Anzeige:


Holzbau liefert wichtigen Beitrag zum Klimaschutz

Gruppenbild der Preisträger mit Minister Christian Meyer / Pressebild

Niedersächsischer Holzbaupreis für besonders innovative Holzbauten vergeben

(WK-intern) – Holzbau und Klimaschutz waren die zentralen Themen der erfolgreichen Fachtagung des 3N Kompetenzzentrums Niedersachsen Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe und Bioökonomie, die am 16. November in Celle stattfand.

Vor über 100 Teilnehmer stellten die Fachreferenten neueste Ergebnisse zur Klimawirksamkeit der Holznutzung und innovative Konzepte zum modernen Holzbau vor.

Im Rahmen dieser Tagung wurden die Gewinner des “Niedersächsischen Holzbaupreises 2016” durch den Niedersächsischen Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Christian Meyer ausgezeichnet.

„Aktuell geht man von einem Kohlenstoffvorrat von cirka 300 Mio. Tonnen aus, der im Wald und in Holzprodukten gespeichert ist“, so Prof. Dr. Hermann Spellmann, Direktor der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt. „Das Cluster Forst und Holz in Niedersachsen trägt damit wesentlich zum Klimaschutz bei und ist ein stabiler Pfeiler der niedersächsischen Wirtschaft“.

Wie dieser Speicher für den Klimaschutz genutzt werden kann, berichtete Frau Sabrina Schäfer von der Ruhr-Universität in Bochum. Sie erstellt Ökobilanzen von Gebäuden, die unter anderem zeigen, dass Holzbauten gegenüber konventionellen Bauarten in der Produktion weniger Treibhausgasemissionen verursachen. Für jedes Kilogramm Holz werden der Atmosphäre rund 1,8 kg CO2 entnommen.

Professor Ingo Gabriel aus Oldenburg stellte die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten im Holzbau für Wohnhäuser, Gewerbe- und Industriebauten vor, wobei er auf die erforderliche hohe fachliche Qualifikation der ausführenden Gewerke einging.

Über innovative Holzbausystemen berichtete Prof. Dr.-Ing. Volker Krämer von der Fachhochschule HAWK Hildesheim. Diese reduzieren Bauzeiten und ermöglichen neue Baukonzepte. Die rechtlichen Aspekte und aktuelle Entwicklungen im Bauordnungsrecht erläuterte abschließend Prof. Dipl.-Ing. Architekt Ludger Dederich von der Hochschule Rottenburg/Neckar.

Als feierlichen Höhepunkt der Tagung verlieh der Niedersächsische Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Christian Meyer, den erstmalig ausgelobten Holzbaupreis Niedersachsen. Preisträger sind das „Ausstellungs- und Seminarhaus“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, in Osnabrück (1. Preis), die Kita “Kleine Gallier“ in Hannover (2. Preis) und die “Paul-Klee-Schule” in Celle (ebenfalls 2. Preis). Den Sonderpreis “Baukultur” erhielt das Fagus-GreCon-Kundenzentrum in Alfeld. Des Weiteren wurden drei Anerkennungen für die Objekte „Holthuus“ auf Spiekeroog, „Haus B in B – Lärchengold und Gletscherweiß“ in Bückeburg und die „Flüchtlingssiedlung Steigertahlstraße“ in Hannover-Linden vergeben.

Der »Holzbaupreis Niedersachsen« wurde vom Landesbeirat Holz e.V. und dem Landesmarketingfonds Holz des 3N Kompetenzzentrums Niedersachsen Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe und Bioökonomie e.V. erstmals ausgelobt.

Ziel dieses Wettbewerbs, an dem 35 Bewerber teilgenommen haben, ist es, die Verwendung und Weiterentwicklung des ressourcenschonenden, umweltfreundlichen und nachhaltigen Baustoffes zu stärken.

Weitere Informationen finden Sie auf www.holzbaupreis-niedersachsen.de.

PM: 3N Kompetenzzentrum Niedersachsen Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe e.V.

Gruppenbild der Preisträger mit Minister Christian Meyer / Pressebild

Weitere Beiträge:



Top