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8,5 Milliarden Euro: Bundestag billigt 15 Prozent für Bewältigung der Flüchtlingskrise mehr

Hoher Haushaltsaufwuchs des BMZ – Krisen bewältigen, Perspektiven vor Ort schaffen.

(WK-intern) – Mit dem für das kommende Jahr vom Haushaltsausschuss des deutschen Bundestages gebilligten Etat kann das BMZ wichtige Arbeitsfelder verstärken.

Dazu zählt vor allem die Bewältigung der Flüchtlingskrise in und um Syrien sowie die Schaffung von Zukunftsperspektiven für junge Menschen in Afrika.

Der Haushalt des BMZ wird im nächsten Jahr um über eine Milliarde auf rund 8,5 Milliarden Euro steigen. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber 2016 von 15 Prozent.

Bundesminister Dr. Gerd Müller: *Mit dem Haushalt 2017 setzt der Bundestag das klare Signal, dass die internationalen Krisen ohne Entwicklungspolitik nicht zu lösen sind. Schon jetzt haben wir gezeigt, dass Entwicklungspolitik schnell wirken kann: Mit unserem Cash-for-Work-Programm haben wir bereits 40.000 Jobs im Umfeld der Syrienkrise geschaffen. Aber auch in Afrika sind neue Antworten und stärkeres Engagement notwendig. Hier setzen wir vor allem auf Berufsbildung und die Stärkung der Landwirtschaft.*

Die Bundesregierung geht mit dem Haushalt 2017 einen weiteren Schritt in Richtung des Ziels, 0,7 Prozent der Wirtschaftsleitung in die Entwicklungspolitik zu investieren. Über die gesamte Legislaturperiode ist der Entwicklungsetat um rund 2,2 Milliarden Euro (35 Prozent) gestiegen (siehe Haushaltsgrafik).

PM: BMZ

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