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Eiterfelder Bürger besichtigen Windpark-Baustelle

Bildinformation: Projektleiter Michael Haag berichtet von der Planung des Windparks.

Trotz ungemütlichen Wetters fanden sich am gestrigen Donnerstagnachmittag rund 120 Bürgerinnen und Bürger im Windpark Eiterfeld-Buchenau ein.

  • Mehr als 120 Bürger besuchen den Windpark
  • Projektierer und Betreiber informieren über das Projekt in Eiterfeld-Buchenau
  • Windpark erzeugt klimafreundlichen Strom für 27.000 Personen

(WK-intern) – Sie waren der Einladung von ABO Wind und Trianel Erneuerbare Energien gefolgt, die Baustelle des Windparks zu besichtigen.

Die fünf Windenergieanlagen des Typs Vestas V126 haben eine Gesamthöhe von 200 Metern und eine Nennleistung von je 3,45 Megawatt.

„Wir haben diesen Anlagentyp gewählt, da er am besten zum Standort hier passt“, erklärte ABO Wind-Projektleiter Michael Haag. „Je größer der Rotor, desto mehr Strom kann die Anlage erzeugen.“ Die Anlagen in Eiterfeld-Buchenau werden jährlich rund 46 Millionen Kilowattstunden produzieren. So viel verbrauchen rund 27.000 Personen in ihren Häusern und Wohnungen. Die Anlagen vermeiden den Ausstoß von jährlich 35.000 Tonnen Kohlendioxid und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Energiewende.

Die Besucher hatten viele Fragen zum neuen Windpark, zum Beispiel zum Genehmigungsverfahren, den nötigen Rodungen, der Windkrafttechnik und dem Innenleben der Anlage. Auch für den künftigen Betreiber, Trianel Erneuerbare Energien, interessierten sich die Bürger. „Wir sind eine kommunale Kooperation von 38 Stadtwerken aus Deutschland, die sich für den Ausbau der erneuerbaren Energien engagieren“, erläuterte Pressesprecher Maik Hünefeld. „So investieren wir gemeinschaftlich mit Stadtwerken in Projekte wie den Windpark Eiterfeld-Buchenau, aber auch in große PV-Freiflächenanlagen.“

Beeindruckt zeigten sich viele Besucher von den Dimensionen der Windkraftanlage und der Menge der verbauten Materialien. ABO Wind-Bauleiter Patrick Weber beschrieb die Baumaßnahmen, die vor Errichtung der Anlagen nötig sind: „Im Februar haben wir mit den Rodungen begonnen, dann die Zuwegung und Kranstellflächen fertiggestellt sowie die Kabeltrasse verlegt. Der Strom wird später über das Umspannwerk Arzell eingespeist.“ Drei der fünf Anlagen sind bereits errichtet, Ende des Jahres wird der Windpark in Betrieb gehen.

PM: ABO Wind

Bildinformation: Projektleiter Michael Haag berichtet von der Planung des Windparks.

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