltsgesetz 2017/2018 (Drucksache 17/14286), der kommenden Donnerstag im Ausschuss beraten wird.

PM: Die Grünen Bayern

Pressebild: Die Grünen Bayern

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